Weiterhin eine Million Franken für die Kulturförderung

Der Bund und die Stadt Bern schliessen einen vierjährigen Leistungsvertrag für die Jahre 2012 bis 2015 ab. Die Stadt erhält demnach weiterhin rund eine Million Franken pro Jahr für die Kulturförderung.

Zwei Drittel des Betrags sind für klassische Kulturinstitutionen wie Orchester oder Theater reserviert.

Zwei Drittel des Betrags sind für klassische Kulturinstitutionen wie Orchester oder Theater reserviert. Bild: Manu Friederich

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Schon seit den 1970er Jahren unterstützt der Bund die besonderen kulturellen Aufwendungen der Bundesstadt, wie es in einer Mitteilung des Bundesamts für Kultur und der Präsidialdirektion der Stadt Bern heisst. Die Höhe des jährlichen Beitrags ist seit längerem in etwa gleich.

Neu ist die Form, die der Unterstützung zugrunde liegt. «Was jahrzehntelang quasi mit Handschlag funktionierte, ist nun in einem Leistungsvertrag für vier Jahre geregelt», sagte Veronica Schaller, Kultursekretärin der Stadt Bern, auf Anfrage. Dies gebe grössere Sicherheit.

Zwei Drittel des Betrags für klassische Kulturinstitutionen

In der Leistungsvereinbarung haben das Bundesamt für Kultur und die Abteilung Kulturelles der Stadt Bern auch die Grundsätze zur Verwendung des Bundesbeitrages festgelegt. Zwei Drittel des Betrags sind für klassische Kulturinstitutionen wie Orchester, Theater und Museen vorgesehen. Das restliche Drittel kommt speziellen Kulturprojekten zugute.

Voraussichtlich ab 2014 unterstützt der Kanton alleine das Kunstmuseum Bern und das Zentrum Paul Klee. Die freiwerdenden Bundesmittel sollen dann der Kunsthalle Bern und der Dampfzentrale Bern zugutekommen. (bs/sda)

Erstellt: 01.11.2011, 11:38 Uhr

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