«Wir müssen schauen, dass wir uns gegen Fenerbahçe steigern können»
Von Peter Herzog. Aktualisiert am 26.07.2010
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Christoph Spycher, wie sind Sie mit dem Debüt bei YB zufrieden?
Es ist schade, hat es nicht zum Sieg gereicht. Ich war nervöser als sonst. Es war nach meiner Verletzung das erste Meisterschaftsspiel seit dem April (Anmerk. der Red.: 9. April mit Frankfurt gegen Mönchengladbach).
Was fehlte YB zum Sieg?
Die erste Halbzeit war in defensiver Hinsicht in Ordnung. Wir hatten auch Pech, dass uns in der Anfangsphase das Tor aberkannt wurde. Die Führung hätte uns Sicherheit gegeben. Nach der Pause sind wir dann ganz schlecht ins Spiel gekommen, in dieser Phase hätten wir die Partie verlieren können. Deshalb müssen wir mit dem 1:1 zufrieden sein.
Was war da los?
Wir bekamen die Luzerner nicht in den Griff. Wir liessen eine Chance nach der anderen zu. Positiv ist jedoch, dass wir nach dem 0:1 reagieren konnten und noch den Ausgleich schafften. Aber wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen. Wir müssen schauen, dass wir bereits für das Spiel am Mittwoch gegen Fenerbahçe einen Schritt nach vorne machen können, wir müssen uns steigern.»
Haben Sie gemerkt, dass Sie nicht mehr in der Bundesliga spielen – sondern in der Super League. Was ist der Unterschied?
Die Bundesliga ist in athletischer Hinsicht eine Topliga. Das merkt man schon. Aber es ist nicht so, dass jedes Bundesligaspiel auf einem viel höheren Niveau ist als in der Schweiz. Es gibt auch in der Super League spielerisch sehr gute Partien.
Und der Kunstrasen? Spielten Sie schon oft auf dieser Unterlage?
Das war mein erster Ernstkampf auf Kunstrasen überhaupt. Aber das ist für mich kein Problem. Ich habe mit YB jetzt oft auf Kunstrasen trainiert und fühle mich gut. (Der Bund)
Erstellt: 26.07.2010, 07:45 Uhr
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