Bern

«Bussen wird es nur in wenigen Fällen geben»

Von Rudolf Burger. Aktualisiert am 09.02.2009

Mit bis zu 1000 Franken sollen Eltern in Basel gebüsst werden, die ihre Pflichten gegenüber der Schule vernachlässigen. Damit wolle man die am «härtestgesottenen Verweigerer packen», sagt Erziehungsdirektor Christoph Eymann. Mit einer ganzen Palette von Massnahmen will er die umstrittene Qualität der Basler Schulen verbessern.

Der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann. (Bild: Valérie Chételat)

Der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann. (Bild: Valérie Chételat)

Zur Person

Christoph Eymann, Jahrgang 1951, hat an der Universität Basel Jurisprudenz studiert und dort auch doktoriert. Von 1980 bis 1984 arbeitete er beim Basler Volkswirtschaftsbund, von 1984 bis 2001 war er Direktor des Gewerbeverbandes Basel-Stadt. Seine politische Karriere bei der Liberal-Demokratischen Partei begann 1981 mit der Wahl in den Bürgergemeinderat. 1984 wurde er Grossrat, 1991 Nationalrat, ein Amt, das er 2001, nach der Wahl in den Regierungsrat, aufgab. Im Regierungsrat ist er Vorsteher des Erziehungsdepartements. Christoph Eymann ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Er wohnt in Basel. (bur)

«Bund»:Herr Eymann, ab wann werden in Basel Eltern bestraft, die sich nicht um die Schule kümmern?

Christoph Eymann: Wenn das Parlament mitmacht, möchten wir das neue Regime auf Anfang des neuen Schuljahres, also Mitte August, in Kraft setzen.

Wie waren bis jetzt die politischen Reaktionen?

Vorwiegend positiv. Es gab ein paar Fragen wie: Werde ich bestraft, wenn mein Kind in der Schule viermal gähnt? In der Kommunikation müssen wir noch ein bisschen nachbessern.

Bis Eltern bestraft werden, müssen sie sich doch einiges zuschulden kommen lassen.

Bussen wird es nur in ein paar wenigen Fällen geben. Man darf aber die Wirkung nicht unterschätzen. Lehrerinnen und Lehrer sagen, es sei ein Instrument, das beim anvisierten Zielpublikum eine gewisse Beachtung hat. Mir als liberalem Menschen sind Bussen nicht wahnsinnig sympathisch, aber die Schulsynode, das Treffen der Lehrergewerkschaft, fand, mit Bussen werde das Instrument griffiger. Aber ich will mich nicht hinter den Lehrern verstecken, auch ich stehe dazu.

Wer ist das Zielpublikum?

Eltern, die in der Lage wären, ihre Kinder in ihrer Bildungsfähigkeit besser zu unterstützen, das aber nicht tun. Eltern, die das nicht können, zum Beispiel Suchtkranke, trifft das nicht, um ihnen zu helfen, gibt es andere Instrumente. Wir wollen mit dieser Massnahme die am härtestgesottenen Verweigerer packen. Der Busse vorgelagert sind wie bisher Gespräche zwischen Lehrerschaft und Eltern, zwischen Eltern und der Schulleitung und zwischen Eltern und Erziehungsdepartement. Es braucht also viel, bis jemand eine Busse kriegt.

Könnten Sie einen konkreten Fall nennen, für den eine Busse ausgesprochen werden soll?

Zum Beispiel der Vater, der der Lehrerin durch das Kind oder andere Kanäle mitteilt, er denke nicht daran, an einen Elternabend oder an ein Elterngespräch zu kommen. Dieser Vater ist nach mehrfacher Mahnung ein Kandidat für eine Busse.

Geht es vorwiegend um ausländische Eltern?

Es gibt kein bestimmtes Zielpublikum. Das Verhalten der Eltern ist ausschlaggebend. Salopp gesagt: In der SAC-Hütte gibt es eine Hausordnung, die für alle gilt, ob Holländer oder Schweizer. Die Hausordnung, die wir durchsetzen, heisst: die bestmögliche Chancengerechtigkeit herstellen.

Es könnte aber sein, dass es angesichts der hohen Ausländerzahlen doch in erster Linie Ausländer sind, auf die das Gesetz angewendet wird.

Könnte sein. Es gibt ein Beispiel aus einem andern Kulturkreis: Ein Vater sagt uns, seine Tochter brauche gar keinen Schulerfolg, sie werde heiraten und Kinder haben, jetzt solle sie zu ihren Geschwistern schauen. Das akzeptiere ich nicht, ganz egal, woher es kommt.

Könnte das Gesetz auch bei Wohlstandsverwahrlosung angewendet werden?

