Konkrete Pläne für Spiel- und Liegewiese beim Lorrainebad
Von Simona Benovici. Aktualisiert am 10.05.2011
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Das Lorrainebad ist das kleinste der fünf städtischen Freibäder. Klein ist auch die dazugehörige Liege- und Spielwiese. Zu klein, befindet der Verein für ein lebendiges Lorrainequartier (VLL). Vor mehreren Jahren hatte er darum angeregt, direkt neben der Badi eine zusätzliche Fläche mit Rasen und Grillplatz anzulegen. Gestern Abend nun stellte die Stadtgärtnerei an einer Informationsveranstaltung die Pläne für die konkrete Ausgestaltung vor.
Auf 1700 Quadratmetern soll da, wo heute Schafe weiden, ein Areal für Spiel, Spass und Erholung entstehen. Auf drei Kiesflächen sind einfache Sitzmöglichkeiten in Form von Natursteinquadern geplant, wie Stadtgärtner Christoph Schärer sagt. «Zwischen den Kiesflächen würde ein Rasenplatz angelegt, wo man liegen oder spielen kann.» Auch Grillieren soll beim Lorrainebad künftig möglich sein: Vorgesehen sind drei Kohlegrillplätze. Da sich die Spiel- und Liegefläche ausserhalb des eigentlichen Freibad-Areals befindet, könnte die Anlage sogar ganzjährig und nicht nur während der Freibadsaison genutzt werden.Die Grillstätte soll die Schafe, die seit Jahren auf der Grünfläche weiden, aber nicht gänzlich verdrängen. «Die Liegewiese nimmt nicht die ganze Weidefläche entlang des Uferwegs in Anspruch», präzisiert Schärer. Ebenfalls erhalten bliebe das Teilstück an der Böschung. Dieses soll durch neue Sträucher ökologisch aufgewertet werden. Ein künstlicher Bachlauf soll zudem das Hangwasser ableiten.
Frage der Unterhaltskosten
Schärer betont, dass es sich bei den Plänen lediglich um ein Vorprojekt handle. Vorerst gelte es, das Gespräch mit dem VLL zu suchen und die ausgearbeiteten Ideen vorzustellen. Zudem müsse noch die Frage geklärt werden, wer für den Unterhalt des Liege- und Grillplatzes längerfristig aufkommen wird. Klar sei, dass die Kosten sicher nicht allein durch die Stadt getragen werden könnten. Besser sieht es hingegen bei den Erstellungskosten aus. Der nötige Kredit über 80 000 Franken wurde im Rahmen des Projekts Wohnumfeldverbesserung bereits reserviert. Er müsste nur noch ausgelöst werden. Dennoch wird es mit Grillieren und Sonnenbaden diese Saison noch nichts: Das Baubewilligungsverfahren wird wohl noch rund zwei Jahre in Anspruch nehmen.
VLL-Vorstandsmitglied Romano Manazza zeigte sich gestern dennoch hocherfreut über die positiven Vorzeichen für das Projekt. «Es hat lange gedauert, aber jetzt scheint alles auf guten Wegen», sagt Manazza. Für den VLL sei es vor allem wichtig, dass der Grünraum am Uferweg für die Bevölkerung erhalten bleibe. (Der Bund)
Erstellt: 10.05.2011, 07:11 Uhr
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