Bern

«Das Leben soll gefälligst schön sein»

Von Rudolf Burger. Aktualisiert am 26.04.2010

«Wie lange ist Gegenwart noch denkbar?», fragt Piet Klocke, und wir und er haben unseren Spass dabei.

(Jörg Koch/ddp images)

(Jörg Koch/ddp images)

Piet Klocke

Piet Klocke, Jahrgang 1957, wurde in Bremen geboren. Er wuchs an verschiedenen Orten in Nordrhein-Westfalen auf. Nach dem Abitur in Bonn zog er nach Amsterdam, wo er als Gitarrist in diversen Bands spielte. Zurück in Deutschland, gründete er das Musiktheater Kamikaze Orkester. Daneben schrieb er Filmmusik. Klocke spielte später auch selber in diversen Filmen mit, so in der Neuverfilmung von «Das fliegende Klassenzimmer» und in «Der Räuber Hotzenplotz». Seine Auftritte in der RTL-Show «Samstag Nacht» und der ZDF-Sendung «Neues aus der Anstalt» brachten den Durchbruch als Kabarettist. Piet Klocke ist verheiratet und Vater zweier Töchter. Er wohnt in Essen. Heute Abend um 20 Uhr tritt er zusammen mit Simone Sonnenschein in Bern im National auf. (bur)

Herr Klocke, Sie wissen natürlich, was ein Anakoluth ist.

Piet Klocke: Sicher, aber ich habe es nicht von Anfang an darauf angelegt. Ich habe ja ganz anders angefangen. Ich bin eigentlich ein einfacher gelernter klassischer Gitarrist, da wusste ich auch noch nicht, was ein Anakoluth ist. Nach Abschluss meiner schulischen Tätigkeit habe ich im Grunde genommen nichts anderes als musiziert.

Das war nach Ihrem Abitur?

Ja, danach bin ich mit 200 Mark mit meiner Wandergitarre nach Amsterdam zu einem Bekannten gegangen, der auch kein Geld hatte, und seine Mutter war eine Jazzpianistin, die immer der gleichen Art Mann verfiel und alle vier Wochen sehr traurig war. Nach zwei Jahren übernahm ich von dort die Idee eines Musiktheaters. Ich fand das eine unglaublich gute Idee, dass man Musik, Lyrik, Sketch, Lieder, Pantomime zusammen auf die Bühne bringen konnte.

So ist bei Ihnen das Theater zur Musik gekommen?

Ich bin in Bonn gelandet. Weil ich kein Geld hatte, bin ich an die Uni gegangen, bin aber nie hingegangen, höchstens in die Mensa, weil ich dachte, in Bonn, damals war das noch Hauptstadt, sind so viele Diplomatentöchterchen, da gibt es bestimmt leckeres Essen. Ansonsten war ich da nur in Programmkinos und habe einen Gedichtband geschrieben. Ich habe dann ein Musiktheater gegründet, was nicht ganz einfach war, Leute zu finden, die den offenen Geist dafür hatten.

Bekannt geworden sind Sie aber als Kabarettist, der Sätze anfängt, die nie ganz aufhören, was in der Fachsprache eben Anakoluth heisst. Kann man sich das aneignen?

Ich habe es ja häufig?.?.?. Ich glaube schon. Ich habe mein Gehirn dahin auch ein bisschen trainiert. Es war aber bei mir schon immer so, dass ich ziemlich flott denke, also assoziiere. Es gibt in der Kneipe ja immer Dinge, die man nicht ganz ausspricht, weil der Freund, der mich kennt, schon weiss, wie das Ende geht. Ich bin an fantasievollen Geschichten interessiert. Stellen Sie sich die Strecke Basel–Hamburg vor. Die kann ich als kürzeste Strecke fahren, ich könnte aber auch über Moskau fahren und komm dann trotzdem irgendwann in Hamburg an. Das macht das Gehirn.

Aber ein bisschen üben muss man diese Art zu sprechen doch schon.

