Norovirus: Zivilschützer müssen erneut in Altersheim aushelfen

Nur ein paar Tage nach einem Einsatz von Zivilschützern in einem Altersheim in Dotzigen machen Norovirus-Erkrankungen auch im Altersheim von Lyss-Busswil einen Zivilschutzeinsatz nötig.

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15 der 54 Bewohner sowie 4 von 65 Angestellten sind erkrankt.

Wegen des grossen Ausmasses der Erkrankung habe die Heimleitung am Samstag die Hilfe des Zivilschutzes angefordert, teilte die kantonale Polizei- und Militärdirektion am Montag mit. Mehrere Angehörige der Zivilschutzorganisation Lyss stehen nun im Einsatz.

Es handelt sich um Fachpersonal mit einer Ausbildung im Gesundheits- oder Pflegebereich. Es unterstützt das normale Heimpersonal vorerst bis Mittwoch rund um die Uhr.

Nach dem zweiten Auftreten von Noroviren innert weniger Tage im Berner Seeland befinden sich nun Zivilschutzorganisationen in der Region in erhöhter Bereitschaft. Das leicht übertragbare Virus verursacht Magen-Darm-Infektionen. Wer angesteckt wird, leidet an Durchfall und muss erbrechen. (js/sda)

Erstellt: 08.02.2010, 16:29 Uhr

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