YB-Trikot ist das drittbeste
Von Manuel Gnos. Aktualisiert am 24.02.2010
Fussballfans bezahlen für ein Trikot ihres Vereins viel Geld. «Kassensturz» hat die Original Leibchen aller zehn Super-League-Mannschaften auf Verarbeitung und Haltbarkeit getestet. Dabei kamen folgende Kriterien zur Anwendung:
• Wie gut ist die Verarbeitung? Beim Basel-Leibchen war beispielsweise die Saumnaht nicht sauber verarbeitet, beim YB-Trikot war das Halsloch nicht in der Mitte. Beim Xamax-Shirt wurden sogar kleine Löcher im Stoff entdeckt.
• Sehen sie nach 20 Mal Waschen noch aus wie neu? Die Mehrheit der Trikots zeigt nach dem Waschen Verschleisserscheinungen. Vor allem die Aufdrucke der Sponsoren haben zum Teil stark gelitten. Besonders stark betroffen war hier das Leibchen des FC St. Gallen.
St. Gallen am Tabellenende
Der Blick auf die Tabelle zeigt: Weit abgeschlagen ist das Fantrikot des FC St. Gallen. Bereits nach neun Mal waschen löst sich einer der Aufdrucke ab. Dafür gabs nur die Note 3,2. Auf dem zweitletzten Platz stand das Shirt von Luzern, weil die Schulterstreifen verkleben beim Waschen. Auch hier waren die Sponsorenaufdrucke nicht robust genug: Note 3,8.
Drei Shirts heben sich deutlich von den anderen ab. Dazu gehört auch das Shirt des BSC YB. Selbst nach 20 Mal waschen sieht das Trikot beinahe aus wie neu (Note 5,1). Nur Bellinzona (Note 5,2) und Schweizer Meister Zürich (Note 5,8) sind besser.
YB und Basel, die Clubs mit den meisten Zuschauern, verkaufen jede Saison weit über 10'000 Trikots. Wenn es sportlich gut läuft, sogar noch mehr. Die Leibchen gibt es in allen Varianten und kosten bis zu 120 Franken. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 24.02.2010, 15:19 Uhr

