Mittlerweile nicht mehr. Wenn Sie mir ein Thema?.?.?. Wenn mich ein grosses Chemieunternehmen für eine Feier anruft und mich das interessiert, dann mach ich das gerne aus dem Stegreif. Ich nehme dann einen Zettel mit auf die Bühne und schreib mir auf, aha, was ist «Bionik», was produzieren die eigentlich und in welchem Verhältnis steht das zu dem, was da hinterher rauskommt. Da kann ich Ihnen eine halbe Stunde irgendetwas darüber erzählen.

Auf den Zetteln, mit denen Sie auf der Bühne herumfuchteln, steht also wirklich etwas?

Ja, um beim Beispiel zu bleiben, steht drauf «Basel», «Neuschwanstein», «Leipzig», «Moskau», «Hamburg». Es ist ein Weg da, aber den weiss ich nicht, ich gehe das Wagnis ein, das macht ja kaum jemand anders. Der Dieter Hildebrand?– ich bin ja kein politischer Kabarettist –, der hat das auch im Kopf, da läuft es auch ein bisschen so ab.

Dazu kommen bei Ihnen ja auch noch die Faxen.

Die kommen, weil mein Temperament mit mir durchgeht. Das habe ich mir nie vorgenommen, das wollte ich nur zur Verdeutlichung?.?.?. Ich bin halt ein bisschen sizilianisch veranlagt. Ich bin dann so bei der Sache. Das ist ja auch eine unglaubliche Konzentrationsarbeit. Sonst würde ich ja permanent scheitern.

Wenn Sie alles improvisieren, könnten Sie ja auch scheitern.

Natürlich. Von zehn Aufführungen sind hundertprozentig zwei so, dass ich, wenn ich das selber sehen würde, sagen würde, vielen herzlichen Dank, aber den muss ich nicht nochmals sehen. Der macht mich nicht nur nervös, sondern erzählt mir auch kaum etwas.

Da könnte man das Eintrittsgeld zurückverlangen.

Würde ich auch machen. Aber dieses Wagnis gehen halt sehr viele Menschen mit mir ein. Weil sie wissen, wenn es einigermassen klappt, dann haben die ihren Spass, weil man merkt mir das ja auch immer an, dass ich, aha, gerade einen Einfall hatte. Manchmal fallen mir wirklich schöne Aphorismen ein, die dann?.?.?. Zum Beispiel vor ein paar Tagen hatte ich den Satz: «Wie lange ist Gegenwart noch denkbar?» Damit kann man ein halbes Philosophieseminar entwickeln. Das ist mir so rausgerutscht, das habe ich nirgendwo aufgeschrieben. Das ist das Schöne, das man von mir haben kann, wenn es gut läuft. Durch das Training all die Jahre habe ich keine Angst mehr, dass es in die Hose geht.

Sie beschäftigen keine Schreiber, die für Sie Pointen ausdenken?

Ich bin Gegner von Autoren. Mein Grundsatz lautet: Wenn mir nichts mehr einfällt, hör ich auf. Ich habe 16 Jahre lang Filmmusik gemacht, und dann mach ich lieber auf meine alten Tage nochmals Filmmusik.

Sie haben aber, wie man sieht, noch Spass an Ihrer Arbeit.

Ja, habe ich auch. Für mich ist das grösste Kompliment, wenn mich Leute auf der Strasse, das passiert mir auch in der Schweiz, da bin ich ganz stolz drauf, freundlich ansprechen und sagen: Sie machen uns wirklich Spass, oder: Wir hatten einen schönen Abend. Das ist das Höchste, was es überhaupt gibt. Dann geht mir das Herz auf.

«Das Leben ist schön, gefälligst!» ist der Titel Ihres Programms. Wieso heisst es so?

Das ist eine Zeile aus einem Lied von mir, ich habe kürzlich eine Musik-CD gemacht. Es gibt ja so viel Leid, da soll dann bitte schön das Leben, das ja auch so kurz für uns alle daherkommt, auch gefälligst schön sein.

Ist denn Ihr Leben nicht so schön?

