Gemeinderat will autofreien Bahnhofplatz
Aktualisiert am 07.05.2009 7 Kommentare
Die mit gut 7000 Unterschriften eingereichte Volksinitiative verlangt, dass der Bahnhofplatz künftig nur noch für den öffentlichen Verkehr, den Fuss- und Veloverkehr, für Taxis und Notfallfahrzeuge sowie für lokale Anlieferungen offen bleibt. Der motorisierte Durchgangsverkehr müsste dagegen auf eine andere Route verlagert werden.
Der Gemeinderat unterstützt das Anliegen und beantragt dem Stadtrat dessen Annahme, wie er am Donnerstag mitteilte. Entscheidend für die Umsetzung sei allerdings, «welches Umleitungsregime eingeführt und wie die Infrastruktur angepasst werden soll».
Auf jeden Fall vors Volk
Gemäss Gemeindegesetz müsste diese Initiative, sofern der Stadtrat Ja sagt, nicht zwingend vors Volk. Die Exekutive weist jedoch darauf hin, dass die aktuelle, 2008 in Betrieb genommene Verkehrsführung von den Stimmberechtigten erst vor vier Jahren gutgeheissen wurde.
Eine Änderung des Verkehrsregimes nach so kurzer Zeit erfordere zwingend die Legitimation durch eine Volksentscheid, weshalb das Begehren auch bei einem Ja des Stadtrats den Stimmberechtigten zu unterbreiten sei. Als Termin nennt der Gemeinderat den 27. September 2009. Bei einem Ja will er einen Planungskredit von 900'000 Franken beantragen. (bs/sda/)
Erstellt: 07.05.2009, 10:11 Uhr
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7 Kommentare
hallo berner bin pendler von luzern bin montag - freitag in bern der auto verkehr finde ich an diesem ort grausam. es ist eine sünde den privaten autoverkehr durch den bahnhofplatz fahren zu lassen. der platz gehört dem Volk und tum teil bern mobil . während der bauzeit hat es auch funktioniert,ohne probleme es währe eine aufwertung der stadt gruess bäni vo de bachtale Antworten
@René Müller: Es hat aktuell keinen einzigen Parkplatz auf dem Bahnhofplatz Die Haben Sie sich schon geachtet? Auf dem Bahnhofplatz wird nicht fröhlich eingekauft, sondern nur durchgefahren. Die Leute parkieren in den Parkhäusern. Das wäre auch bei einem autofreien Platz nicht anders. Ihr Argument ist mehr als falsch. Antworten
Beruhigt die Stadt in Burgdorf die Oberstadt. Das hat "Riesenvorteile." Es passiert nichts mehr. Die meisten Läden wurden geschlossen, inkl. das Warenhaus. Aber schön ruhig ist es jetzt. Totenstille. Ziel erreicht bravo. Bern macht dieselben Fehler, als Ladenbesitzer muss mann sich Fragen ob die Mietverträge erneuert werden sollen, oder das Geschäft schliessen. Nicht schlimm nur 25 Arbeitslose. Antworten
Es ist immer wieder schön zu sehen wie die Linken den Verkehr in die Quartiere verdrängen. In Luft auslösen wird sich kein Auto wegen der Sperrung. Der daraus folgende Schaden an der Umwelt, längere Verkehrswege, hat die Grünen auch noch nie interessiert. Hauptsache das Auto ist vertrieben. Wozu haben wir nun für viele Mio den Neufeldzubringertunnel gebaut der dann auch nicht mehr gebraucht wird? Antworten
Bern
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René Müller
@Baumann. Es geht doch generell um die Verkehrspolitik. Parkieren für den Auslad von Waren pro Tag. von 08'30 bis 11'30 Uhr. Mit mehreren Geschäften in verschiedenen Städten könne wir es uns nicht mehr leisten zickzack zu fahren um Bern anzuliefern. Gruss an den Umweltschutz und Abgase. Anderseits kümmert es kein Schwein, wenn bei der "Welle," trotz Verbot, dutzende Fahrräder angekettet werden. Antworten