«Jeder hat einen Rücken, man kann jeden auf den Rücken legen»
Von Rudolf Burger. Aktualisiert am 23.08.2010
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Zur Person
Stucki Christian, Jahrgang 1985, ist in Aarberg geboren und in Diessbach bei Büren aufgewachsen. Er lernte Forstwart, arbeitet aber seit 2006 als Chauffeur bei der Firma Lüthi & Portmann in Deisswil bei Münchenbuchsee. Mit Schwingen hat er als 7-Jähriger begonnen, daneben spielte er bis zum 14. Altersjahr Fussball. Danach begann er auch mit Hornussen, das er heute im A-Team von Bern-Beundenfeld betreibt. Den bisher grössten Erfolg als Schwinger feierte er 2008 als Sieger des Kilchberg-Schwinget. Dieses Jahr gewann er das Seeländische Schwingfest und den Schwarzsee-Bergschwinget. Stucki Christian ist ledig, er wohnt in Schnottwil im Kanton Solothurn.
Stucki Christian, wie fühlt man sich als Fernsehstar?
Ein Fernsehstar bin ich wohl nicht, ich mache nur bei «SF bi de Lüt» mit. Man wird dadurch sicher bekannter. Schon nach der ersten Sendung bin ich auf der Strasse erkannt worden. Aber die Sendung ist eine einmalige Geschichte, und ich denke, dass man solche Plattformen nützen muss. So kommt der Sport in den Vordergrund, und ich selber kann vielleicht noch etwas an Status gewinnen.
Zeigt diese Fernsehsendung, dass Schwingen immer populärer wird?
Die Medienpräsenz um das Eidgenössische Schwingfest ist extrem. Aber seit ich bei den Aktiven dabei bin, ist Schwingen immer populärer geworden.
Und wie erklären Sie sich das?
Schwer zu sagen. Früher hatte Schwingen den Ruf, nur bei alten Männern populär zu sein. Heute ist das anders, Schwingfeste werden von Jungen und Alten besucht. Die Jungen kommen zu traditionellen Sportarten zurück.
Es war ja kaum möglich, Billette für Frauenfeld zu bekommen.
Die meisten Karten fürs Eidgenössische werden über Verbände und Klubs verteilt, von den 50 000 Plätzen in der Arena waren nur 4000 im freien Verkauf. Auch ich wurde immer wieder gefragt, ob ich noch Billette habe. Aber leider konnte ich nicht weiterhelfen.
Haben Sie sich speziell aufs Eidgenössische vorbereitet?
Ich habe mit den Vorbereitungen früher als sonst begonnen. Aber etwas Spezielles habe ich nicht gemacht, wichtig ist, dass man seinen Level behalten und extreme Formkurven vermeiden kann.
Gibt es auch so etwas wie Taktik: Sie waren am Brünig-Schwingfest nicht dabei – weil Sie sich nicht verheizen lassen wollten?
Das war keine Taktik, sondern eine Vorsichtsmassnahme. Ich wäre gerne gegangen, hatte aber vom Kantonalen Schwingfest her eine Schulterverletzung. Es wäre nicht sehr schlau, beim Eidgenössischen mit einer Verletzung anzutreten.
Ist denkbar, dass man sich an einem Fest vor dem Eidgenössischen etwas zurückhält, damit man nicht gegen die Allerstärksten antreten muss?
Nein, das lässt sich nicht steuern. Man bekommt den Gegner, den man bekommt, da hilft es nicht viel, taktisch zu agieren, damit einem ein gewisser Gegner nicht zugeteilt wird. Man kann nur versuchen, nicht unnötig blöd zu verlieren.
Wie ist es, als einer der Favoriten starten zu müssen?
Sehr speziell, schon nur vom Druck her, der von aussen kommt. Seit ein, zwei Jahren werde ich darauf angesprochen, dass ich der nächste Schwingerkönig sein werde. Das ist sehr schmeichelhaft, aber wenn es dann nicht klappt, sind diese Leute enttäuscht. Ich sage dazu: Auch ich bin nur ein Mensch, keine Maschine, ich kann das nicht steuern.
Nur: Das Fernsehen hat jetzt dazu beigetragen, dass Sie und Forrer Nöldi im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.
Sicher, aber ich muss das vergessen können. Es ist schon mancher Favorit gescheitert, in Einzelsportarten wie auch im Fussball oder Eishockey.
In diesem Jahr waren Sie ja eigentlich noch nicht sehr erfolgreich.
Stimmt, Anfang Jahr war ich nicht sehr gut in Form, da hatte ich vielleicht etwas zu viel trainiert. Aber das Seeländische habe ich gewonnen und eine Woche später auf dem Schwarzsee relativ souverän durchgezogen. Beim Kantonalen war ich immerhin im Schlussgang. So schlecht ist die Saison also auch wieder nicht.
