Die Botschafter wechseln, das Thai-Festival bleibt
Von Markus Dütschler. Aktualisiert am 01.07.2010
Rathakit Manathat, Thai-Botschafter. (zvg)
Stichworte
Thai-Festival im Liebefeld mit nationaler Ausstrahlung
Das Amazing Thai-Festival findet in diesem Jahr am Wochenende vom 10./11. Juli auf dem Gelände der Königlich-Thailändischen Botschaft an der Kirchstrasse 56 im Liebefeld statt. Es ist die 13. Ausgabe. Der anfänglich bescheidene Anlass, Thai-Food-Festival genannt, wurde zu einem Grossevent, der Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Deutschschweiz anzieht: schätzungsweise 10?000 Personen pro Tag.
- Das Essen ist ein Schwerpunkt, etwa die kunstvoll geschnitzten Gemüse.
- Zu sehen sind auch traditionelle Tänze, deren Schönheit offensichtlich ist, jedoch nicht unbedingt der Sinn der Gesten.
- Thai-Massage, eine kraftvolle «Knet»-Methode, die den Körper spürbar entwässert.
- Beim Thai-Boxen kommen nicht nur die Fäuste ins Spiel, sondern auch die Beine.
- An zahlreichen Ständen wird Kunsthandwerk angeboten.
- Am Samstag um 11.11 Uhr wird die Kunstausstellung «Change» von Pechsing Somnus eröffnet. Der Künstler ist anwesend. Zwar gibt es einige Parkplätze, doch wird dringend gebeten, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen: ab Hauptbahnhof mit Bus Nr. 19 bis Station Steinhölzli. (mdü)
Idyllisch ist es in der Residenz des Botschafters: Seine Exzellenz Rathakit Manathat, neuer Botschafter des Königreichs Thailand, lädt zum Lunch. Von hier aus überblickt man die Stadt aus der Vogelperspektive. Ein Berner Immobilienhai erbaute sich den schönen Sitz im Spiegel, konnte ihn aber nicht lange geniessen, da das Imperium vor zwei Jahrzehnten mit Getöse zusammenkrachte – bildlich gesprochen: Die Liegenschaft blieb stehen und dient seither den Thai-Diplomaten als standesgemässe Bleibe.
Aufruhr in Bangkok
Getöse und Krach vernahm man unlängst auch aus dem südostasiatischen Königreich. In Bangkok brannten Barrikaden, Rothemden verschanzten sich in einem Geschäftsviertel, Rauchschwaden lagen über der Skyline. Was ist in die sanftmütigen Thais gefahren?, fragten sich hiesige Fernsehzuschauer. Gleichzeitig bangten manche, ob ihr Ferienparadies noch bereist werden kann.
Der Botschafter versichert: «Es ist alles unter Kontrolle.» Für die Touristen habe auch in jenen dramatischen Tagen nie eine Gefahr bestanden, «und es ist auch kein Gast zu Schaden gekommen». Die Schweizer Reisebüros hätten nie von Reisen nach Thailand abgeraten, insbesondere nicht in die Resorts im Süden. Der Diplomat, der seinen Dienst mit einer Prise Humor versieht, verspricht: «Ich bürge für alles.»
Die reiselustigen Schweizer haben offenbar keine Bedenken. 150 000 reisen jährlich nach Thailand, 70 Prozent davon zum wiederholten Mal. Das Königreich ist die zweitbeliebteste Langstreckendestination aus der Schweiz. Buchungsrückgänge gibt es laut dem Thailändischen Fremdenverkehrsamt nicht – im Gegenteil.
Essen – Kultur – Wellness – Musik
Wer bereits jetzt eine Prise Thailand schnuppern möchte, ist mit dem Festival vom 11./12 Juli gut bedient. Neben dem traditionellen Programm (siehe Kasten) sorgt ein Berner Pianist thailändischer Herkunft für musikalische Begleitung: Chanyapong Thongsawang. Er hat soeben am Konservatorium Bern das Konzertdiplom erworben. (Der Bund)
Erstellt: 01.07.2010, 08:44 Uhr
Kommentar schreiben
Bern
Online-Wettbewerb
Jetzt mitmachen!: Gewinnen Sie einen Abend als Statist bei den Tellspielen Interlaken!
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.