Ja, es ist halt auch mit allen Dingen behaftet. Der Alltag ist eine Sache, unter der wir alle, wie Sie wahrscheinlich bestätigen können, doch einiges?.?.?. Also was da alles passiert, ist wahnsinnig.

Wie meinen Sie das, in der Politik?

Nein, nein, ich meine rein den Alltag. Zum Beispiel bin ich jetzt seit 24. Februar nicht mehr am Internet angeschlossen, weil mein Provider eine Firma ist, die wie alle Provider, ich höre es von Bekannten, Freunden, wenn man einmal unterschrieben hat, ist man ja fast auf Lebzeit.?.?. Gibt man pro Monat so viel Geld. Das ist denen völlig egal. Vorher sind die unheimlich freundlich. Ich gehe jetzt mit Anwälten gegen die Firma vor. Solche Sachen regen mich so auf, darüber kann ich kein Bühnenprogramm machen. Dann leide ich das nochmals durch, das mache ich nicht.

Reagiert das Schweizer Publikum gleich wie das deutsche, oder gibt es Unterschiede?

Ich glaube nicht. Komischerweise geht das überall gleich ab.

Man sagt, die Schweizer seien ein bisschen schwer von Begriff.

Davon hatte ich auch schon mal gehört, absolut null. Im Gegenteil, wenn man da einmal ins Herz geschlossen ist, dann ist das richtig klasse.

Was fällt Ihnen zur Schweiz ein?

Spontan fällt mir ein: Ich bin sehr gespannt, wie die bei der WM spielt, weil ich habe sehr gute Spiele gesehen, und das war ja nicht immer so.

Sie haben ja gesehen, wie an der letzten WM in Deutschland drei Penaltys verschossen wurden.

Natürlich. Trotzdem steckt da viel drin, und man hat immer den Eindruck, dass, gerade bei den Spielern, die in dieser Mannschaft sind, dass die sich zu schnell verloren geben. Ich glaube, das Selbstbewusstsein ist jetzt stärker geworden. Ich bin ja sowieso Hitzfeld-Fan, weil ich BVB-Dortmund-Fan bin.

Sie sind also ein grosser Fussballfan.

Absolut. Ich bin Handballer gewesen und war auch zweiter deutscher Schülermeister. Nach Amsterdam habe ich Fussball gespielt, weil man da mit Brille spielen kann, das ist ja total fair. Weil als Handballer kann man nicht mit Brille spielen, Handball ist ja fast wie Eishockey. Fussball, da dachte ich, ach, was ist denn das hier für ein nettes Spiel.

Handball ist viel brutaler.

Ja natürlich, was da abläuft. Ich weiss noch genau, wie meine Mutter zu mir als 13-Jähriger sagte: «Wie siehst du denn aus?» Da war der ganze Bauch-Brust-Bereich blau, weil wir uns mit dicken Medizinbällen gegenseitig mehr oder weniger an die Fouls gewöhnt haben.

Was erwarten Sie von Deutschland an der WM?

Da bin ich sehr gespannt. Fussball hat sich derartig hochgejubelt. Gesten haben wir mit Freunden Champions League geguckt, Bayern München, es war ein schnelles Spiel, und die Geschwindigkeit hört praktisch 90 Minuten nicht auf. Das mit dem Doping?.?.?. Irgendwo muss es Nischen geben. Man darf natürlich nicht vergessen, was das für ein kommerzielles Geschäft ist. Sie können ja auf der Welt jedes Kind, jede Grossmutter aus dem Bett holen, die sind ja alle fussballbegeistert. Das ist ein Sport, der wirklich weltumspannend ist.

In den USA fehlt die Begeisterung noch etwas.

Die USA waren schon immer etwas einfacher konstruiert, Country-Musik. Gucken Sie sich mal an, wie diese Football?.?.?. Also wenn die keine Anabolika nehmen, heisse ich Gustaf Gründgens.

Die Frage ist noch unbeantwortet: Was erwarten Sie von Deutschland?

