Reitschul-Flohmi muss weg vom Trottoir

Die Stände auf dem Trottoir der Neubrückstrasse gefährden die Sicherheit. Gebührenpflichtige Ersatzplätze gibts auf der Schützenmatte.

Der Flohmarkt auf dem Vorplatz der Reithalle Bern. (Valérie Chételat)

Der Flohmarkt auf dem Vorplatz der Reithalle Bern. (Valérie Chételat)

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Auf dem Trottoir der Neubrückstrasse soll es während des Flohmarkts der Reitschule wieder ein Durchkommen geben. «Auf der ganzen Länge des Neubrückstrasse-Trottoirs sind aus Sicherheitsgründen keine Stände mehr erlaubt», heisst es in einer Mitteilung im «Anzeiger», die vom Polizeiinspektorat und der Trägerschaft Grosse Halle unterzeichnet ist. «Im Sommer waren das Trottoir und manchmal sogar Teile der Fahrbahn von Ware belegt», sagt Marc Heeb, Leiter der Gewerbepolizei. In Gesprächen mit der Trägerschaft Grosse Halle habe man als Ersatz die erste Parkplatzreihe auf der Schützenmatte angeboten. Für diese Plätze müssten jedoch Marktgebühren entrichtet werden, sagt Heeb. Die Händler waren bisher von Marktgebühren befreit, weil es sich beim Vorplatz um privates Territorium handelt. Dafür zahlten sie der Trägerschaft Grosse Halle eine Standgebühr von acht Franken.

Diese Gebühr steigt nun auf neun Franken, sagt Giorgio Andreoli von der Trägerschaft Grosse Halle. Die Parkplätze auf der «Schütz» würden am Vorabend mit Gittern abgegrenzt. Zudem soll auch dem «wilden Reservieren» Einhalt geboten werden. Einzelne Händler nehmen nämlich bereits am Vorabend ihren Platz ein. Neu soll dies frühestens ab 3.30 Uhr möglich sein. Die Trägerschaft will nun mittels Flugblättern die Händler auf die neuen Regeln sensibilisieren. Erste Versuche am letzten Flohmarkt seien erfreulich gewesen, sagt Andreoli. Ex-Stadtrat Philippe Müller (FDP) hat die Zustände in einem Vorstoss kritisiert und begrüsst die Massnahmen. «Ich bedauere es aber, dass es politischen Druck braucht, um die Gleichbehandlung des Flohmis mit anderen Märkten durchzusetzen», sagt Müller. (Der Bund)

(Erstellt: 26.05.2011, 07:43 Uhr)

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