Kaenzig:«Petkovic ist absolut kein Thema»
Von Ruedi Kunz. Aktualisiert am 30.08.2010 2 Kommentare
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Ilja Kaenzig, als neuer Leiter des Klubs kann Ihnen die heutige Leistung von YB nicht gefallen haben.
Ilja Kaenzig: Es gibt nichts schönzureden. Wir waren physisch nicht auf der Höhe und gedanklich zu langsam. Das hat man auch beim Penalty gesehen. Es war der erste Weckruf, den wir verpasst haben. Und leider haben uns auch die starken Paraden von Wölfli vor dem zweiten Gegentor nicht wachgerüttelt. Unser Goalie war der Einzige, der sich eine gute Note verdiente.
Worauf führen Sie das kollektive Versagen zurück?
Die vier Champions-League-Qualifikationsspiele, die Reisen nach Istanbul und London: Das war alles ein bisschen zu viel für die Mannschaft. Sie ist müde im Kopf und in den Beinen. Insofern kommt uns die Länderspielpause ganz gelegen. Die Spieler bekommen Zeit, etwas den Kopf durchzulüften.
Der Match in Sion hat zum wiederholten Mal gezeigt, dass YB zu wenig Klasse hat in der Breite, um die Doppelbelastung zu verkraften.
Das stimmt nicht. Wir haben ein Kader, welches gut genug ist, um in mehreren Wettbewerben eine gute Figur zu machen.
Sie halten dennoch Ausschau nach Verstärkungen?
Wir haben punktuelle Schwachpunkte in der Abwehr. Für den defensiven Bereich suchen wir deshalb einen soliden Ergänzungsspieler, der das intakte Mannschaftsgefüge nicht durcheinanderbringt.
Wird in der Länderspielpause auch über die Position des Trainers diskutiert?
Nein. Vladimir Petkovic ist absolut kein Thema. (Der Bund)
Erstellt: 30.08.2010, 07:12 Uhr
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2 Kommentare
Und der Kaenzig sieht die Probleme nicht. Man kann zwei Tore kriegen (Sion) wenn man drei schiesst, man kann ein Tor kriegen (Xamax) wenn man zwei Tore schiesst. ES BRAUCHT STÜRMER!!!! Keine Verteidiger! Keine Tore zu kriegen ist eine Illusion. Schneuwly humpelt rum, Raga wirkungslos und Bienvenu alleine kanns nicht richten. Und Mayuka lässt man nicht spielen. Antworten
Petkovic musste schon nach der Niederlage vom letzten Jahr gegen Sion gefeuert werden. Eine Tragödie seine Aufstellungen gegen Tottenham und vor allem bis jetzt in der Super League. Er zeigt zu wenig Flexibilität und Anpassunsfähigkeit an die verschiedenen Spielsituationen. Das Debakel vom letzten Jahr in der Rückrunde war ausschliesslich seine Schuld. Sofort einen Ersatz finden! Antworten
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