Natürlich viel. Ich erwarte jetzt erst mal vom Bundestrainer, dass er die richtige Mannschaft mitnimmt. Ich habe nicht gerne so schwammige Geschichten, so Trainer, wo man denkt, der achtet jetzt darauf, dass seine Frisur richtig sitzt.

Diesen Eindruck haben Sie von Joachim Löw?

Ich will jetzt hier nicht gegen den Löw stänkern, aber es gibt ja auch so Spieler, zum Beispiel Klose. Wir Fussballer würden sagen, das ist ein Weichei, aber das weiss ich nicht. Also ich erwarte schon, dass?.?.?. Wie man immer sagt, sind die Deutschen eine Turniermannschaft, die zusammenwachsen kann. Fussball spielen können die doch alle.

Während der WM geben Sie keine Vorstellungen?

Nein. Da wird nur gegrillt, die Balkontüre ist auf, da kommen alle. Wir gehen höchstens nachmittags selber spielen, und abends gucken wir. Da habe ich nichts, da habe ich freigenommen.

Sie spielen ja selber manchmal in Prominenten-Teams.

Ja. Als der Schumi seine Rennen fuhr, habe ich auch schon mitgespielt. Ich als Hobby-Fussballer spiele in einem Stadion vor 40 000 und mit welchen Leuten! Ich glaube, drei Tage lang konnte ich nicht richtig schlafen, als es plötzlich hiess: Figo kommt. Der kam aber dann nicht. Aber ich habe zum Beispiel Gascoigne gefoult, da werde ich noch 20 Jahre daran denken.

Den haben Sie gefoult?

Ja, aber nicht hart.

Sie haben gesagt, Sie seien kein politischer Kabarettist. Wieso nicht?

In der Sendung «Neues aus der Anstalt» mache ich Annäherungen an das Politische, wenn ich zum Beispiel über die Rentenversicherung?.?.?. Aber ich komme dann mehr aus dem anarchistischen Bereich, sodass ich das ganze Sprachliche ad absurdum führe, diese ganze Bürokratie, was das für Missverständnisse gibt. Das ist eigentlich mein Begehr.

Wieso machen Sie kein politisches Kabarett?

Das ist genau das, was ich mit dem Provider gesagt habe: Ich würde mich derartig tierisch aufregen, ich bin politisch so naiv, dass ich denke, ich könnte etwas verändern. Ich finde es nicht mutig, mich über Politiker, die ich persönlich nicht kenne, lustig zu machen. Sich über den Gang von Angela Merkel zu echauffieren, gehört auf den Jahrmarkt.

Das heisst, Sie wollen die Leute unterhalten, nichts bewirken.

Ich möchte schon?.?.?. Die vollziehen ja mit mir, die Art, mit der ich erzähle, die Dramaturgie einer Geschichte. Wenn ich die Geschichte der Evolution erzähle, ist der Sinn, dass man die Bilder im Kopf hat und mit mir eine wunderschöne Geschichte entwickelt und durchlebt. Dann habe ich den Anspruch, dass man sich darüber Gedanken macht, dass Sprache unglaublich filigran und auch missverständlich ist, mit unglaublich vielen Interpretationen.

Eines Ihrer Themen ist Mann und Frau.

Das ist ja das Urthema überhaupt. Sie sehen das ja an Loriot und andern Künstlern. Es ist ein unerschöpfliches Thema, weil es ja letztlich unser Thema hier auf der Erde ist.

Sie treten ja manchmal als Professor Schmidt-Hindemith auf. Worüber redet er am liebsten?

Eigentlich über Gott und die Welt. Er gehört ja zu denjenigen, die glauben, dass man die Dinge schnell ändern könnte. Er gibt sich dem völlig scheiternden Gedanken hin, dass die Dinge eigentlich einfach sind. Man muss sie nur richtig benennen. Das ist sein Leidensweg.

Wenn er über Gott und die Welt redet, hat er viel zu tun, vor allem wegen der Stellvertreter Gottes.

Ja. Die Stellvertreter haben einiges geleistet, was langsam, aber sicher ans Tageslicht kommt. Da bin ich teilweise richtig entsetzt, das wusste ja keiner.

