Vechiger Strasse soll bald saniert werden
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Vechiger Budget 2010
Die Ausgangslage ist alles andere rosig: Das Budget 2010 der Gemeinde Vechigen rechnet trotz Steuererhöhung von 1,64 auf 1,70 Einheiten mit einem Defizit von 158 000 Franken. Dies bei einem Aufwand von 20,9 Millionen Franken. Schuld an diesem Aufwandüberschuss sind laut Gemeinderätin Sibylle Schwegler-Messerli (svp) die schlechte Wirtschaftslage sowie der «grosse Nachholbedarf im Infrastrukturbereich». In den vergangenen Jahren habe die Gemeinde in vielen Bereichen zu viel gespart, sagte die Gemeinderätin vor den Medien. Dadurch sei der Unterhalt von Strassen und Liegenschaften vernachlässigt worden – «was uns nun teuer zu stehen kommt». Eine Erhöhung der Steuern sei also nötig, um vergangene Fehler wieder auszubüglen. Die Gemeindeversammlung stimmt am 5. Dezember über das Budget 2010 ab. (lsb)
Löcher im Belag, Steine auf der Fahrbahn, unzureichende Entwässerung – an gewissen Stellen sieht die Lauterbachstrasse in der Gemeinde Vechigen aus wie eine Schotterpiste. «Eine umfassende Erneuerung der gut 60-jährigen Strasse ist dringend nötig und kann nicht mehr weiter hinausgezögert werden», sagte Gemeinderat Hans Moser (svp) am Dienstagabend vor den Medien. Und der Gemeinderat hat bereits eine klare Vorstellung, wie diese Erneuerung aussehen soll: In einer ersten Etappe soll der Abschnitt zwischen dem «Blauen Rössli» und dem «Durstigen Bruder» in Utzigen erneuert werden. Dabei wird gemäss den Bauplänen die Fundationsschicht ersetzt und die Strassenentwässerung neu gebaut. Zudem erhält die Strasse einen neuen Belag. In einem zweiten Schritt könne die Sanierung des Strassenabschnitts zwischen dem «Durstigen Bruder» und dem Talackerweg an die Hand genommen werden. Abschliessend wird der Bereich zwischen Talackerstrasse und Spirche erneuert. Hier ist zusätzlich ein Fussweg geplant. Der Gemeinderat hofft, die erste Etappe im nächsten Jahr realisieren zu können. Die Totalsanierung der Lauterbachstrasse soll 2012 abgeschlossen sein, sagte Moser.
Nur wenn «Ja» zu höheren Steuern
Das Projekt hat seinen Preis: Der Gemeinderat rechnet mit 1,78 Millionen Franken. Über diesen Kredit stimmt die Gemeindeversammlung am 5. Dezember ab. In der derzeitigen finanziellen Situation sei dies kein Pappenstiel, doch die Sanierung der Strasse sei zwingend, sagte Moser. Allerdings müsste der Gemeinderat das Geschäft zurückziehen, sollte die Steuererhöhung abgelehnt werden (siehe Kasten). (lsb) (Der Bund)
Erstellt: 12.11.2009, 09:02 Uhr
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