«Ein Interview ist immer etwas Besonderes und wird nie Routine»
Von Artur K. Vogel. Aktualisiert am 08.02.2010
Rudolf Burger
Rudolf Burger, Jahrgang 1950, wuchs in Brugg auf und besuchte die Kantonsschule Aarau. An den Universitäten Zürich und Bielefeld und am Colby College in Waterville, Maine, USA, studierte er Geschichte und Politologie und schloss mit einer Dissertation über Gemeindepolitik ab. Ab 1978 arbeitete er bei Schweizer Radio DRS, für das er von 1988 bis 1990 aus New York und von 1990 bis 1993 aus Bonn berichtete. Nach einem Abstecher zum Fernsehen (S-Plus) ist er seit 1995 «Bund»-Redaktor und war dort zuerst Ressortleiter Kanton Bern, danach Nachrichtenchef. Seit 1996 ist er auch für das «Bund»-Samstagsinterview verantwortlich. Jahrelang war Burger zudem stellvertretender «Bund»-Chefredaktor; diese Funktion musste er abgeben, als er am 1. Januar 2009 sein Amt als neu gewählter, parteiloser Gemeindepräsident von Bolligen antrat. Seither ist er zu 50% Politiker, zu 50% Journalist. Rudolf Burger ist verheiratet und Vater von vier Kindern. (akv)
Bisher insgesamt 694 Samstagsinterviews
Seit dem 11. Mai 1996, dem ersten Samstagsinterview auf Seite 2 im «Bund», sind mit dem heutigen Text 694 Samstagsinterviews erschienen. Die häufigsten Interviewpartner waren:
Adolf Ogi. Er kam insgesamt siebenmal zu Wort, zu Themen wie Rücktritt als Bundesrat, Olympische Spiele in Sion 2006, Bundesratswahlen, Jahr des Sports, Olympische Spiele in Athen.
Alfred Defago. Der ehemalige Schweizer Botschafter in Washington wurde ebenfalls siebenmal befragt, zu den US-Wahlen, nachrichtenlosen Vermögen, USA und Terrorismus, Irak-Krieg.
Samuel Schmid. Der heutige Alt-Bundesrat war der Gesprächspartner in insgesamt fünf Samstagsinterviews, zweimal vor seiner Zeit als Bundesrat, dreimal als Bundesrat.
Elisabeth Zölch, Franz Steinegger, Hermann Weyeneth. Sie alle kamen viermal zu Wort. Die ehemalige Berner Regierungsrätin vor allem zur Krise um die Expo.01, die ja dann auf 02 verschoben wurde. Der ehemalige FDP-Präsident Steinegger zur Politik der FDP, der ehemalige SVP-Kantonalpräsident Weyeneth zur Politik der SVP.
Pascal Couchepin, Alexander Tschäppät, Rolf Bloch, Roger Schawinski, Thomas Held, Peter Glotz, Rudolf Strahm. Sie alle wurden dreimal befragt. Couchepin als Bundesrat, Tschäppät als Stadtpräsident, Bloch als Präsident der Schweizerischen Israelitischen Gemeinschaft, Schawinski als Chef von Tele 24 und Sat. 1, Thomas Held über Avenir Suisse, der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Peter Glotz über deutsche Politik und Medien, Rudolf Strahm als Preisüberwacher und über SP-Politik.
Die Liste der zweimal Befragten ist lang, dazu gehören u.?a. Jean Ziegler, Peter Bodenmann, Doris Leuthard, Moritz Leuenberger, Ursula Haller, Christa Markwalder, Barbara Egger, Ueli Maurer, Peter Vollmer, Bruno Stanek, Helmut Hubacher, Myrtha Welti, Ralph Zloczower, Stefan Niedermaier. (bur)
Rudolf Burger, wir verstossen hier gleich gegen zwei journalistische Gebote: Erstens interviewt man keine Kollegen, und zweitens duzt man sich in Interviews nicht. Der Grund für dieses Interview ist der: Du hast vor einer Woche mit Roger Blum dein 500. Samstagsinterview gemacht. Wie hat das mit den Samstagsinterviews im «Bund» begonnen?
Rudolf Burger: Das erste auf Seite 2 ist im Mai 1996 erschienen. Aber das Gefäss gab es schon länger, und zwar im Feuilleton, betreut von Charles Linsmayer. Ich habe dann vorgeschlagen, das Samstagsinterview auf Seite 2 zu platzieren und für alle Themen, also nicht nur Kultur, zu öffnen.
Gegen diesen Vorschlag soll es damals aber einigen Widerstand gegeben haben.
