Für «Bund»-Redaktorinnen und -Redaktoren war es eine ungewohnte Tätigkeit: Am Samstag warben sie bei Passantinnen und Passanten um eine Unterschrift für die Aktion «Rettet-den-,Bund‘».
Am Stand der «Bund»-ReterInnen. (Manuel Zingg)
Keine leichte Aufgabe, denn im Fussgängerstrom beim Käfigturm kämpften auch andere Komitees und Dienstleister um das knappe Gut Aufmerksamkeit. Bei vielen bedurfte es aber weder besondern Charmes noch raffinierter Überredungskünste: Viele treue «Bund»-Abonnentinnen und -Abonnenten steuerten den Stand von sich aus an. Sie sei extra nach Bern gekommen, sagte eine ältere Dame. Jüngere beteuerten, sie hätten schon online unterschrieben (www.rettet-den-bund.ch). Interessant waren auch die direkten Gespräche mit der Leserschaft: Da war zu hören, der «Bund» sei besser geworden, oder schlechter, er sei viel zu links, oder aber, er sei nach rechts gerutscht. Meistens unterschrieben die Leute dennoch – was hiermit herzlich verdankt sei. (mdü)> (Der Bund)
Erstellt: 23.03.2009, 12:50 Uhr
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