Ein konkretes Beispiel dafür kenne ich nicht, ich schliesse aber nicht aus, dass es das gibt. Es geht um die Weigerung der Eltern, mit der Schule zu kooperieren.

Ist der Vorschlag auch eine Folge davon, dass die Schule immer mehr Aufgaben übernehmen muss, die früher Sache der Eltern waren?

Das ist der Ursprung des Ganzen. Eine vor sechs Jahren gemachte Studie hat unter Lehrpersonen einen erschreckend hohen Anteil an «emotionaler Erschöpfung» aufgezeigt: Lehrerinnen und Lehrer gaben an, sich gar nicht mehr so den Kindern widmen zu können, wie sie sollten. Als hauptsächlicher Grund dafür wurde eine hohe Konzentration schwieriger Schülerinnen und Schüler angegeben. Das ist zwar einigermassen banal, aber jetzt wissenschaftlich erhärtet. Die Strafmassnahme für Eltern ist ein Mosaiksteinchen, kein Breitband-Antibiotikum, das alle Probleme löst. Sie soll den Lehrpersonen den Alltag ein bisschen erleichtern.

Ein anderes Mosaiksteinchen ist das Timeout für schwierige Schüler. Gibt es das in Basel?

Die gesetzliche Möglichkeit besteht. Wir wenden sie nur sehr zurückhaltend an. Wenn der Schüler nach der Auszeit zurückkommt, ist der Anschluss weg und die Probleme multiplizieren sich. Wir haben ein Kriseninterventionszentrum, wo die Schüler in einem engen Betreuungsverhältnis geführt werden, mit dem Ziel, sie wieder in die Regelklasse einzugliedern.

Basel hat 2006 auch mit der Einführung von Schuluniformen experimentiert, was aber bald wieder aufgegeben wurde. Ein Misserfolg?

Ich glaube, es war ein Misserfolg, aber der Versuch erfolgte auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler, die den Markenzwang brechen wollten. Sie haben das ohne staatliche Mittel, nur mit Sponsoren und eigenen Beiträgen, gemacht. Ich bin in der Erziehungsdirektorenkonferenz noch nie so viel auf ein Thema angesprochen worden. Alle meinten, ich hätte etwas sehr Gutes gemacht. Leider musste ich die Vaterschaft negieren. Der Versuch mit Schuluniformen ist jetzt aber gescheitert.

Weil die Schüler nicht mehr wollten?

Ja, sie hatten genug davon. Am Anfang war eine grosse Begeisterung da, mit einer Modedesignerin Uniformen zu entwickeln. Das flaute aber ab.

Und Sie haben nicht im Sinn, das irgendwo anders zu probieren?

Nein. Basel ist der Ort mit den meisten ausländischen Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Kulturen in Europa. Es gibt hier durch die Migration mehr Probleme als irgendwo anders. Da kann man schlecht von oben herab die Einführung einer Schuluniform verlangen.

Ist die neuste Massnahme, eben die Bussen für Eltern, ein Versuch, der «Larifari-Schule», wie es in Basel gelegentlich heisst, entgegenzutreten?

Es geht auch darum, muss ich offen und ehrlich sagen. Aber wie gesagt: Wir können damit natürlich nicht alle Probleme lösen, sondern nur einen Beitrag leisten. Aber wir müssen die Schrauben anziehen. Wenn eine locker ist, lottert das ganze System. Dem fast grenzenlosen Bedürfnis der jungen Menschen nach Fun muss man Grenzen setzen. Ein Thema ist es ja, dass die Kinder ausgeruht in die Schule kommen. Wenn Kinder bis ein Uhr morgens im Internet sind, muss man das auf der Seite der Eltern in den Griff bekommen.

In verschiedenen Gemeinden gibt es Erlasse, die unter 16-jährigen Jugendlichen verbieten, sich nach 22 Uhr noch im Freien aufzuhalten.

Davon halte ich nichts. Mit zu vielen Vorschriften habe ich als liberal denkender Mensch ein Problem. Vorschriften bringen nur etwas, wenn man sie auch kontrollieren kann. Das ist in diesem Fall fast undenkbar. Unser Ansatzpunkt ist der: Wir unterstellen den Eltern, dass sie für ihr Kind das Beste wollen. Wenn das nicht funktioniert, gibt es eine Vereinbarung mit der Schule, in der klar festgehalten wird, was die Erwartungen der Schule sind.

Diesen Vertrag müssen die Eltern unterschreiben?

Ja, aber das Nicht-Einhalten des Vertrags führt nicht zu einer Busse. Die gibt es erst bei wiederholter grober Renitenz.

Wenn Sie jetzt die Schraube anziehen in der Bildungspolitik – ist das auch die Folge davon, dass Basel-Stadt in den Pisa-Studien schlecht abgeschnitten hat?

