YB testet gegen Mezdra
Es ist so weit: Mario Raimondi gibt heute bei YB sein Comeback. (Bild: Keystone)
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YB stellt fast ein Nationalteam
Eine ganze Anzahl YB-Spieler sind zurzeit bei Auswahlteams engagiert:
Marco Wölfli und David Degen (A-Nationalteam gegen Norwegen morgen Samstag in Genf)
Xavier Hochstrasser und François Affolter (EM-Qualifikation mit der U-21-Auswahl in der Türkei am Samstag und gegen Georgien am kommenden Mittwoch in Lugano)
Alexandre Page, Adriano De Pierro, Hrvoje Bukovski (mit der U-19-Auswahl am Vierländerturnier mit Polen, Griechenland und Frankreich in Limoges)
Saif Ghezal (WM-Qualifikationsspiel mit Tunesien morgen Samstag in Moçambique)
Seydou Doumbia (Aufgebot für WM-Qualifikationsspiel mit der bereits qualifizierten Elfenbeinküste morgen Samstag gegen Guinea und am Mittwoch Testländerspiel gegen Deutschland in Gelsenkirchen). (zog /ruk)
Mario Raimondi strahlt über das ganze Gesicht. Er kommt vom Training mit der ersten Mannschaft. «Ich fühle mich gut und habe keine Beschwerden an der operierten Achillessehne», sagt der Mittelfeldspieler. Die rechte Achillessehne war es, die den gebürtigen Oberdiessbacher erstmals in seiner Karriere länger zum Zuschauen zwang. Die Reizungen waren im Verlauf der letzten Saison immer schlimmer geworden. Am Schluss hatten auch die Voltaren-Tabletten nichts mehr genützt, die Raimondi vor Ernstkämpfen jeweils einwarf. «Die Schmerzen wurden immer schlimmer. Ich musste etwas tun.» Am 14. Juli liess er in der Rennbahnklinik Muttenz an der lädierten Sehne «den grossen Service machen» (Originalton Raimondi).
Vier Monate später ist Raimondi so weit wiederhergestellt, dass er heute Abend (Spielbeginn: 18 Uhr) gegen Lokomotiv Mezdra, den Tabellenzwölften der bulgarischen A-Liga, sein Comeback geben kann. Geplant ist ein Teileinsatz. Raimondi, der erst seit zwei Wochen wieder voll mittrainiert, hat sich keine hohen Ziele gesteckt. Er ist gespannt, ob die Achillessehne unter Wettkampfbedingungen «auch so gut mitmacht» wie bei den Übungseinheiten in den letzten Tagen. Forcieren will der 29-jährige Berner in diesem Spätherbst nichts mehr. «Ich bin glücklich, wenn ich auf die Rückrunde hin wieder hundertprozentig fit bin.»
Weshalb YB ausgerechnet Lokomotiv Mezdra für einen Test auserkor, hat einen einfachen Grund. «Wir hatten die Wahl zwischen einem Gegner aus der Challenge League und Lokomotiv Mezdra», sagt Alain Baumann. «Die Bulgaren sind in der Schweiz, waren bereit, bei uns zu spielen, und kosten nichts», so der YB-Sportchef. Der Eintrittspreis beträgt 5 Franken. Für das Publikum wird bloss der Zuschauersektor A (Eingang neben dem Restaurant Eleven) geöffnet. Die Zuschauereinnahmen werden hälftig verteilt zwischen den Gastgebern und den Gästen. Am Dienstag trifft Lokomotiv Mezdra auch noch auf den FC Aarau.
Grosses Interesse für YB-Spiele
Das Interesse am Cup-Achtelfinal am Sonntag, 22. November, um 14.30 Uhr gegen Xamax in der Maladière ist gross. YB ermuntert seine Fans, sich die Tickets im Vorverkauf zu sichern. Der Gäste-Fansektor in der Maladière ist weitgehend ausverkauft. Karten der übrigen Kategorien können bestellt werden: www.ticketportal.ch
Auch für den Spitzenkampf am Sonntag, 29. November, gegen Basel im Stade de Suisse ist der Run auf die Tickets gross. Es sind bereits über 27 000 Karten abgesetzt worden. Der VIP-Sektor (Logen, Champions Lounge, Future Lounge) ist seit längerer Zeit ausverkauft. Dieser Match beginnt im Übrigen nicht wie vorgesehen um 16 Uhr, sondern bereits um 13.30 Uhr. «Die Neuansetzung ist durch das Schweizer Fernsehen beim Vertragspartner Axpo Super League beantragt und durchgesetzt worden», schreibt YB in einer Medienmitteilung. Gemäss Vertrag dürfe das Fernsehen eine bestimmte Anzahl Spiele an einem TV-kompatiblen Termin direkt übertragen, sagt Pressesprecher Charles Beuret. Grund für die Vorverschiebung sei in diesem Fall eine mögliche Tennis-Direktübertragung aus London mit Roger Federer.
(Der Bund)
Erstellt: 13.11.2009, 10:07 Uhr
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