Gibt es für Sie Angstgegner?
Ich muss keinen fürchten. Respekt habe ich natürlich vor jedem, aber keine Angst. Bei einigen Gegnern muss ich sicher ein bisschen mehr aufpassen.
Haben Sie gegen den andern Fernsehstar, Forrer Nöldi, schon einmal geschwungen?
Dieses Jahr noch nicht. In den letzten vier Jahren vielleicht etwa dreimal. Einmal habe ich verloren, zweimal habe ich gestellt, also ein Unentschieden geholt.
Auch Abderhalden Jörg, gegen den Sie gleich im ersten Gang antreten, scheint wieder in Form zu sein.
Mit ihm ist zu rechnen. Bisher habe ich zweimal gegen ihn geschwungen – leider zweimal verloren. Aber ich sage mir: Jeder Gegner hat einen Rücken, man kann also jeden auf den Rücken legen.
Fällt die Entscheidung im Kopf?
In der Tat ist Schwingen wie jede andere Sportart auch zu 50 Prozent eine Kopfsache.
Wie trainiert man den Kopf?
Viele Schwinger arbeiten mit Mentaltrainern. Ich nicht, ich bin von Natur aus relativ gut und locker eingestellt.
Es gibt ja nicht nur den Kampf Mann gegen Mann, sondern beim Publikum und bei den Medien auch das Duell Innerschweizer gegen Berner, Berner gegen Ostschweizer und so weiter. Spüren Sie das?
Sticheleien gibt es, aber es ist kein riesiger Machtkampf wie etwa beim Fussball. Ich habe Fans in verschiedenen Ecken in der Schweiz, und das ist bei andern Schwingern sicher auch so.
Sie sagen sich also nicht: Gewinne ich nicht, sollte ein anderer Berner, zum Beispiel Matthias Sempach, Schwingerkönig werden.
Doch, wenn möglich sollte schon einer aus dem Berner Kader dieses Ding nach Hause bringen.
Viele Schwinger sind überaus populär, dürfen aber nicht nach Belieben Werbung machen. Zu Recht nicht?
Immerhin ist heute etwas Werbung erlaubt, das hat sich gegenüber früher gebessert. Es gibt jetzt beim Schwingerverband eine Werbekommission, die für Bewilligungen zuständig ist. Der Verband will eine gewisse Kontrolle haben. Das ist in Ordnung, aber für den Schwinger selber ist es mühsam, wenn er sich überall durchfragen muss.
Sie haben das offenbar nicht gemacht und sind gebüsst worden.
Das war ein Missverständnis zwischen mir und dem Produkt, für das ich geworben habe. Plötzlich wurden Inserate geschaltet, von denen ich nichts wusste.
Ich habe nicht herausgefunden, wie hoch die Busse war. Ist das geheim?
Nein. Ich habe 1700 Franken bezahlt.
Sie dürfen also werben. Auf Ihrer Internetseite findet man eine Reihe von Sponsoren und Lidl als Hauptsponsor. Fliesst da ein Geldbetrag?
Ja, man erhält einen Geldbetrag und muss gewisse Verpflichtungen erfüllen, zum Beispiel bei einer Ladeneröffnung dabei sein und Autogramme geben.
Neben Lidl gibt es, wie sie auf Ihrer Internetseite genannt werden, «offizielle Partner», Egger Bier, Amag, der Lastwagenverband. Erhalten Sie von allen finanzielle Mittel?
Ja.
Aber am Eidgenössischen gibt es noch immer ein Reklameverbot.
Ja. Im Innenraum der Arena ist jegliche Werbung verboten, aber ausserhalb, etwa im Festzelt, ist Werbung erlaubt.
Sie dürfen also nicht mit einem Lidl-Käppi in den Innenraum?
Doch. Trainer und Hüte mit den Namenszügen unserer Sponsoren dürfen wir tragen. Hingegen ist es dem Veranstalter verboten, dort Reklamen zu platzieren.
Für den Veranstalter werben SBB, Raiffeisen, Stadler, Migros und andere. Dürften sie überall werben, gäbe es für den Veranstalter noch mehr Geld und damit für die Schwinger schönere Preise.
Werbung sollte in einem gesunden Rahmen bleiben. Die breite Masse hält sich ja auch ausserhalb des Innenraums auf und sieht die Werbebanner. Also braucht es nicht auch noch Werbung im Innenraum der Arena.
Was sind Sie – Amateur, Halbprofi, Dreiviertelprofi?
Ich bin zu 80 Prozent angestellt, arbeite aber stundenmässig fast 100 Prozent. Wenn ich das Training anschaue, würde ich sagen: Einviertelprofi.
Immerhin hat man am Fernsehen sehen können, dass Sie einen persönlichen Trainer engagiert haben, der wohl kaum gratis arbeiten wird.