Hat man es nicht immer doch ein bisschen vermutet, dass es ganz ohne Sex nicht geht.

Vermutet schon, aber natürlich, wir sind alle Menschen. Das ist schon klar, dass es da im ganzen klerikalen Bereich?.?.?. Man hat schon immer vermutet. Was ist das für ein Klub hier.

Was möchten Sie noch erreichen als Komödiant?

Gute Frage. Ich möchte gerne mal einen Film drehen, weiss aber?.?.?. Man kann ja meine Sachen nicht als Drehbuch verfassen. Improvisierte Sachen sind fast unmöglich. Aber ich habe ziemlich viele Ideen, aber da muss man natürlich eine Mannschaft haben, die da mitzieht.

Ihre Karriere ist ja immer steil im Aufstieg, vor zehn Jahren hat Sie in der Schweiz kaum einer gekannt.

Finde ich auch schön. Hier habe ich den Eindruck, über kleinere Auftritte, Giacobbo oder in Kleintheatern?.?.?. Das bringt unheimlich viel.

Ein Ziel könnte es ja sein, noch ein paar Preise mehr zu gewinnen. Einige haben Sie ja schon.

Ich bin nicht so ein Preisetyp. Ich weiss natürlich auch, wie beim Fussball, wie Preise verliehen werden. Da kennt dann der den. Natürlich muss die Arbeit auch gut sein, wenn es völliger Blödsinn ist, kann man das nicht vertreten, aber es gibt so viele gute Leute, da könnten Sie alle fünf Minuten irgendwelche Preise?.?.?. Bei mir steht der goldene Löwe, den ich mal gekriegt habe, fast vergessen. Da hat Rudi Carrell gerufen: «Piet, dein Preis steht noch auf dem Tisch.» Ich sage: «Ich will erst noch mein Bier austrinken.» Ich bin auch eitel, aber in der Beziehung?.?.?. Bei der Filmmusik bin ich schon zu Preisen vorgeschlagen worden, was weiss der Henker.

Von Ihnen erwarten die Leute, dass Sie privat so sind wie auf der Bühne.

Viele haben gedacht, der ist in Wirklichkeit auch so. Wenn ich im Supermarkt Milch kaufe, dann veranstalte ich nicht so ein kabarettistisches Ballett vorher.

Sie machen Musik, sind Kabarettist, Fussballer – ein Multitalent.

Das sind ja nur drei Sachen. Multi wäre mehr.

Wurde Ihnen das in die Wiege gelegt?

Keine Ahnung. Ich habe gerne Musik, weil sie ohne Sprache auskommt. Und die Fantasie war schon immer mein Begehr, und wenn das auch noch mit Anklängen zur Philosophie abgeht, dass ich jetzt im Abendprogramm die Chance habe, über Evolution zu sprechen?.?.?. Das neue Buch wird überwiegend evolutionsbezogen sein. Ich bin gespannt, wer das kauft. Ist mir auch egal, aber ich habe es dann mindestens gesagt.

Haben Sie Lampenfieber vor einem Auftritt?

Nie. Ich weiss auch nicht, warum.

Vielleicht, weil bei Ihnen das Fehlermachen dazugehört.

Richtig, das habe ich mir auch schon mal überlegt. Dass ich ja weiss, ich weiss ja nix. Ich weiss nur, dieser Zettel. Ich weiss natürlich, auf welche Tasten ich drücke, wir haben ja viel Musik dabei, das haben wir uns natürlich vorher ausgedacht. Aber wie das jetzt genau abläuft, da muss man sich auch nicht aufregen, das kann auch schlicht in die Hose gehen. Es macht mir Spass, weil so das Leben ist. Man nimmt sich etwas vor, und schon kommt ein Moped um die Ecke und fährt einen über den Haufen. Und man hat seinen besten Anzug an, weil man, was weiss ich, gerade Eindruck schinden will. (Der Bund)

Erstellt: 26.04.2010, 14:38 Uhr

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