Protest gegen Ausschaffung von schwangeren Frauen
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Die Demonstranten folgten einem Aufruf des Bleiberecht-Kollektivs Bern, das mit der Kundgebung auf das Schicksal von zwei Kamerunerinnen aufmerksam machte.
Die beiden Frauen seien im fünften und sechsten Monat schwanger, heisst es in einem Communiqué des Bleiberecht-Kollektivs. Ihnen drohe eine Ausschaffung mit Zwangsmassnahmen und dem damit verbundenen psychischen und körperlichen Stress.
«Noch nicht geboren, schon in Haft, bald ausgeschafft», hiess es auf einem Transparent an der Kundgebung. Ein Redner verurteilte die Inhaftierung und Ausschaffung von schwangeren Frauen als skrupellosen und menschenverachtenden Akt. Die Schweizer Asylpraxis habe damit einen weiteren Tiefpunkt erreicht.
Das Bundesamt für Migration (BFM) nahm zu dem Fall der zwei Kamerunerinnen keine Stellung. (bs/sda)
Erstellt: 17.11.2010, 15:19 Uhr
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