«Math habe ich extrem gerne»
Von Lisa Stalder. Aktualisiert am 13.08.2009
Nicole Stutzmann. (Franziska Scheidegger)
«Seit Montag besuche ich die Quarta am Gymnasium Neufeld in Bern. Bis jetzt gefällt es mir sehr gut. Meine Klasse ist auch okay, wir sind 5 Mädchen und 19 Jungs. Manche Lehrer sind sympathisch, andere weniger. Ich habe mich auf den Wechsel in den Gymer gefreut, endlich wieder einmal etwas Neues. Klar, ich habe mir auch überlegt, wie es wohl wird und ob ich mithalten kann. Aber ich sagte mir dann jeweils, dass nun für alle ein neuer Abschnitt beginnt, nicht nur für mich. Ich habe mich für die Schwerpunktfächer Physik und Anwendungen der Mathematik entschieden. Math habe ich extrem gerne, obwohl ich nicht sonderlich gut bin. Und Physik finde ich einfach sehr spannend. Aber diese Entscheidung ist noch nicht definitiv. Wenn ich plötzlich merke, dass mir die Sprachfächer besser gefallen, kann ich immer noch wechseln. Eigentlich mag ich Sprachen sehr gerne, ausser Deutsch, dieses Fach finde ich langweilig.»
«Das letzte Schuljahr in Fraubrunnen war speziell. In der ersten Hälfte war der Druck für jene, die in den Gymer wollten, sehr gross. Als dann aber klar war, wer die Selektion geschafft hatte, änderte die Stimmung plötzlich. Wir, die künftigen Gymeler, wurden manchmal richtig ausgeschlossen. Wenn es um die Planung des nächsten Schuljahrs oder um die Berufswahl ging, mussten wir uns irgendwie selbst beschäftigen. Ich bin froh, dass ich in den Gymer gehe, denn ich habe noch keine Ahnung, was ich beruflich machen möchte. Ich war zwar schon auf der Berufsberatung, viel geholfen hat das aber nicht.»
«Meine Sommerferien waren toll. In den ersten beiden Wochen war ich mit vier guten Kolleginnen in einem Beachvolleyball-Lager in Italien. Das war richtig cool. Ich habe viele Leute wiedergesehen, die ich von früheren Lagern her kannte. Es war ja bereits das vierte Mal, dass ich dieses Lager besuchte. Die restliche Zeit verbrachte ich zu Hause. Ich ging viel mit meinen Kollegen in die Badi oder unternahm verschiedene Ausflüge, zum Beispiel nach Cham und Luzern.»
«Ich spiele noch immer jede Woche Volleyball im Club in Burgdorf. Ich habe auch weiterhin vor, dort zu trainieren. Doch sollte das Pendeln zwischen Grafenried, Bern und Burgdorf einmal zu mühsam werden, müsste ich wohl in einen Club in Bern wechseln. Aber nur, wenn es gar nicht anders ginge. In meiner Freizeit gehe ich gerne mit Kollegen ins Kino oder etwas trinken. Ich höre zudem sehr gerne Musik. Einen Lieblingsmusikstil habe ich aber nicht, das Lied muss mir einfach gefallen. Es gibt House-Lieder, die ich super finde, und andere, die einfach nur langweilig sind. So geht es mir mit jedem Musikstil.» (Der Bund)
Erstellt: 13.08.2009, 08:49 Uhr
Bern
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
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