Es war tatsächlich nicht ganz einfach, das Samstagsinterview einzuführen. Es wurden kritische Fragen gestellt wie: «Findet man jeden Samstag ein Thema, findet man eine Person für ein spannendes Interview?» Man beschloss dann, es einmal ein halbes Jahr lang zu versuchen und dann zu prüfen, ob sich dieses Gefäss bewähre. Diese Überprüfung hat allerdings gar nie stattgefunden, das Samstagsinterview hat sich doch relativ rasch etabliert.
Dennoch die Frage: Wie hast du deine Interviewpartner gefunden? Das waren immerhin 500, wenn du auch einige unter ihnen mehrmals interviewt hast.
Zunächst muss ich erwähnen, dass ich rund 200 dieser 500 Interviews nicht allein, sondern zusammen mit Redaktionskolleginnen und -kollegen gemacht habe. Was die Themen betrifft, versucht das Samstagsinterview die Aktualität mitzunehmen. Wenn also etwas Wichtiges passiert ist, Beispiel Irak-Krieg, diskutieren wir an der Redaktionssitzung darüber, wen man wohl dazu befragen könnte. Zum andern gibt es in der Schweiz viele Kongresse, Symposien und dergleichen mehr. Wenn dabei bekannte Leute auftreten, frage ich jeweils um Interviewtermine an. Das klappt in der Regel recht gut.
Du kommst ja zum Teil an sehr prominente Leute heran, zum Beispiel an Joschka Fischer.
Ihn habe ich bisher zweimal interviewt, einmal 1997, als er Fraktionschef der Grünen war, dann im letzten Oktober, als er nur noch Unternehmensberater sein und mit Politik überhaupt nichts mehr zu tun haben wollte. Da war er Redner bei den Comdays in Biel. Meines Wissens gab er dort nur ein einziges Interview, und mein Glück war es wohl, dass die Veranstalter wussten, dass ein Samstagsinterview nicht nur eine Randspalte füllt, sondern über anderthalb Seiten geht. Ich nehme an, dass der «Bund» deshalb zum Zug kam.
Es gibt immer wieder auch andere Personen, die betonen, nur für den «Bund» für ein Interview zur Verfügung zu stehen, auch wenn Sie im Fernsehen oder beim «Tages-Anzeiger» oder der NZZ ein viel grösseres Publikum hätten. Worauf führst du das zurück?
Das hat wohl damit zu tun, dass im «Bund» längere Interviews möglich sind und sie auch sorgfältig bearbeitet werden. Bei einem Zeitungsinterview kann man in der Regel nicht einfach das Gesagte eins zu eins abschreiben, man muss kürzen und zusammenfassen, manchmal auch ein bisschen interpretieren, damit das resultiert, was die Leute wirklich sagen wollten. Nur so wird ein Interview lesbar.
Ein Interview in der Zeitung wird – im Gegensatz etwa zum Fernsehen – dem Befragten vorgelegt, bevor es erscheint – immer in der Hoffnung, dass nicht die knackigsten Aussagen relativiert und abgeschwächt werden. Ist es schon vorgekommen, dass jemand ein Interview dermassen verwässert hat, dass es fast nicht mehr gedruckt werden konnte?
Ein Beispiel dafür war ein ehemaliger bernischer Finanzdirektor. Ich kann mich erinnern, dass er fast das ganze Interview umgeschrieben, seine Aussagen um weitere Punkte ergänzt und vervollständigt hat – er wollte so umfassend wie möglich sein. So wurde das Interview viel zu lang. Das war eine ganz schwierige Übung und hat dazu geführt, dass er als Kandidat für ein weiteres Samstagsinterview nie mehr infrage kam. In der Regel aber sind die meisten Befragten beim Gegenlesen relativ gnädig. Aber natürlich kommt es immer wieder vor, dass besonders pointierte Aussagen gestrichen oder etwas entschärft werden. Manchmal kann ich, schon bevor ich das Interview verschicke, mit Sicherheit sagen, welche Sätze dem Gegenlesen zum Opfer fallen.
Gibt es auch das Umgekehrte: Personen, die absolut kurze und prägnante Antworten geben, die man genauso abdrucken kann?
Auch das gibt es. Häufig sind das natürlich Personen, deren Sprache Hochdeutsch ist.
Also deutsche Politiker.
Genau, der mittlerweile verstorbene SPD-Politiker Peter Glotz zum Beispiel oder auch Joschka Fischer. Die zwei Interviews mit ihm konnte ich fast eins zu eins abschreiben. Er hat auch angenehm kurze Antworten gegeben, was ebenfalls dazu gehört. Nach unserer Erfahrung werden Interviews einfach besser gelesen, wenn sie in der Form eines Dialogs erscheinen, die Antworten also nicht zu lange sind.
Welches waren die absoluten Highlights unter den 500 Interviews?
