Bern

Ajax, Braga, Fenerbahçe Istanbul, Dynamo Kiew oder St. Petersburg

Von Ruedi Kunz. Aktualisiert am 16.07.2010

Auf YB warten in der Champions-League-Qualifikation lauter harte Brocken.

Heute Mittag um 12 Uhr entscheidet sich, gegen wen YB in der 3. Runde der Champions-League-Qualifikation antreten muss. Wie auch immer das Los ausfallen wird: Es wird ein Gegner sein, der zumindest punkto Reputation und Grösse den Bernern überlegen sein wird. «Es sind alles Mannschaften von anderem Kaliber, als wir es repräsentieren», sagt Trainer Vladimir Petkovic. Es gebe aber keinen einzigen Grund, deswegen die Flinte vorzeitig ins Korn zu werfen. Die WM in Südafrika habe gezeigt, wie nahe die internationale Fussballgemeinschaft zusammengerückt sei. Mit den möglichen Gegnern vom 27./28. Juli beziehungsweise 3./4. August hat sich Petkovic noch nicht intensiver auseinandergesetzt. Er wird heute auch nicht in Nyon anwesend sein, wenn die Auslosung stattfinden wird.

YB muss eines der folgenden Teams bezwingen, will es in die letzte Qualifikationsrunde für die CL vordringen:

Ajax Amsterdam: Der Traditionsklub hat die letzte Saison hinter Twente Enschede (Ex-Klub von Blaise Nkufo) auf dem 2. Platz abgeschlossen. Die Mannschaft von Trainer Martin Jol spielt einen sehr attraktiven Fussball. Bekanntester Spieler ist Uruguays Nationalstürmer Luis Suárez, der in der letzten Spielzeit 35 Tore schoss.

Fenerbahçe Istanbul: Die Istanbuler verpassten nach einem dramatisch verlaufenen Endspurt den bereits sicher geglaubten Titel. Das Scheitern in letzter Minute kostete Trainer Christoph Daum den Job. Sein Nachfolger heisst Aykut Kocaman, der selber jahrelang für Fenerbahçe gespielt hat.

Sporting Braga: Sporting war die grosse Überraschung in der portugiesischen Meisterschaft. Hinter Benfica wurde das Team Vizemeister. Dies nicht zuletzt wegen des überragenden Goalies Eduardo, der auch an der WM 2010 beste Werbung in eigener Sache machte und nun bei Genua unter Vertrag steht.

Dynamo Kiew: Die Ukrainer mussten dem langjährigen Rivalen Schachtjor Donetzk den Vortritt lassen. Der Klub stemmt ein Budget von über 100 Millionen Franken. Der grosse Star heisst Andrej Schewtschenko, der in seinen besten Zeiten für die AC Milan stürmte.

Zenit St. Petersburg: Der Dritte der russischen Premjer-Liga machte 2008 Furore, als er den Uefa-Cup gewann und unter anderem Bayern München deklassierte. Trainiert wird die Equipe vom Italiener Luciano Spalletti. (Der Bund)

Erstellt: 16.07.2010, 10:16 Uhr

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