Schweiz mit guten Siegeschancen
Lange kann sich der Walliser Souschef Franck Giovannini, der Sieger des «Goldenen Kochs 2010», nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen (siehe Haupttext). Mit dem Erhalt der gestrigen Auszeichnung haben er und sein Team sich für den «Bocuse d’Or Europe» qualifiziert, wo sie sich mit Köchen aus 19 anderen europäischen Ländern messen werden. Die inoffizielle Gastronomie-Europameisterschaft findet diesen Juni in Genf statt. Bei einer Platzierung unter den besten zwölf Teams reisen Giovannini und sein Team ins französische Lyon an den «Bocuse d’Or» – die «Weltmeisterschaft» – weiter. Alle drei Meisterschaften werden nur jedes zweite Jahr ausgetragen. Die Eidgenossen können sich in beiden Fällen gute Hoffnungen auf einen Spitzenrang machen: Franck Giovannini erreichte beim «Bocuse d’Or 2007» bereits einmal Bronze. Bei der letztjährigen Ausgabe erzielte der Waadtländer Stéphane Décotterd immerhin den fünften Platz.
EM als Vorausscheidung
Der «Bocuse d’Or» wurde 1987 von Star-Gastronom Paul Bocuse ins Leben gerufen. Der Anlass ging aus dem «Salon des Métiers de Bouche» hervor. Die Meisterschaft findet jedes Mal in Lyon im Sihra-Hotel statt.
Der «Bocuse d’Or Europe» wurde zusammen mit seinen asiatischen, lateinamerikanischen und US-amerikanischen Pendants erstmals vor zwei Jahren durchgeführt. Diese nationalen und kontinentalen Meisterschaften fungieren als Vorausscheidungen für die Weltmeisterschaft in Lyon. (mzi) (Der Bund)
Erstellt: 02.03.2010, 11:16 Uhr
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