Mit ihm haben wir eine spezielle Abmachung. Die Zusammenarbeit mit ihm ist auf kollegialer Basis aufgebaut, er ist bald mehr Kollege als Trainer.
Die Verbindung mit Ihnen hilft auch ihm.
Sicher. Eine Hand wäscht die andere.
Auf Ihrer Internetseite geht es pro- fessionell zu und her. Klickt man auf «Kontakt», wird man an die Firma IGM in Zürich verwiesen, die viele Sportler unter ihren Fittichen hat.
IGM Schweiz ist eine Vermarktungsfirma, die für mich die Sponsorensuche übernommen hat. Ohne IGM wäre ich relativ hilflos, ich hätte wahrscheinlich heute noch keinen Sponsor.
Haben Sie sich an IGM gewendet?
Nein, die Firma kam auf mich zu.
Gibt es demnächst Stucki-Schwingerhosen zu kaufen?
Nein, keine Hosen, aber es wird Merchandising-Artikel geben, zum Beispiel T-Shirts oder Hüte. Solche Dinge sind in Vorbereitung.
Gibt es Produkte, für die Sie keine Werbung machen würden?
Ich kann selber entscheiden, was ich machen will. Abgelehnt habe ich noch nichts, bis jetzt konnte ich mich mit allem identifizieren, aber vielleicht kommt das einmal. Ich überlege mir jeweils schon, ob ich hinter einer Sache stehen kann.
Schwingen ist ein besonderer Sport, Sie sind mit Ihrer Grösse und Postur eindeutig im Vorteil.
Teils, teils. Ich habe viel Masse, aber das bringt auch Nachteile, etwa punkto Geschwindigkeit. Aber für den Gegner ist es nicht einfach, wenn er meine Masse herumbewegen muss. Da wird er sicher müde, das ist ein kleiner Vorteil für mich. Auch der Grössenunterschied kann etwas ausmachen. Aber letztlich hat jeder beim Schwingen sein eigenes Muster, Kleinere sind oft gute Techniker und beim Bodenschwingen sehr gut.
Ihr Trainer hat im Fernsehen gesagt, Sie seien so stark wie Obelix.
So stark vielleicht nicht gerade, ich bin nie in den Zaubertrank gefallen. Aber ein bisschen Kraft habe ich schon.
Immerhin bringen Sie 160 Kilogramm auf die Waage, wie man am Bildschirm hat sehen können.
162 Kilogramm waren es. Jetzt hat sich mein Gewicht etwas verringert, jetzt bin ich vielleicht etwa 7 Kilo leichter. Aber ich stehe nur sporadisch auf die Waage.
In einem Sport, in dem es um Kraft geht, ist eine Frage unvermeidlich: Wie steht es mit Doping?
Das ist ein heikles Thema. Es gibt natürlich auch bei uns Dopingtests. Es wird ausgelost, wer zum Test antreten muss und wer nicht. Ich glaube aber nicht, dass sich einer der Schwinger im Berner Kader dopt. Da geht es um den gesunden Menschenverstand.
Vor Jahren sind aber zwei Schwinger wegen Dopingmissbrauchs gesperrt worden.
Das waren Ausnahmefälle. Heute sollte jeder so schlau sein, dass er auf Doping verzichtet. Die Kontrollen sind gut, wir sind nicht beim Velorennfahren, bei dem die Athleten den Kontrolleuren immer drei, vier Jahre voraus sind.
Kommt es denn vor, dass bei Ihnen zu Hause ein Kontrolleur auftaucht und Sie auf Doping testet?
Es gibt unangemeldete Besuche zu Hause, am Arbeitsplatz, beim Training. Auch bei mir ist das schon passiert. Dieses Jahr habe ich einmal beim Schwingen und einmal beim Hornussen eine Urinprobe geben müssen.
Da haben Sie nichts dagegen?
Nein, das ist richtig. Wer nichts nimmt, kann auch in aller Ruhe, ohne grosses Tamtam, seinen Urin abgeben. Es geht auch um Ehre, darum, dass man es nicht nötig hat zu betrügen.
Sie waren in Japan bei den Sumo-Ringern. Was haben Sie gelernt?
Zwischen Schwingen und Sumo-Ringen gibt es gewisse Ähnlichkeiten, aber letztlich sind es doch zwei verschiedene Dinge. Von der Technik her habe ich nichts lernen können. Beim Sumo-Ringen geschieht vieles freihändig, ohne Kontakt zu Hosen wie bei uns. Was ich aber mitnehmen konnte, war das Training. Sumo-Ringer sind sehr beweglich.
Das erstaunt, Sumo-Ringer haben doch alle riesige Bäuche.
