«Afrika ist ein Subjekt geworden, das eigenständig handelt»
Von Rudolf Burger. Aktualisiert am 13.09.2010
Dominik Langenbacher
Dominik Langenbacher, Jahrgang 1951, ist in Bolligen aufgewachsen. Nach dem Jus-Studium in Bern absolvierte er ein Nachdiplomstudium in Genf und arbeitete dort gleichzeitig als UNO-Korrespondent für den «Bund». 1980 trat er in den diplomatischen Dienst ein. Er hat Einsätze in Kinshasa, New York und Bern hinter sich. Von 1996 bis 1999 arbeitete er für die UNO als Koordinator für Somalia, von 2001 bis 2003 als Geschäftsträger in Madagaskar, wo der Dokumentarfilm «Der Diplomat. Dominik Langenbacher in Madagaskar» entstand. Von 2005 bis Au-
gust 2010 war er Botschafter in der Elfenbeinküste, ab 20. September wird er Botschafter in Addis Abeba. Dominik Langenbacher ist mit einer Kenianerin verheiratet. (bur)
Herr Langenbacher, gibt es noch Hoffnung für Afrika?
Absolut. Wir müssen uns nur daran gewöhnen, dass Afrika kein Objekt ist, das wir in unser westliches Denksystem hineindrücken können. Afrika ist ein Subjekt geworden, das eigenständig handelt.
50 Jahre sind seit der grossen Unabhängigkeitswelle von 1960 vergangen. Vieles, wovon auch Afrikaner träumten, Unabhängigkeit, Demokratie, wirtschaftlicher Aufschwung, ist nicht eingetroffen.
Richtig, aber man muss die Zahl 50 relativieren. Eigentlich gab es nur 20 Jahre Unabhängigkeit, die ersten 30 Jahre waren durch den Kalten Krieg bestimmt, der 1989 mit einem Sieg der kapitalistischen Ideologie endete. Die UNO hat die 80er-Jahre zur «failed development decade», zur verlorenen Entwicklungsdekade, erklärt, und der Westen wusste seither, dass die Rezepte, die man dem Objekt Afrika verschrieben hatte, versagt hatten. Seit 1990, mit Beginn der globalisierten Welt, sind die Karten neu gemischt, und Afrika spielt mit.
Trotz Globalisierung geht es mit Afrika nicht vorwärts. Es gibt den Diktator Mugabe in Zimbabwe, Wahlen unter Ausschluss der Opposition in Ruanda, bürgerkriegsähnliche Zustände in der Elfenbeinküste, dem Land, wo Sie Botschafter waren.
Ich sage ja nicht, es klappe alles hervorragend, und ich prognostiziere auch nicht, dass es bald so geht, wie wir uns das wünschten. Aber seit 1990 haben die Afrikaner ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen und leben nach ihren eigenen Werten. Dass da nicht unbedingt alles mit den Plänen des weissen Mannes für Afrika bezüglich Entwicklung, Demokratie und Menschenrechten übereinstimmt, ist für mich logisch.
Was sind denn diese afrikanischen Werte?
Ein Beispiel: Bei uns ist der Staat durch Institutionen bestimmt, in Afrika durch Personen. Wir schreiben die Souveränität dem Staat zu, in Afrika ist sie an die Person des Präsidenten geknüpft.
An den Präsidenten und seinen Clan, was heisst, dass das System höchst korruptionsanfällig wird.
Ich versuche nur zu verstehen. Wieso beteiligt der Präsident seinen Clan an der Macht? Parteien, die historisch gewachsen wären, gibt es nicht. Parteien, die sich um eine politische Gesinnung versammeln, auch nicht. Es sind deshalb Leute, die andern vertrauten Leuten aus ihrer Familie, ihrem Clan oder Stamm den Zugang zur Macht verschaffen.
Wenn das so ist, kann es in Afrika keine Demokratie geben.
Schütten wir das Kind nicht mit dem Bad aus. Wir müssen den Mut haben, zu schauen, wo sich Demokratie an afrikanische Werte anpassen kann. Demokratie ohne Verankerung in der lokalen Kultur und Tradition zu errichten, ist nicht sinnvoll. Da gibt es ganz viele Missverständnisse. Und das gilt nicht nur für Afrika.
Es zeigt sich aber immer wieder, dass es zur Demokratie keine Alternative gibt, auch nicht für Afrika.
Einverstanden, aber es gibt Spielformen der Demokratie. Streng demokratisch argumentiert, steht in vielen Ländern, wie etwa mit Kagame in Ruanda, nicht alles zum Besten. Anderseits werden solche Präsidenten von breiten Teilen der Bevölkerung getragen, auch wenn Wahlergebnisse von über 90 Prozent sicher nicht stimmen. Kagame bringt Ruanda eine bisher ungesehene Entwicklung.