Bei der letzten Pisa-Studie mit kantonalen Vergleichen haben wir nicht mitgemacht. Wir müssen uns aber verbessern, Basler Schulen haben in der Tat keinen guten Ruf. Fragt sich, ob zu Recht oder Unrecht.

Vielleicht zu Recht. In der ETH-Studie, die Gymnasien vergleicht, kommt das basel-städtische Kirschgarten-Gymnasium auf Rang 41. Das muss Ihnen zu denken geben.

Ja schon, und auch bei der Prüfung zur Zulassung zum Medizinstudium schneidet Basel schlecht ab. Ich will jetzt nicht wehleidig tönen, aber: Diese Studien sind nicht immer das Kriterium für Qualität. Aber richtig ist: Wir sind in den Vergleichen eher auf den hintersten als auf den vordersten Plätzen. Es hat in Basel ganz schrille Töne gegeben. Nationalrat Randegger hat dummerweise einmal gesagt, die Novartis nehme keine Abgänger der basel-städtischen Schulen. Das war nicht wahr, aber diese Aussage kriegen wir nicht mehr weg. So gab es im Grossen Rat schrille Töne gegen die Lehrer, gegen die Schule, gegen die Weichmacherei. Jetzt nimmt man uns ab, dass wir uns verbessern wollen.

Das soll früh beginnen. Sie wollen ja auch Ausländerkinder, die nicht genug Deutsch können, schon vor dem Kindergarten obligatorisch in Deutschkurse schicken. Ab wann läuft das?

Es ist jetzt auf der politischen Schiene, und wir bilden dafür Leute aus. Wir sind wild entschlossen, das zu tun. Umstritten ist noch, ob das selektive Obligatorium nur für Ausländerkinder mit mangelnden Deutschkenntnissen hält oder nicht.

Schlagzeilen macht auch, dass in Basler Kindergärten nur noch Hochdeutsch geredet werden darf.

Das ist verkürzt in Bern angekommen, dem ist nicht ganz so. Unser Vorschlag ist der: Es gibt zwei Blöcke im Unterricht, einen Block Schriftsprache, einen Block Dialekt, beide zusammen geben nicht 100 Prozent. Der dritte Block ist variabel, in einem Kindergarten im Bruderholz, wo viele gut situierte Leute wohnen, kann der dritte Block Dialekt sein, in einem Kindergarten mit vielen Fremdsprachigen wäre der dritte Block Hochdeutsch.

Dennoch ist in Basel jetzt eine Initiative für Dialekt im Kindergarten gestartet worden. Im Komitee sind Vertreter von Grünen und SVP, was ja einen gewissen Seltenheitswert hat.

Ich will das erklären: Wir haben 20 Klassen pro Jahr aufgemacht, mit null bis zwei Deutsch sprechenden Kindern. Was die Lehrerinnen da leisten, ist bewundernswert. In einem wissenschaftlich unterlegten Pilotprojekt fanden wir heraus, dass für fremdsprachige Kinder die Standardsprache, wenn sie konsequent von der Lehrkraft geredet wird, ein Vorteil ist. Es wird aber kein Kind bestraft, wenn es spricht, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.

Wie steht Basel-Stadt zu Harmos?

Ich war in der Erziehungsdirektorenkonferenz kein Befürworter, wir möchten weitergehen. Meiner Ansicht nach zielt Harmos zu sehr auf die Strukturen und zu wenig auf die Inhalte. Ich habe mich auch darüber geärgert, dass wir in diesem Land keine einheitliche Regelung für die erste Fremdsprache gefunden haben . . .

. . . wofür hat sich Basel-Stadt entschieden?

Französisch. Wir wurden heftig vom Elsass angegangen, aber für uns war ohnehin klar, dass wir uns für Französisch entscheiden mussten. Doch zurück zu Harmos: Wir möchten auch bei den Inhalten harmonisieren. Wir arbeiten zusammen mit Aargau, Solothurn und Basel-Land am «Bildungsraum Nordwestschweiz». Das Ziel ist es, in einem Gebiet von 1,2 Millionen Einwohnern die gleiche Schule zu haben.

Würde da auch dazugehören, das Defizit in naturwissenschaftlichen Fächern wieder aufzuholen?

Ja. Im Bildungsraum Nordwestschweiz haben wir die Schwerpunkte Mathematik, Naturwissenschaften, Technik. Wir haben realisiert, dass es wegen mangelnder Kenntnisse viel zu wenig Nachwuchs für unsere Fachhochschule gibt.

Wie hält es Basel-Stadt mit den Noten?

Bis unten ans Gymnasium gibt es keine Noten, sondern Lernberichte, ein sehr ausgeklügeltes System, das besser ist als Noten, wenn es gut gemacht wird. Wir möchten im Bildungsraum Nordwestschweiz eine einheitliche Bewertung schaffen und so die Aussagekraft gegenüber den abnehmenden Schulen und Lehrbetrieben erhöhen.

