Roadpricing bleibt ein Thema in der Region Bern
Aktualisiert am 08.02.2010 4 Kommentare
Behördenmitglieder aus der Stadt Bern, der Region Bern und des Kantons hätten sich letztes Woche an einem Workshop mit dem Erheben von Gebühren für die Benutzung bestimmter Strassen beschäftigt, teilte die bernische Kantonsverwaltung am Montag mit. Sie hätten zum Ausdruck gebracht, dass dieses Instrument weiterverfolgt werden solle.
In einem ersten Schritt sollen nun offene Fragen geklärt werden. Dafür wollen Stadt, Region und Kanton Bern gemeinsam einen Auftrag definieren. Damit sollen etwa die Ausgestaltung konkreter Modelle und deren Auswirkungen sowie die rechtliche Umsetzung von Roadpricing aufgezeigt werden.
Für die Behörden von Stadt, Region und Kanton Bern ist allerdings klar, dass Roadpricing einer gesetzlichen Grundlage auf Bundesebene bedarf.
Bundesrat lässt Versuche zu
Der Bundesrat beschloss Ende 2007, Versuche mit Roadpricing zuzulassen. In der Folge verlangte der Berner Stadtrat im Februar 2008 vertiefte Abklärungen. Der Berner Gemeinderat sagte damals, ein koordiniertes Vorgehen mit der Region Bern sei unerlässlich.
Im bernischen Grossen Rat gab Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer im Juni 2006 in einer Fragestunde bekannt, es liefen Vorabklärungen. (rdb/sda/)
Erstellt: 08.02.2010, 12:11 Uhr
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4 Kommentare
Wollen wir denn wirklich ins Mittelalter bzw. in die Zeit der Strassenzölle zurückfallen? Ich meine, wir zahlen genug Steuern für den Strassenunterhalt. Eine Sondersteuer für einzelne Strassen ist deshalb kategorisch abzulehnen. Andernfalls wollen wir Strassenzölle, die wir bezahlt haben, von den Einkommenssteuern wieder abziehen. Und: Für was zahlen wir denn Verkehrssteuern fürs Auto? Antworten
Autosteuern massiv erhöhen, Roadpricing, was ist der nächste Coup uns noch mehr Geld aus der Tasche zu nehmen. Es preicht ja doch wieder nur die falschen, der Arbeiter muss die Zeche für die grossen bezahlen. Politiker sind natürlich vom Roadpricing ausgenommen, oder wir Steuerzahler zahlen für sie. Lieber mal Elterntaxis abschaffen, das würde viel mehr bringen. Antworten
Neue Gebühren und Steuern das ist das Einzige was den Behörden in den Sinn kommt. In London oder einer andern Grosstadt macht das eventuell Sinn. Liebe Behörden, wenn Geld fehlt könnte man es ja auch mal sparen versuchen wie das jede Familie macht. Wir brauchen Arbeitsplätze und keine Schikanen des Gewerbes. Privat fährt schon lange niemand mehr in die Stadt. Was soll das denn mit dem Roadpricing? Antworten


















Martin Waeber
Wenn Gewerbe und Läden in der Stadt dank Roadpricing noch weniger frequentiert werden, wird es mit Mehreinnahmen wohl nicht so weit her sein. Antworten