Der sexistische Fussgängerstreifen
Von Daniel Foppa. Aktualisiert am 04.06.2010 431 Kommentare
Soll noch jemand sagen, Bern sei langsam und rückständig. Das Vorurteil ist unhaltbar, hält man sich die wertvolle Pionierarbeit auf dem Gebiet der Soziolinguistik vor Augen, die an der Aare geleistet wird. Gestern veröffentlichte die Stadtberner Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann einen neuen Sprachleitfaden. Er ist für die Stadtverwaltung verbindlich und soll ihr das «geschlechtergerechte Formulieren» nahebringen.
Maskulin kontaminiert
Das amtliche Dokument schreibt zum Beispiel vor, das Wort «Fussgängerstreifen» dürfe nicht mehr gebraucht werden. Vielmehr sei das geschlechtsneutrale «Zebrastreifen» zu verwenden. Ebenso ist das maskulin kontaminierte «kundengerecht» verpönt. Neu heisst es in Bern: «Entspricht den Wünschen der Kundschaft». Wer weiterhin von einem «benutzerfreundlichen» Gerät spricht, unterstreicht seine Rückständigkeit. Sprachlich korrekt ist etwas «einfach zu bedienen». Selbstredend wird die «Mannschaft» durch das «Team» ersetzt, das «Mitarbeitergespräch» in «Beurteilungsgespräch» umbenannt, und das «Benutzerhandbuch» heisst neu «Manual».
Was sich nach sprachlicher Umerziehung à la Nordkorea anhört, ist offensichtlich ernst gemeint. «Denken Sie beim Schreiben von Anfang an immer an Frauen und Männer», wird den Stadtangestellten eingetrichtert. Damit nicht genug: «Vergessen Sie auch beim Reden nicht, dass Sie Männer und Frauen vor sich haben oder über Frauen und Männer sprechen.»
«Kindlifresserin»
Glücklich die Stadt, die ihre Angestellten derart umsorgt und in Denken und Ausdruck zu leuchtenden Vorbildern erziehen will. Wir warten nun, bis sich die offensichtlich unterbeschäftigte Fachstelle Berns Sehenswürdigkeiten vorknüpft und in «Kindlifresserin-Brunnen», «Bärinnengraben» und dergleichen mehr umtauft. Und bis schliesslich jemand die Schnauze voll hat von solch höherem Blödsinn und den Leitfaden dorthin bringt, wo er hingehört – in die reissfreudigen Tatzen des Berner Wappentiers.
Was halten Sie von der «geschlechtergerechten Formulierung»? Kennen Sie weitere Beispiele wie der «Bärinnengraben», bei sich der Berner Sprachleitfaden ad absurdum führt? Kommentare bitte unten anbringen. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 04.06.2010, 08:41 Uhr
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431 Kommentare
Die Schweiz ist im europäischen Vergleich sehr rückständig in Sachen Familie und Gleichberechtigung. Am meisten erschüttern mich Aussagen von jungen Frauen/Studentinnen, die mit ihren Forderungen (ein Mann muss mir Sicherheit bieten usw.) das traditionelle Verständnis untermauern. Diese lächerlichen geschlechtergerechten Formulierungen ändern nichts, meine ich als Sprachwissenschaftlerin. Antworten
Ich finde es extrem diskriminierend, wenn ich nicht mehr berechtigt bin meine Muttersprache sprechen zu dürfen. Wenn Wortklauberei so viel wichtiger ist als der Inhalt des gesagten und Texte unverständlich werden. Es zeigt, dass man Energien so binden möchte, damit diese nur ja nicht aufdecken könnten, dass wir in einer faschistuiden Weiberdiktatur leben: siehe: Erin Pizzey, Esther Vilar, .. Antworten
Ich finde diesen Leitfaden sehr vernünftig und bin dankbar dafür. (Kann nur empfehlen, ihn via obenstehenden Link zu lesen.) Aufgabe einer Verwaltung ist, dem Staat zu dienen. Dieser soll eine integrierende Funktion haben, was sich auch in der Sprache und in der Bildwahl ausdrücken muss. Damit eines Tages Menschen in ihrer Entfaltung nicht mehr von ihrem biologischen Geschlecht behindert werden.. Antworten
Mit Gleichstellung haben Gleichstellungsbüros etwas Mühe. Das sind Scheinübungen mit geschützten Arbeitsplätzen die uns glauben machen sollen, dass in Bezug auf Gleichstellung was geht. Themen wie gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gleiche Bürgerpflichten, gleiche Rechte bei Scheidung und Sorgerecht müssten längst gelöst sein. Wirkliche Gleichstellung geht über die Kultivierung der Gesellschaft. Antworten