Das waren wohl die Interviews mit Jean Ziegler. Mit ihm kann man so herrlich streiten, wir waren uns über die meisten Themen absolut nicht einig. Über Jean Ziegler kann man sagen, was man will, aber mit ihm wird es einfach nie langweilig. Einmal haben wir am Schluss zusammen eine Flasche Wein geleert, und ich bin in Russin, wo er wohnt, ziemlich angeheitert in den Zug gestiegen.
In einem Leserbrief hat dir eine Leserin kürzlich vorgeworfen, im Samstagsinterview kämen viel zu wenige Frauen zu Wort. Tatsächlich ist das statistisch nachweisbar. Wieso ist das so?
Das ist nun einmal eine Spiegelung der realen Welt. In der Politik – und häufig geht es in den Samstagsinterviews um Politik – dominieren Männer nach wie vor. An den Redaktionssitzungen reden wir häufig darüber, dass wieder einmal eine Frau befragt werden sollte, aber gerade weil die Aktualität häufig Themen bestimmt, ist das nicht ganz einfach. Das Problem ist erkannt, aber ich kann keine radikale Verbesserung versprechen.
Aber es ist nicht so, dass Frauen grundsätzlich schwieriger zu interviewen wären als Männer?
Überhaupt nicht. Allerdings war eines der heikelsten Interviews eines mit einer Frau: mit Rita Roos, die als Bundesratskandidatin gescheitert und dann auch als Regierungsrätin abgewählt worden war. In diesem Interview, das ich zusammen mit Hanspeter Spörri geführt habe, gab es lange Aussetzer und sogar Tränen.
Welches war denn die interessanteste Frau, die du interviewt hast?
Das war wohl die Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, die eindrücklich von ihrem Kampf für Menschenrechte in Iran berichtet hat. Weiter erinnere ich mich an ein spannendes Streitgespräch mit der damaligen österreichischen Aussenministerin und Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, eine Weggefährtin des einstigen FPÖ-Chefs Jörg Haider. Eine Frau, die ich auch sehr gerne interviewt habe, ist Nationalrätin Ursula Haller. Und zwar deshalb, weil sie sehr offen ist und kein Blatt vor den Mund nimmt. Eindrücklich war für mich auch das Interview mit Barbara Eckmann, die beschrieben hat, wie sie zusammen mit ihren beiden Söhnen den Tsunami erlebte und überlebte. Dieses Interview hatte für mich eine besondere Tiefe, es ist eines, das ich auch heute noch gelegentlich wieder lese.
Das heisst, du liest in deinen alten Interviews?
Das kommt vor. Ich habe alle Samstagsinterviews seit 1996 gesammelt und blättere manchmal in diesem Stapel, häufig dann, wenn ich eine Person zum zweiten Mal interviewe und wissen will, was ich beim ersten Mal gefragt habe. Dann will ich auch wissen, ob sich die Interviewtechnik ändert, ob man ein Interview auch nach ein paar Jahren noch lesen kann.
Gab es auch katastrophale Interviews, die du lieber vergessen würdest?
Es gibt eine noch amtierende bernische Regierungsrätin, die mit den Medien einen eher seltsamen Umgang pflegt. Einmal habe ich sie für ein Samstagsinterview befragt, das zweite Mal eine Kollegin und ein Kollege. Beide Male kam am Freitagnachmittag zwischen 16 und 17 Uhr ein Telefonanruf, und es hiess, das Interview dürfe nicht erscheinen, abgemachte Fragen seien nicht gestellt, dafür aber unangemeldete Fragen gestellt worden. Weil die Zeitung für Samstag am Freitag produziert wird, wäre es unmöglich gewesen, die Interviews zu diesem Zeitpunkt noch aus dem Blatt zu kippen. Mit langen Verhandlungen haben wir in beiden Fällen erreicht, dass die Interviews doch erschienen.
Dass Interviews in letzter Minute zurückgezogen werden, ist aber wohl eine absolute Ausnahme.
Ja. Einmal habe ich mich allerdings geweigert, ein Interview zu veröffentlichen, zum Glück hatte ich einen Ersatz zur Hand. Die deutsche Familienministerin Ursula von der Leyen war zum Gegenlesen nicht erreichbar. Ihre beiden Pressemitarbeiter haben das Interview mit Antworten, die sie bei anderen Interviews schon einmal gegeben hatte, völlig umgeschrieben. Eine Woche später hiess es dann, die Version dieser beiden Mitarbeiter müsse abgedruckt werden. Das habe ich abgelehnt, das Interview wurde so gedruckt, wie ich es für richtig hielt. Eine Reaktion blieb aus, aber ich nehme nicht an, dass eine erneute Interviewanfrage bei Ursula von der Leyen, die inzwischen Arbeitsministerin geworden ist, positiv beantwortet würde.