Das geht doch nicht ohne Noten.

Wir sind noch nicht an der konkreten Umsetzung. Ich bin Noten gegenüber sehr skeptisch. Unser Bewertungssystem ist eng an die Mitarbeitergespräche in der Wirtschaft angelehnt, von einem gewissen Alter an gibt es auch eine Selbstbeurteilung der Kinder, und auch die Eltern werden einbezogen.

Lehrer beklagen sich darüber, in der Bürokratie zu versinken. Manche hätten auch deshalb lieber Noten.

Das habe ich von den Lehrern weniger gehört. Aber Bürokratie ist ein wichtiges Stichwort. Ich habe im Sinn, einmal für zwei Monate eine Ombudsperson zu bezeichnen, die für Bürokratie in der Schule zuständig ist.

Probleme macht den Lehrern aber die Reformitis, an der die Schule seit Jahren leidet.

Die Schule ist nun einmal die Reparaturwerkstatt der Gesellschaft. Ich glaube, die Bevölkerung ist offen für gewisse Reformen. Ich hoffe, dass auch die Lehrer mitmachen. Der Fluch ist der: Wenn wir die Reform so umsetzen wie geplant, macht im Jahr 2027 der erste Gymnasiast nach neuem Regime seine Matur. Bis dann ist schon die nächste Reform im Gang.

Ein weiteres Problem ist die Akademisierung des Lehrerberufes. Protest gibt es vor allem dagegen, dass heute auch Kindergärtnerinnen an der Pädagogischen Hochschule ausgebildet werden müssen.

Ich habe mich in der Erziehungsdirektorenkonferenz dafür eingesetzt, dass auch die Fachmaturität den Zugang zu pädagogischen Berufen öffnet. Für gewisse pädagogische Berufe, dazu gehören Kindergärtnerinnen, muss es möglich sein, ohne die gymnasiale Matur einzusteigen.

Sie haben sich diesem Interview ein paarmal als Liberalen bezeichnet. Sind Sie noch ein Liberaler, nicht schon ein Freisinniger?

(Lacht.) Da sprechen Sie einen ganz wunden Punkt an, wenn man von oben zwangsfusioniert wird.

Weswegen waren Sie denn gegen die Fusion von Freisinnigen und Liberalen?

Weil sie kein Programm ist, sondern, böse gesagt, eine Massnahme, um Pfründe zu retten. Die Liberalen waren im Nationalrat nur noch zu viert und konnten keine Fraktion bilden, deshalb die Fusion. Das war opportunistisch.

Das Problem ist, dass FDP plus Liberale nicht mehr geben könnte als FDP solo.

Das ist so. Eins plus eins gibt bei Parteien nicht zwei. Parteien kann man nicht einfach fusionieren. Ich hatte bei den Liberalen eine lange Leine, für Umweltschutzmassnahmen, erneuerbare Energien . . .

. . . im Gegensatz zu Ihren welschen Kollegen waren Sie eher ein Linksliberaler.

Das hat man gesagt. Ich finde, es hat in jedem Land Platz für eine wirklich liberale Partei. Man hätte sich sammeln müssen, und beim nächsten Mal hätte es wieder für eine Fraktion gereicht. Gewisse Positionen der Freisinnigen sind mir zu halbherzig, man nimmt zu viel Rücksicht auf die eigenen Bundesräte. Zum Beispiel bei der Bildungspolitik hätte sich die FDP, wenn man schon eine Wissensnation sein will, für mehr Geld für Fachhochschulen und Universitäten einsetzen müssen. Da wäre eine liberale Partei in der Lage gewesen, einen Schwerpunkt zu setzen.

Werden Sie in Basel jetzt auch fusioniert?

Wir bleiben selbstständig, werden uns aber unter ein Dach begeben und haben sieben Jahre Zeit, um zu entscheiden, ob wir fusionieren oder dieses Dach wieder verlassen wollen. Ein Teil der Liberalen wird sich wohl aus der Politik verabschieden.

Wie ist es Ihnen in der Schule ergangen?

Gelitten habe ich in den ersten drei Jahren unter einem strengen Singlehrer, der mich zum Weinen brachte. Sonst ging es mir gut, vielleicht zu gut, ich war ein sehr angepasster junger Mann. Meine Misserfolgserlebnisse habe ich später an der Universität gehabt, ich bin dreimal durchs erste Propädeutikum geflogen und durfte dann nicht weiter Medizin studieren. Ein guter Freund hat mir gesagt: Mach Jus, das kannst auch du. (Der Bund)

Erstellt: 09.02.2009, 09:47 Uhr

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