Drama im Bärenpark endet blutig für Mensch und Bär
Von Bernhard Ott, Dölf Barben. Aktualisiert am 23.11.2009 3 Kommentare
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Der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause (cvp) und Tierpark-Direktor Bernd Schildger sind «tief betroffen» und «schockiert»: Aus bisher noch unbekannten Gründen hat am Samstag ein geistig behinderter Mann den Zaun des Bärenparks überstiegen. Er verharrte eine Weile auf der Mauer, welche die Besucher vom Bärengehege trennt. Warum er anschliessend in den Bärenpark stürzte oder sprang und auf Bär Finn losmarschierte, ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Der Bär reagierte, «wie ein Bär reagiert», sagte Schildger. Er verteidigte sein Territorium gegen den Eindringling und verletzte diesen am Kopf, am Oberschenkel und an der Hand. Erst nachdem der Bär durch den Schuss eines Polizisten verwundet worden war, liess er von seinem Opfer ab. Der 25-jährige Mann schwebt nicht in Lebensgefahr. Bär Finn erlitt eine Schusswunde im rechten Thoraxbereich und kämpft ums Überleben.
Die dramatischen Minuten waren von zahlreichen Besucherinnen und Besuchern des Bärenparks miterlebt worden. Ein Augenzeuge berichtet, wie die Menschen sofort zu schreien begannen und anfingen, Schuhe, Nahrungsmittel und Steine nach dem Tier zu werfen, um es abzulenken. Der Mann habe den Angriff des Bären mit erhobenen Armen abgewartet, und es habe nicht so ausgesehen, als ob er die Flucht ergreifen wollte. Als er sich eine Weile ruhig verhielt – dieser Ratschlag war ihm von den entsetzten Zuschauern zugerufen worden –, liess der Bär kurz von ihm ab. Als er sich aber wieder bewegte, packte Finn erneut zu. (Der Bund)
Erstellt: 23.11.2009, 09:24 Uhr
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3 Kommentare
Hallo Ich finde es sehr schade das ein Tier (Bär) Angeschossen werden muss und so schwer verletzt. Nur weil es Leute gibt die sich nicht an die regeln halten könne.Mann kann ja auch ein Wasserwerfer nehmen oder eine Fackel .Im Zoo haben sie mal eine Fackel angemacht und dem Bären hingehalten ,er rannte voller Panik weg. Antworten
Wieder einmal muss ein Unschuldiges Tier, wahrscheinlich sein Leben lassen. Finn hat nur sein Revier verteidigt. Bin Schockiert, das bei diesem Teuren Projekt, nicht mehr getan wurde um die Bären vor den Menschen zu Schützen. Hier hat der Mensch auf der ganzen Linie versagt. Antworten





Robert Aeschlimann3
Das der Polizist schiessen musste ,ist logisch .Das steht sicherlich in irgend einem Dienstreglement.Die Wahl der Munition finde ich aber bedenklich.Der arme Bär könnte anscheinend die Schusswunde überleben ,er muss aber noch die Vergiftung der Munition überstehen.Bei einem Verbrecher na gut ,aber dieser Bär ist keiner! Antworten