Gähn, bei solchen feminstischen Anwandlungen kann man nur den Kopf schütteln. Seit wann fühle ich mich als Frau beim Wort "Fussgängerstreifen" beleidigt? Da wird etwas zum Problem erklärt, das gar keines ist. Liebe Gleichstellungsfrauen: Löst lieber das Problem, dass Firmen endlich Teilzeitarbeit fördern. Und nicht nur in den unteren Posten und nicht nur für Frauen - auch für Männer (Väter!). Antworten
Es gibt noch viel zu tun um eine Gleichstellung von Frau und Mann zu erreichen! Bitte lassen Sie bei einem solch wichtigen Thema Intelligenz und nicht pure Hysterie walten. Sonst müssen am Ende noch Pissoirs auf den Frauentoiletten verbaut werden. Frau Krattiger setzen Sie sich sinnvolle Ziele sonst bleibt die Gleichstellung noch lange ein frommer Wunsch. Antworten
Was nütz einem ein geschlechtsneutrales Vokabular, wenn Frauen nach der Erzeihungspause und dem Haushaltsmanagement im Alter zwischen 40 und 50 wegen des Alters von der Wirtschaft diskriminiert werden? Drei Kinder konnte ich nicht einfach in eine Tagesstätte versorgen und von der Familie bekam ich keinerlei Unterstützung. im Gegenteil ich wurde als egoistisch und geldgierig bezeichnet ! Antworten
also das ist jetzt schon fast peinlich.habe mich aber köstlich amüsiert an den Briefen. Zum Glück hat der Durschschnittsschweizer(in) einen guten Humor. Müssen wir jetzt auch den Männlichen umtaufen? Bin gespannt was für ein Ei da gelegt wird. Hat Bern wirklich keine grösseren Probleme als so etwas durchzu stieren- sorry- das darf man auch nicht mehr sagen.... Antworten
Was mich am meisten erstaunt ist, dass bei den Frauen so wenig Selbstvertrauen vermutet wird. Wenn dem so ist, dann nützt ein geschlechtsneutraler Fussgängerstreifen wohl auch nichts mehr. Ich denke, wenn ich eine Frau wäre, würde ich dieses Affentheater als Beleidigung empfinden. Antworten
Liebe städtische Gleichstellungsbeauftragte. Besten Dank für diesen einmaligen Leitfaden, der Euch sogleich die Legitimation Eurer Anstellung entzieht. Damit habt Ihr den Ast, auf dem Ihr sitzt, selber und mit viel Pathos abgesägt. Es scheint doch recht naiv, wenn man das Gefühl hat, die Sprache lasse sich mit diesen Erziehungsmassnahmen in irgendeiner Art lenken. Zum Glück gibt's die (das?) FDP. Antworten
Offensichtlich sollen wir uns bei jedem Satz bewusst werden, dass Frau und Mann eben NICHT das selbe ist. Das ist keine Gleichstellung, sondern Geschlechtertrennung. Wirklich emanzipierte Menschen haben aber schon längst verinnerlicht, dass die maskuline Form für alle gilt. Es besteht überhaupt kein Bedarf die Sprache zu zensieren und zermalmen. Ich, Frau, will bitte ein FussgängER bleiben dürfen. Antworten
@Martina Puls; schön das früher die anpassungsfähigen Frauen das Vokabular von den Männer übernommen haben, dafür nutzen sie es heute erwisenermassen auch intensiver, also so schlecht kann's ja nicht sein. Wenn sich jemand über Vaterland oder Muttersprache aus geschlechterspezifischen Gründen stört hat er einen gewaltigen Minderwertigkeitskomplex, dafür müssen wir nicht die Sprache verdrehen. mfg Antworten
@Alain Mohler: Sie sagen es, es ist die MUTTERsprache, also weiblich. Da wir Frauen so anpassungsfähig sind, haben wir das von Männern anno dazumal geprägte Vokabular ohne Murren übernommen. Aber jetzt hat es über 90% Lehrerinnen und weit und breit keine Lehrer in Sicht. Vielleicht sollten sich die Männer dieser Tatsache einfach ernsthafter annehmen - zum gleichen Lohn notabene. Schönen Tag! :-) Antworten
Wie bitte "zeitgerechte Kommunikation"? Unsere Sprache verkommt durch die Verenglischung und den Migranten-Slang völlig, Frau Krattiger redet von Qualität. Wenn deutsche Wörter durch Fremdwörter ersetzt werden (Mannschaft - Team), ist das ein Qualitätsgewinn? Sie liefert kein griffiges Argument für ihr unsinniges Werk. Ich habe eine MUTTERsprache und ein VATERland und das ist gut so. Antworten