Wenn man wie er die Opposition ausschaltet, sind 93 Prozent möglich.
Wohl kaum. Ich sage nicht, dass man in der afrikanischen Demokratie die Opposition unterdrücken dürfe, aber damit hat nun einmal der weisse Mann ein viel grösseres Problem als die Afrikaner.
Gegen das Verbot von Oppositionsparteien hat es in afrikanischen Ländern immer wieder Proteste gegeben. Auch die Afrikaner möchten doch so etwas wie Demokratie.
In der Politik geht es immer um den Zugang zur Macht und damit den Ressourcen des Staats. Dabei spielt sich der Machtkampf in Afrika zwischen Personen und nicht Parteien mit verschiedenen Programmen oder Weltanschauungen ab. So ist auch das Verbot einer Partei, das regelmässig nur vor Wahlen aktuell ist, nicht gegen die Partei gerichtet, sondern gegen deren Kandidat als Herausforderer des sitzenden Präsidenten.
Bei der Fussball-WM in Afrika soll es endlich einmal unter Afrikanern so etwas wie ein «Wirgefühl» gegeben haben. Haben Sie das auch in der Elfenbeinküste gespürt?
Ja. Als die Elfenbeinküste aus dem Turnier ausschied, waren die Ivorer traurig. Als aber später Ghana im Viertelfinal den Penalty verschoss und ausschied, haben die Ivorer geweint.
Ist dieses Zusammengehörigkeitsgefühl schon wieder verpufft?
Da muss man abwarten. Afrika kommt in der Afrikanischen Union zusammen, aber diese Union besteht eigentlich nur zweimal im Jahr, nämlich dann, wenn sich die Staatschefs treffen. Das wird im nächsten Januar wieder der Fall sein.
In Südafrika selber scheint die Kraft der WM verpufft. Die Pressefreiheit wird eingeschränkt, es gibt Streiks.
Es gibt in Südafrika sicher einen negativen Trend. Ich frage mich aber: Hat man das nicht voraussehen können? Die Demokratie wir jetzt eben afrikanisiert. Das hat kaum mit der WM zu tun.
So entschuldigen Sie alles.
Ich entschuldige nicht, ich billige nicht, ich versuche nur zu verstehen. Wir sind aus unserer Warte heraus im pauschalen Verurteilen immer sehr schnell. Neu ist jetzt in Afrika, dass es selber handelt und es auch andere Akteure gibt, die weniger auf demokratischen Prinzipien beharren, China, Indien, Brasilien, die Türkei. Sie sind an den gleichen Rohstoffen interessiert wie der Westen, ziehen aber einen ganz anderen Dialog auf.
Stimmt, die Chinesen haben keine Hemmungen, mit Diktaturen zu geschäften. Das ist der Unterschied.
Im Prinzip ja, aber wenn wir Afrika immer auf das gleiche alte Bild fixieren – negativ bezüglich Demokratie, Menschenrechten, Korruption –, kommen wir mit Afrika gar nicht mehr ins Gespräch.
Dennoch die Frage: Gibt es aus unserer westlichen Sicht auch deutlich positive Entwicklungen in Afrika?
Ja. Als Botschafter in der Elfenbeinküste war ich auch für Guinea zuständig. Dort hat es nach dem Tod des langjährigen Diktators Conté einen Militärputsch gegeben, und jetzt stehen Wahlen bevor.
Botswana wird immer wieder als positives Beispiel genannt.
Botswana ist eines der Musterländer. Auch Ghana, das mit Militärdiktaturen viele negative Erfahrungen gemacht hat.
Das Merkmal positiver Entwicklungen ist doch genau die Anerkennung westlicher Werte, Demokratie, Mehrparteiensystem, keine Korruption.
Das stimmt für Ghana, brauchte aber seine Zeit. Vergessen wir das Datum 1990 nicht. Wie viele demokratische Wahlen mit Mehrparteiensystem haben seither überhaupt stattfinden können? Je nach Land ist man erst zum dritten oder vierten Mal am Wählen.
Wenn Sie dem Westen vorwerfen, Afrika nicht richtig zu verstehen . . .
. . . ich werfe das niemandem vor, finde aber, man sollte versuchen, mehr zu verstehen. Würden wir weniger auf einem Bild bestehen, das erfahrungsgemäss nicht funktioniert, und würden wir offener über Demokratie und Korruption diskutieren, kämen wir weiter.
Tun Sie das als Botschafter?
