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Bern

«Das gab Hühnerhaut»

Von . Aktualisiert am 06.08.2009

Deborah Ackermann aus Zollikofen (bald 15) hat am Montag ihren ersten Schultag am Gymnasium Neufeld in Bern. Sie hat sich für die Richtung Wirtschaft entschieden.

Deborah Ackermann. (Adrian Moser)

Deborah Ackermann. (Adrian Moser)

«Das Gymnasium Neufeld in Bern hat mir bei einem ersten Besuch sehr gut gefallen. Ich freue mich auf den Schulstart. Es wird alles neu. Ich habe mich für die Abteilung Wirtschaft und Recht entschieden. Es war irgendwie die einzige Richtung, die für mich infrage kam. Sprachen habe ich eigentlich nicht sehr gerne, und auch in den musischen Fächern bin ich nicht so stark. Bisher ging ich immer in Zollikofen, wo ich wohne, zur Schule. Einige meiner bisherigen Klassenkameradinnen werde ich sicher vermissen. Immerhin sind zwei Knaben und ein Mädchen aus meiner alten Klasse auch in der neuen Klasse in Bern. Die anderen Schülerinnen und Schüler der Klasse kenne ich noch nicht. Am Ende des ersten Quartals vor den Herbstferien sollen ,Kennenlerntage‘ im Berner Oberland durchgeführt werden.»

«In dieser Woche unternehme ich noch einiges mit meiner besten Freundin Samantha. Sie ist nach einem Monat in den USA zurück in Zollikofen. In den Wochen zuvor war ich mit der Familie im Tessin, danach habe ich einen Englischkurs in Bern besucht, ging mit Kollegen und Kolleginnen baden und schwimmen im ,Hirzi‘ und war auch bei meinen Grosseltern im Kanton Solothurn zu Besuch. In Locarno haben wir ein Konzert mit Foreigner und Deep Purple gesehen. Mein Vater hat mir auch eine CD mit ihrer Musik gebrannt.»

«Ich bin ein grosser Sportfan. Ich interessiere mich vor allem für den SCB und habe auch diese Saison wieder ein Stehplatzabo gekauft. Das erste Spiel in der Postfinance-Arena ist am 22. August gegen die Eisbären Berlin. Auch die Eishockey-WM in Bern habe ich mitverfolgt. Es war eine Super-Atmosphäre: Das Fahnenmeer beim Match Schweiz - Frankreich hat mir sehr gut gefallen. Alle schwenkten die Fahnen und riefen ,Hopp Schwiz‘. Das gab Hühnerhaut. Aber auch Fussball mag ich gut. Zuletzt habe ich das Spiel YB gegen GC im Stade de Suisse am letzten Sonntag gesehen. Der Platz war fast weiss, als es in der ersten Halbzeit so stark geregnet hat.»

«Den Stundenplan haben wir erhalten. Speziell ist, dass wir jeweils am Montag erst um Viertel vor zwölf mit der Schule beginnen, dafür haben wir dann auch Unterricht bis Viertel vor fünf am Nachmittag. Den ganzen Freitagnami frei wie andere Klassen wäre aber auch cool gewesen. Ich werde wohl zusammen mit meiner Kollegin Tamara das Postauto über Kirchlindach nehmen. Die andere Variante mit Ortsbus, RBS-Zug und dem Bus ab Bahnhof Bern ist komplizierter. Mit dem Postauto müssen wir nicht umsteigen.»

Gespräch: Simon Wälti (Der Bund)

Erstellt: 06.08.2009, 08:18 Uhr

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