Während 123 Jahren wurde den Frauen das Stimmrecht verweigert (unter anderem) mit der Begründung, dass die Begriffe "Schweizer", "Menschen" und "Bürger", die laut Verfassung stimmberechtigt waren, ausschliesslich die Männer betreffen. Wo genau liegt nun der Schwachsinn? Antworten
Im Gleichstellungsbüro der Stadt Bern ist von den drei Mitarbeitenden einer ein Mann. Er ist für die Administration zuständig. Beim Gleichstellungsbüro der Stadt Zürich sind 9 Personen angestellt. Davon ist einer männlichen Geschlechts. Er ist für die Admin. zuständig. In der Ganzen Schweiz das selbe Bild. "Quoteneber". Ehrlicherweise sollte es heissen "Fachtstelle zur Förderung der Frau" Antworten
So ein Unsinn! Und was haben hier alle mit den "Gleichen Lohn für Gleiche Arbeit"? Weiss denn keiner das es gar keine Lohnungleichheit gibt? Die Vergleichen einfach nur den Gesamtlohn aller Frauen mit dem Gesamtlohn aller Männer in einer Firma. Das in Baufirmen die Männer Stundenlang 50 Kilo Zementsäcke tragen und die Frauen im Büro sitzen ist für diese Ideologen kein Grund für Lohnunterschiede... Antworten
Liebe Schweizerinnen und -Schweizer Dieser Schwachsin ist wirklich kaum zu überbieten!!! Der Tampon- die Tamponine. Sollte man den als aufgeklärte Feministin nicht auch ganz weg lassen??? Der Tampon verdrängt wohl gewissen Damen ihre Hirnmasse, in dem Fall sollte man sich für eine kleinere Grösse entscheiden oder ganz weglassen!!! Ich schäme mich manchmal wirklich eine Frau zu sein!!! MRacheter Antworten
Die Theologen in Konstantinopel diskutierten im Jahre 1453 heftigst über das Geschlecht der Engel, während die Heere der Mohammedaner bereits die Mauern der Stadt bedrohten. Die Männinen und Frauer in Bern diskutieren heftigst über Gender Mainstreaming, während Finanzkrise, Staatsverschuldung, Geldwertzerfall, kaum mehr finanzierbare Sozialsysteme, Überfremdung, usw. unsere Gesellschaft bedrohen. Antworten
Eigentlich dachte ich es wäre ein Scherz als mein Mann von den Neuigkeiten aus Bern erzählt hat. Haben wir wirklich keine anderen Sorgen? Ich als Frau hatte noch nie Probleme wenn in Artikeln, Verträgen oder im sonstigen Sprachgebrauch die männliche Form verwendet wurde. Ich fühle mich deswegen auch nicht Minderwertig. Ist ja peinlich für alle normalen Frauen. Oder bin evtl. ich nicht normal? :-) Antworten
Schön, wenn wir keine anderen Probleme haben und ein Irrsinn, dass für so einen Blödsinn noch Geld ausgegeben wird. Hat unsere Regierung wirklich nichts besseres zu tun? Erfindet doch eine neue geschlechtsneutrale Sprache. Und derweil man sich geschlechtsneutral verständigen soll, sind in den grossen Firmen immer weniger Frauen im Kader vertreten - das müsste mal angeschaut werden. Antworten
Sehr geehrte Damen, haben Sie nie etwas über Phylologie gehört? Die Enwicklung der Sprache vom Indogermanisch oder vom Latein hat meistens sprachökonomische Gründe, die mit Sexismus gar nichts zu tun haben. Man (oder Fau) sagt Spieler, Salzstreuer, Fussgänger usw. weil die normale Ableitung vom Verb in-er endet. Das ist eine reine grammatikalische und phylologische Entwicklung. Antworten
@Anna-Lise Nicolodi: Ich bin auch der Meinung, dass die Gleichberechtigung noch lange nicht erreicht ist. Für mich ist sie dann erreicht, wenn ihr Frauen ins Militär müsst, uns bei der Scheidung nichts mehr abverlangt und uns bei einer Verabredung zum Essen einladet. Und befor wir anfangen die deutsche Sprache zu vergewaltigen, sollten wir für gleiche Löhne etc. sorgen. Antworten
Nun haben wir also keinen "Stadtpräsidenten" mehr (da "die Stadt" und "der Präsident"), sondern ein "Kaffoberhaupt" und er heisst mit Vornamen nicht mehr AlexanDER, sondern AlexanDAS. Ausserdem heissen alle Stadtbeamtem mit Namen Müller, Meier, Huber und Hofer ab sofort nur noch Mülles, Meies, Hubes und Hofes. Antworten
