Katholiken sprechen eine Million für Haus der Religionen
Aktualisiert am 05.05.2011 1 Kommentar
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Das Geld werde als zinsfreies langfristiges Darlehen zur Verfügung gestellt, entschied der Grosse Kirchenrat am Mittwochabend. Der Entscheid sei einstimmig gefallen, teilte die Katholische Kirche Region Bern am Donnerstag mit. Damit sei das Haus der Religionen mit seinem Bauprojekt am Europaplatz nun auf der Zielgeraden.
Noch fehlen 1 bis 1,7 Millionen Franken
Das Haus der Religionen ist Teil einer von einem Zürcher Unternehmen geplanten Überbauung mit Hotel, Restaurant und Büros für rund 80 Millionen Franken. Das eigentliche Haus der Religionen ist auf 10 Millionen Franken veranschlagt. Eine Stiftung will dieses Geld aufbringen.
Ihr Präsident, Guido Albisetti, sagte am Donnerstag auf Anfrage, auch nach dieser Zusage der Katholischen Kirche Region Bern fehlten der Stiftung noch rund 1,7 Millionen Franken bis zum Ziel 10 Millionen Franken.
Allerdings ist das Loch «nur» eine Million gross, wenn 700'000 Franken abgezogen werden, für welche die Stiftung Darlehen in Aussicht hat. Für die restliche Million hat der Trägerverein des Hauses der Religionen einen Spendenaufruf gestartet.
Zürcher Unternehmen hat Geduld
Auf 8,3 Millionen Franken vorhandenes Kapital kommt die Stiftung allerdings nur, wenn die evangelisch-reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern im Juni und der bernische Grosse Rat zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt Beträge von 1 und 2,4 Millionen Franken sprechen. Der bernische Grosse Rat soll Mittel aus dem Lotteriefonds bewilligen. Die Stiftung geht aber davon aus, dass diese 3,4 Millionen Franken fliessen.
Die Finanzierung dauert also noch, doch hat laut Albisetti das Zürcher Unternehmen der Stiftung zugesichert, dass sie genügend Zeit erhält fürs Geldsammeln. Ursprünglich hatte es geheissen, bis Ende Januar und später bis in diesem Frühling müsse das Geld vorhanden sein. (bs/sda)
Erstellt: 05.05.2011, 12:10 Uhr
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