Ich versuche es. Wo die Schweiz etwas zu bieten hat, biete ich unsere Lösung an und weise auf die Konsequenzen hin, die das hat, lasse aber den Entscheid, ob man dieses Angebot annehmen will, offen. Im Fall der humanitären Hilfe kommt von unseren Werten her ein Imperativ: Diese Hilfe wird nicht a priori erwartet, der Afrikaner hat einen andern Begriff der Solidarität. Ich habe das in Somalia erlebt: Wenn wir dort mit humanitärer Hilfe eintrafen, wussten die Somalier, dass wir das wollten und mussten. Damit wurde es zu unserem Problem. Nach all den Jahren in Afrika will ich jetzt zuerst wissen, was von uns erwartet wird, statt dass ich unsere Erwartungen an die Afrikaner herantrage.
Vielerorts wird heute Entwicklungshilfe kritisch hinterfragt. Hat sie Afrika letztlich nicht mehr geschadet als genützt?
Sicher nicht. Aber auch hier ist man zu lange zu wenig auf die kulturellen Unterschiede eingetreten, die verschiedenen Werte sind zu wenig berücksichtigt worden. Ursprung der Entwicklungszusammenarbeit war ein Mix zwischen humanitärer und technischer Hilfe. Vor allem bei der technischen Hilfe wurden die Faktoren der traditionellen afrikanischen Gesellschaft zu wenig berücksichtigt.
Wirtschaftsentwicklung ist nicht ohne Industrialisierung möglich. Das bedingt Sicherheit über Eigentum und keine Korruption. Ohne solche westlichen Werte geht es nicht.
Nein, aber es fragt sich, welche westlichen Werte gelten sollen. Nur mit Geld und einem Businessplan kann man in Afrika nicht wirtschaften. Man muss gemeinsam mit Afrikanern anfangen und Schritt für Schritt etwas aufbauen. Wenn das geschieht, sehe ich durchaus gute Möglichkeiten für eine Entwicklung in Afrika. Internationale Unternehmen haben in ihren Niederlassungen in Afrika oft ein Team von Managern, die teils in der westlichen Kultur verankert sind und teils in der afrikanischen Kultur arbeiten. In einem solchen Mischambiente kann sehr gut gewirtschaftet werden.
Zeigt aber nicht der enorme Migrationsdruck, dass den Afrikanern das eigene System nicht passt?
Den Migrationsdruck gibt es. Aber auch da gibt es von Land zu Land grosse Unterschiede, und dies hängt wieder mit der lokalen Kultur zusammen. Mit Burkina Faso, einem der ärmsten Länder, hat die Schweiz sozusagen keine Migrationsprobleme. Dagegen aus Guinea, einem potenziell reichen Land, gibt es grossen Druck auf die Schweiz. Sicher ist: Armut und Repression erhöhen den Migrationsdruck auf Westeuropa.
Schlecht funktioniert auch ein Öl exportierendes Land wie Nigeria. Der Rohstoff, der das Land reich machen sollte, wird zum Fluch.
Wie erhält man Zugang zu Reichtum? Über die Macht. Aus diesem Grund ist es in einem reichen Land viel schwieriger, Konflikte beizulegen, weil dort der Kampf um die Macht viel intensiver ist. Dazu gibt es einen interessanten Hinweis: Im französischsprachigen Westafrika werden Wahlen unter dem Titel «alternance» durchgeführt. Das heisst: Jetzt bin ich an der Reihe, was sich aber nicht auf irgendeine politische Veränderung bezieht, sondern einfach darauf, dass es jetzt an mir ist, an die Fleischtöpfe heranzukommen. Solche Unterschiede müssen wir verstehen lernen.
Kann man, wie Sie, zu verstehen versuchen, aber das noch lange nicht gutheissen?
Ich versuche zu verstehen, woher das unterschiedliche Verhalten kommt. Nehmen wir die Korruption. In den meisten Kulturen in Afrika bringt man dem Chef ein Geschenk, wenn man zu ihm geht. Das ist sozusagen der Einkaufspreis in seine Macht und seine Fürsorge. Wird der Chef durch eine Institution ersetzt und der Bittsteller kommt an einen Schalter, spielt das alte Verhalten: Ich als Bittsteller bringe dir ein Geschenk, aber du nimmst mich dafür in deinen Clan auf und hilfst mir. Deshalb ist es sehr schwierig, Korruption zu bekämpfen.
Wird das überhaupt versucht?
Ja, zum Beispiel hat Ghana eine Anti-Korruptions-Kampagne durchgeführt. Bei amtlichen Schaltern gab es ein Hinweisschild, auf dem erklärt wurde, hier sei traditionelles Verhalten fehl am Platz. Der Beamte sei da, um dem Besucher eine Dienstleistung zu erbringen, die der Staat ihm schulde.
Und das hat funktioniert?
Wohl nicht ganz. Es ist aber ein Modell, das bei der Korruptionsbekämpfung afrikanische Traditionen berücksichtigt.
Als Botschafter in der Elfenbeinküste waren Sie auch zuständig für Entwicklungshilfe der Deza in Burkina Faso. Da wurde doch in Bern erwartet, dass es keine Korruption gab. Sie mussten also diesem westlichen Wert nachleben.