Trotzdem sind sie sehr beweglich. Darauf werden sind von Kindesbeinen an getrimmt. 90 Prozent der Sumo-Ringer sind fähig, einen Spagat hinzulegen. Bei uns ist das nicht annähernd der Fall.
Einen Spagat im Sägemehl wird man von Ihnen also nicht sehen.
Nein, so weit bin ich noch nicht.
Haben Sie mental von den Sumo-Ringern etwas lernen können?
Mental müssen Sumo-Ringer einiges aushalten. Mich hat das Trainingspensum überrascht, die trainieren pro Tag sechs Stunden und mehr. Natürlich ist das ihr Beruf, aber hart und anstrengend ist es trotzdem. Ich war erstaunt, wie viel Muskelkraft ich von Japan nach Hause getragen habe.
Sie haben einmal erklärt, es gebe ein Leben neben dem Schwingplatz. Was haben Sie damit gemeint?
Das Privatleben. Ausgang und Kollegen kommen zwar momentan zu kurz, aber man sollte das nicht vernachlässigen. Ich bin jetzt 25 Jahre alt, und in früheren Jahren habe ich mich wegen des Sports sehr zurückgehalten. Aber irgendeinmal muss man seine Jugend ausleben.
Sie waren ja vor nicht allzu langer Zeit schwer krank, eine Virusinfektion hat Sie lahmgelegt.
Das war eine schwierige Zeit, als ich anderthalb Jahre lang krank war und nicht schwingen konnte. Da habe ich kaum Schwingfeste besucht, weil ich nicht überall erklären wollte, wieso ich selber nicht mitmache. Um mich selber zu schützen, habe ich mich ins Schneckenhaus verzogen. Ich habe fast nichts gemacht und bin praktisch zum «faulen Sack» geworden.
Kommt aus dieser Zeit Ihr Ruf, Sie seien trainingsfaul?
Das ist so. Als ich 2007 mit Schwingen wieder angefangen habe, fiel es mir schwer, mich zu motivieren, wieder vier-, fünf-, sechsmal in der Woche zu trainieren. Das braucht mental sehr viel. Aber jetzt bin ich so weit, dass ich ohne dieses Training gar nicht mehr sein kann. Es ist wie eine Sucht.
Sie sind ja nebenbei auch noch Hornusser.
Bis ich 14 Jahre alt war, habe ich Fussball gespielt, dann fand ich für meine grossen Füsse keine Schuhe mehr und habe einmal bei einem Jedermann-Hornussen mitgemacht. Das hat mich total fasziniert, und jetzt bin ich seit elf Jahren dabei. Schwingen ist eher Einzelsport, beim Hornussen ist das Schlagen auch ein Einzelsport, aber beim Abtun im Ries ein Mannschaftssport, bei dem jeder jedem helfen muss.
Schwinger gelten als bodenständig, konservativ. Sind Sie das?
Bodenständig bin ich sicher, aber konservativ nicht unbedingt. Ich trage nicht nur Edelweiss-Hemden, ich besuche Discos, bin offen für Neues.
Am Schwingfest wird gejodelt, es werden Fahnen geschwungen.
Jodeln, Fahnenschwingen, Alphornblasen gehören für mich einfach zu diesem Sport. Ab und zu höre ich gerne einen Ländler, aber ich muss diese Musik nicht immer um mich haben.
Aber Sie sind gerne Schweizer?
Auf jeden Fall, darauf bin ich stolz.
Was hat Schwingen mit der Schweiz zu tun?
Es ist Volkssport Nummer eins, es hat Tradition, ist etwas Urschweizerisches.
Absolut unschweizerisch war, dass Sie am Fernsehen mit Kollegen gepokert und nicht gejasst haben.
Ich jasse sehr gerne. Aber in der Kollegenrunde sind wir häufig zu fünft oder zu sechst, wir wären also zu viele zum Jassen. Pokern ist in den letzten Jahren Mode geworden. Wir haben das aufgeschnappt, jassen aber weiterhin.
Was erwarten Sie im Minimum vom Eidgenössischen in Frauenfeld?
Im Minimum möchte ich einen Kranz holen. Alles andere wird sich weisen.
Haben Sie ein gutes Gefühl?
Sicher kein schlechtes. Sonst hätte ich nicht so viel trainieren müssen.
Was machen Sie, wenn Sie Schwingerkönig werden?
Das kann ich noch nicht sagen. Schon nur beim Eidgenössischen zugelassen zu werden, ist eine Leistung. Und dann auch noch Schwingerkönig zu werden – das wäre das höchste aller Dinge, der Traum eines jeden Schwingers, ist aber natürlich sehr schwierig zu erreichen. Die Form muss stimmen, man braucht zwei gute Tage und Wettkampfglück. (Der Bund)
Erstellt: 23.08.2010, 15:53 Uhr
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