Geräte für eine bessere Welt
Remo Walther (31), Feinmechaniker am Physikalischen Institut. (Valérie Chételat)
Ich setzte geprüfte Projekte in die Praxis um, ohne dass ich mir Gedanken um deren Endfunktion machte. Die Arbeit am Physikalischen Institut der Universität Bern ist anders: Hier arbeite ich mit Forschern zusammen. Doktoranden, die ein bestimmtes Gerät benötigen, kommen mit ihrer Idee zu mir; gemeinsam besprechen wir die Skizzen und Pläne. Ich baue zum Teil Apparate, die es so noch nicht gibt. Die Tätigkeit ist vielseitig: Ich konstruiere, programmiere und fräse. Manchmal müssen verschiedene Materialien getestet werden, häufig baue ich mehrere Prototypen, bevor die Entwicklung eines neuen Gerätes abgeschlossen ist.»
«Seit vier Jahren arbeite ich in der Abteilung Klima- und Umweltphysik. Der Einstieg ist mir leichtgefallen, weil ich schon die Lehre an einem Institut der Universität absolviert habe. Für meine Tätigkeit braucht es vor allem Handfertigkeit, technisches Verständnis und Interesse für Computer. Alle Techniker des Instituts arbeiten in derselben Werkstatt. Dies ist sehr praktisch, wenn es darum geht, Wissen auszutauschen. In der Entwicklungsphase eines Geräts arbeiten die Techniker eng mit den Forschern zusammen; wir treffen uns mehrmals die Woche, um einzelne Arbeitsschritte zu besprechen. Später gibt es etwa alle zwei Wochen Sitzungen. Der Kontakt ist recht locker: Wenn etwa ein Doktorand eine Frage oder eine Änderung hat, kommt er schnell in der Werkstatt vorbei.»
«Zurzeit arbeite ich an einem internationalen Klimaprojekt mit: Meine Aufgabe ist es unter anderem, Bohrmesser zu bauen, mit denen Proben aus unterirdischen Eisschichten in Grönland gewonnen werden. Ich mag meine Tätigkeit – auch wegen der Vielseitigkeit. Zudem ist meine Arbeit Teil von etwas Grösserem; gerade in Klima- und Umweltfragen habe ich die Möglichkeit, einen Beitrag an Projekte zu leisten, die das Ziel haben,aktuelle Probleme zu lösen. Den spannendsten Auftrag, an dem ich gearbeitet habe, war im Rahmen eines Umweltprojekts: Wir bauten eine Anlage, mit der Schmelzwasserproben analysiert werden. Das Gerät wird demnächst auch nach Grönland exportiert und ist ein gutes Beispiel für fachübergreifende Zusammenarbeit: Forscher, Elektroniker und Mechaniker haben die Anlage gemeinsam ausgetüftelt und ihr Fachwissen eingebracht. (Der Bund)
Erstellt: 03.03.2009, 09:35 Uhr
Bern
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!