Aber solche Ereignisse haben dir die Lust nicht genommen – du wirst weiterhin pro Jahr an die 40 Samstagsinterviews machen?
Wenn das möglich ist, auf jeden Fall, auch deshalb, weil jede Woche neu ist, weil ich gewöhnlich erst ab Mittwoch weiss, was das Thema sein könnte.
Du bist heute beim «Bund» nur noch zu 50 Prozent tätig, in der andern Hälfte bist du Gemeindepräsident von Bolligen. Wie bist du auf die Idee gekommen, dich nach über 30 Jahren Journalismus auf Gemeindepolitik einzulassen?
Ich habe mich schon immer für Gemeindepolitik interessiert und meine Abschlussarbeiten an der Universität auf diesem Gebiet geschrieben. Die Gemeinde ist nun einmal die Ebene, die uns am nächsten liegt. In Bolligen war ich zunächst Mitglied der Schulkommission, dann wollte ich für den Gemeinderat kandidieren. Mein Arbeitgeber aber fand, stellvertretender Chefredaktor, der ich damals war, und Gemeinderat – beides zusammen gehe nicht. Deshalb habe ich auch für das Halbamt des Gemeindepräsidenten kandidiert und bin zur allgemeinen Überraschung auch gewählt worden.
Gemeindepolitik ist etwas ganz anderes als Journalismus. Im Journalismus trifft man einen Entscheid, und am nächsten Tag steht der Artikel in der Zeitung. In der Gemeindepolitik muss man auf Gesetze, Bestimmungen Rücksicht nehmen. Hast du das bis jetzt ohne Frustration überstanden?
Natürlich gelingt in der Gemeindepolitik nicht immer alles, natürlich geht in einem Kollektivgremium vieles etwas langsamer. Tatsächlich können bis zur Realisierung eines Projekts Jahre vergehen, aber es ist dann etwas, was Bestand hat, was bleibt . . .
. . . im Gegensatz zu einem Zeitungsartikel.
Genau. Im Journalismus muss man schon Glück haben, wenn etwas noch gelesen wird, was man vor zehn Jahren geschrieben hat.
Sind es nicht zwei total verschiedene Rollen, die du jetzt als Redaktor am Bund und als Gemeindepräsident spielen musst?
Anfang Woche arbeite ich auf der Gemeinde, Donnerstag, Freitag bei der Zeitung. Es geht eigentlich recht gut, natürlich überlege ich mir schon Anfang Woche, was das nächste Samstagsinterview sein könnte, und umgekehrt sind natürlich auch die Gemeindethemen stets präsent.
Was ist der grösste Unterschied zwischen den beiden Jobs?
Erstens beschäftigt man sich in der Politik mit vielen Themen, die alle häufig einen eher langfristigen Horizont haben. Im Journalismus ist das anders, da taucht ein Thema auf, am nächsten Tag oder auch nur ein paar Tage später ist es erledigt. Zweitens die Sitzungslängen. In der Politik sind sie häufig sehr lange, im Journalismus sehr kurz.
Der Posten als Gemeindepräsident hindert dich als Journalist, du darfst nicht mehr über Gemeindepolitik schreiben, du bist nicht mehr total unabhängig. Kannst du das akzeptieren?
Das ist zugegebenermassen nicht ganz einfach. Ich befasse mich ja seit Jahren mit Wahlen, und zum Beispiel über die kürzlichen Wahlen in Köniz hätte ich gerne etwas geschrieben. Ein weiteres Interview mit Alexander Tschäppät, den ich dreimal im Samstagsinterview befragte, ist jetzt auch nicht mehr möglich. Aber es gibt ja noch genug andere Themen, über die ich weiterhin schreiben darf. Ich nehme an, dass ich zum Beispiel bei den nächsten Nationalratswahlen wieder zum Einsatz komme.
Als Kandidat?
Nein, sicher nicht, als Wahlarithmetiker.
Wie war es für dich, für einmal, statt zu interviewen, selber der Interviewte zu sein?
Es ist natürlich etwas anderes. Obwohl man das Thema kennt, gibt es ein bestimmtes Überraschungsmoment. Eine gewisse Spannung ist aber natürlich auch beim Interviewer immer dabei, wenn er versucht, nicht einfach einen Frageraster abzuspulen, sondern aus den Antworten ein Gespräch zu entwickeln. Genau deshalb ist ein Interview immer etwas Besonderes und wird nie Routine. (Der Bund)
Erstellt: 08.02.2010, 14:47 Uhr
Kommentar schreiben
Bern
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!







