Finn geht es leicht besser
Aktualisiert am 23.11.2009 6 Kommentare
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Der dreijährige Bär war am vergangenen Samstag verletzt worden, nachdem ein 25-Jähriger in dessen Gehege eingedrungen war. Das Tier verletzte den geistig behinderten Mann. Dieser befindet sich nicht in Lebensgefahr. Anders dagegen der Bär Finn. Auch am Montag war zunächst unklar, ob er die erlittenen Verletzungen überleben wird. Der Bär war von einem Polizisten mit Stoppmunition beschossen worden. Er wurde in die rechte Brustwand getroffen. Laut Schildger wurde das Tier die gesamte Nacht überwacht und am Montagmorgen vom Tierarzt erneut behandelt.
Finn habe wiederum Antibiotika und hoch dosiertes Schmerzmittel erhalten. Er sei etwas aufmerksamer und fresse wieder, nach wie vor liege er aber und habe Schmerzen bei der Bewegung. Ob der Bär, der im März 2008 in den Tierpark Dählhölzli gekommen ist, überlebt, könne frühestens am (morgigen) Dienstag gesagt werden.
Polizist hat richtig gehandelt
Inzwischen entflammte eine Diskussion darüber, warum der Polizist nicht mit einem Betäubungsmittelgewehr geschossen hat und warum er keinen Warnschuss abgegeben hat. Laut Schildger handelte der Polizist absolut richtig. Der Tierpark-Direktor zeigte sich trotz der tragischen Konsequenzen für den Bären dankbar für das Vorgehen des Polizisten. So sei der Einsatz von Narkosemitteln nicht möglich gewesen, weil der Bär bereits am Mann gewesen sei.
So hätte ein Schuss mit dem Betäubungsmittelgewehr den Bären zunächst noch mehr gereizt und das Mittel erst nach vier bis zehn Minuten gewirkt. «In dieser Zeit hätte der Bär den Mann töten können», erklärte Schildger. Auch für einen Warnschuss sei das Risiko zu gross gewesen.
Polizei gibt keine weiteren Informationen
Die Frage, ob der behinderte Mann alleine im Bärengraben war, konnte die Polizei auf Anfrage nicht beantworten. Das werde zurzeit noch untersucht. Auch über seinen Gesundheitszustand war nichts Neues zu erfahren. Ebenfalls nicht äussern wollte sich der Mediensprecher über das Befinden des Schützen. (rue/ap)
Erstellt: 23.11.2009, 12:33 Uhr
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Höhere Mauern, höhere Zäune, mehr Abschrankungen. An jede Brücke muss ein Zaun oder Netz, um jede Gefahrenstelle eine Mauer oder Abschrankung. Ob in der Stadt oder in den Bergen alles muss abgesichert werden. Wie recht hatte doch Friedrich Dürrenmatt schon 1990, die Schweiz wird immer mehr zum Gefängnis, wo die Eigenverantwortung und Vernunft auf der Strecke bleibt. Antworten


































