Verbunden bis in den Tod
David Veraguth (23), Präsident der Studentenverbindung Helvetia. (Valérie Chételat)
Die Helveter sind politisch und konfessionell neutral. Einmal Mitglied bleibt man der Verbindung üblicherweise bis zum Tod treu. Wir Helveter sind eine schlagende Verbindung, das heisst, dass wir eine Fechttradition haben; dieser Sport ist für alle Mitglieder obligatorisch.
Wer das Studium abgeschlossen hat, wird zuerst inaktives Mitglied und später Altherr. In dieser Funktion hat man keine Verpflichtungen mehr – dies ist für die aktiven Mitglieder ganz anders: Sie müssen an einem Obligatorium pro Woche teilnehmen – zusätzlich zum Fechttraining, das fünfmal pro Woche stattfindet. Der Stamm ist beispielsweise ein solches Obligatorium, da treffen sich Altherren und Studenten zum gemeinsamen Bier.
Unsere Verbindung zeichnet sich durch klare Strukturen aus: Zuerst wird man Fux, danach Bursche und schliesslich Altherr. Von einem Burschen wird erwartet, dass er über die Schweizer Geschichte, die Geschichte der Helveter, die Staatskunde und die Vereinskunde Bescheid weiss. Er muss eine viertelstündige Prüfung in neun Disziplinen ablegen – die in den meisten Fällen auf Anhieb bestanden wird. Die Gemeinschaft ist für uns wertvoll: Wir essen und singen manchmal auch zusammen. Ein Bursche sollte deshalb mindestens fünf Vereinslieder auswendig können. Anstand und Respekt sind zentral in unserer Verbindung: Wir legen grossen Wert darauf, dass unsere Mitglieder es verstehen, die Etikette zu wahren. Ungebührliches Verhalten kann zum Ausschluss aus der Verbindung führen.
In Bern zählt unsere Sektion derzeit sechs aktive und sechs inaktive Mitglieder. Wir haben aber Vertretungen an jeder Schweizer Universität, mit denen wir auch gemeinsame Treffen organisieren. Die meisten Mitglieder kommen über Kollegen oder Freunde zu uns. Wir werben aber manchmal auch an Gymnasien für unseren Verein. Ein Vorteil einer Studentenverbindung ist der Austausch zwischen den Generationen. Mich hat auch die akademische Gesellschaft beeindruckt: Der Umgang am Stammtisch ist sehr gesittet; wir führen interessante Gespräche und können von der Lebenserfahrung und den Geschäftsbeziehungen der Älteren profitieren. (Der Bund)
Erstellt: 03.03.2009, 09:49 Uhr
Bern
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!