Aber sicher. Wenn die Schweiz zum Beispiel Budgethilfe anbietet, weiss die Regierung genau, dass sie es sich nicht leisten kann, damit Dinge zu finanzieren, die nicht vorgesehen sind. Das klappt in der Regel, da richtet sich auch das Empfängerland nach unseren Werten.
Die Elfenbeinküste hat vor kurzem einen Bürgerkrieg durchgemacht. Kann dort überhaupt noch sinnvoll Entwicklungshilfe geleistet werden?
Wegen der Krise hat die Schweiz die Entwicklungszusammenarbeit gestoppt. Es war aber ein kurzer Bürgerkrieg, die Teilung des Landes ist wieder aufgehoben. Allerdings existiert im Norden die staatliche Ordnung in Dualität mit jener der Rebellen. Die Wahlen, die die Einheit wiederherstellen sollen, werden wahrscheinlich zum achten Mal verschoben.
In einzelnen Ländern Afrikas gibt es immer noch ein jährliches Bevölkerungswachstum von drei Prozent. Hindert das die Entwicklung?
Ja, drei Prozent Bevölkerungswachstum bedingt mindestens vier Prozent Wirtschaftswachstum, um vorwärtszukommen. Es ist aber nicht alles negativ am Problem Bevölkerungswachstum, es ist ja auch eine Folge der besseren Gesundheitsversorgung. Darauf haben sich die Menschen noch nicht eingestellt; es braucht Zeit, bis sie sich darauf verlassen, dass ein Neugeborenes auch 5 und 15 Jahre alt und erwachsen wird.
An Aufklärung und Verhütungsmitteln mangelt es nicht mehr?
Nehmen wir Aids. Die Aufklärung ist weit fortgeschritten, aber afrikanische Männer wollen Geschlechtsverkehr ohne Präservativ. Also lastet die Verantwortung einmal mehr auf der Frau. Eine professionelle Prostituierte wird sich schützen, eine Frau, die aus Armut zur Prostitution getrieben wird, wohl eher nicht.
Ist Aids also nach wie vor ein riesiges Problem?
Ja, insbesondere dort, wo Armut weitverbreitet ist. In der Mittel- und Oberschicht hat man heute Zugang zu Behandlungen wie bei uns, und dort gibt es auch die Einsicht zur Prävention.
Sie werden Botschafter in Äthiopien, einem Land, das dreimal grösser ist als die Elfenbeinküste und mit 80 Millionen viermal mehr Einwohner hat. Was erwartet Sie dort?
Äthiopien ist eine Regionalmacht, umgeben von Problemländern wie Somalia, dem Sudan, Eritrea. Äthiopien hat selber interne Spannungen, aber die Hauptstadt Addis Abeba ist als Sitz der Afrikanischen Union auch die politische Hauptstadt Afrikas. Es wird also ein politischerer Job sein als in der Elfenbeinküste.
Ein schwieriger Nachbar ist auch Kenia, das lange als afrikanisches Musterland galt. Auch dort haben sich die Hoffnungen nicht erfüllt.
Auch in Kenia haben einzelne Personen mit den Wahlen gespielt, um die Macht bei sich zu behalten. Andere haben versucht, das zu verhindern, das Instrument dazu war der Konflikt, für den die Bevölkerung mobilisiert wurde.
Ein Konflikt auf Kosten der Bevölkerung mit Hunderten Toten.
Leider. Ich bin aber nicht sicher, ob die Reaktion der internationalen Gemeinschaft, die für Kenia eine Koalitionsregierung forderte und erhielt, richtig war. Koalitionsregierungen funktionieren in Afrika noch weniger gut als im Westen.
Trotz allem: Glauben Sie an eine positive Zukunft Afrikas?
Grundsätzlich ja. Mein Optimismus gründet auf dem, was uns Afrika bietet. In der westlichen Musik, Mode, Kunst kommt sehr viel aus Afrika. Ich glaube, wir können auch gesellschaftlich und politisch von Afrika lernen.
Wenn es der Milliarde Afrikanern besser gehen soll, braucht es eine wirtschaftliche Entwicklung, nicht nur Kunst und Mode.
Aus der Warte des weissen Mannes stimmt das. Aber nochmals: Wir haben die Afrikaner nie gefragt, was sie eigentlich wollen, wir haben dem Kontinent immer nur gebracht, was in unser Afrika-Bild passt. Wir haben Afrika ungeachtet seiner Traditionen und seiner anderen Werte immer als Objekt behandelt. Von Afrika als handelndes Subjekt der globalen Weltgemeinschaft erwarte ich noch einiges, auch wirtschaftlich. (Der Bund)
Erstellt: 13.09.2010, 11:51 Uhr
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