Der Anzahl abgegebene Kommentaren (grösste Teil von Männern ) zeigen, dass die Gleichberechtigung Man/Frau lange noch nicht erreicht ist. Auch in der Sprache bedarf es eine Bewusstseinsbildung ,wenn es auch nur ein kleine Teil der Ausgaben in der Förderung zur Gleichberechtigung der Geschlechter ist , ist es doch ein ganz wesentlicher , daher verstehe ich viele der abgebene Kommentare nicht. Antworten
Ich verstehe die Aufregung um diesen Leitfaden nicht in einem Land, das es geschafft hat, innerhalb weniger Jahre das verniedlichend-diskriminierende Fräulein aus dem öffentlichen Sprachgebrauch zum Verschwinden zu bringen. Und mit Zebrastreifen bin ich aufgewachsen, der Begriff kommt nämlich aus Deutschland (o schreck), wo noch heute der TV Moderator nur "Willkommen, liebe Zuschauer" sagt. Antworten
An die liebe Männerwelt, ich bitte Euch vielmals um Verzeihung im Namen der Frauen für diesen weiteren SP-Irrsinn. Nur zum klaren Verständnis, es ist nur eine winzige Gruppe Frauen ist, die Grammatik mit Männlein und Weiblein verwechselt. Mir als Frau ist so etwas extrem peinlich und ich möchte mich von solchen "Das SP-Frau" ganz klar distanzieren!!!!! Antworten
@Marco Wild...nein, auf keinen Fall werden diese Frauen Militärdienst leisten, solange nicht, bis es heisst: Die Militärdienstin! Also, ich hoffe, ich hätte Ihnen eine gute Rätin gegeben (sorry, Rat darf man auch nicht mehr sagen...es heisst ja auch Bundesrätin, oder) Frauen! hört endlich mit dieser Idiotie auf (Idiotie ist zum Glück weiblich) Antworten
Tja liebe Berner, die Basler Schnitzelbänkler werden sich freuen - ein super Sujet..lol... Wer sich mit solchen Problemen rumschlägt, kann nie Fussballmeister werden, denn YB hat ja sicherlich auch Frauen, welche im Hintergrund für den Club arbeiten....YB: der Schweizer Fussballmeisterinnen und Meister ... Antworten
Dass Frauen heute (noch) diskriminiert sind, ist nicht mehr so offensichtlich wie 1980. Sprache jedoch widerspiegelt Denkmuster und wirkt durch den Gebrauch auf diese ein. Deshalb ist es müssig, über Sinn oder Unsinn solcher Massnahmen zu diskutieren. Wer für Gleichstellung ist, soll das auch sprachlich zumindest versuchen. Wer mit dem Status quo zufrieden ist, ist halt etwas zurückgeblieben. Antworten
da gibts nur eine Lösung diesen Blödsinn unverzüglicg stoppen,das sage ich als Frau.Mutter bleibt Mutter und Vater bleibt Vater und nicht das Elter,punkt. Gleichstellung ist der Umgang mit mir und nicht dieser Blödsinn! Parlametarierinnen die solchen Unfug verlangen,sind nicht tragbar,denn wir haben sogar richtige Probleme im Land!!! Fachstellen die die Grenzen nicht mehr kennen ebenfalls. Antworten
Zwei Bundesangestellte fuer sprachliche Gleichberechtigung treffen sich im Gang des Bueros. Da sagt die eine Dame zur andern:"Ursula, hast du auch Muehe mit dem Schlafen?" Meine Frage :"Habe ich Bundesangestellte richtig geschrieben oder heisst es nun Bundesangestelltin?" Antworten
Auch losgelöst vom Geschlecht ist es ein Unterschied ob man von «kundengerecht» oder «entspricht den Wünschen der Kundschaft». Ebenso bedeutet «anwenderbezogen» und «anwendungsbezogen» nicht exakt das selbe. Unsere Gesellschaft ist ohne hin schon Menschenfeindlich und wird es noch etwas mehr werden durch das entfernen der Person. Das ist den Feministen scheinbar gleichgültig. Antworten
Aber hallo Seit wann sind Zebras gelb? Ist das nicht eine diskriminierung des Zebras? Muessen wir nun alle Zebras gelb anmalen oder alle Fussgaenger-innenstreifen weiss untermalen und mit schwarzen streifen verzieren? PS: In Neuseeland sind die Fussgaenger-innenstreifen uebrigens weiss aufgemalt...auch nicht gerade zebra-like? oder? Antworten
Diese übetriebene Gleichstellerei kenne ich auch aus Deutschland. Nur bei Sätzen wie "Der unbekannte Mörder ..." regt sich keine Gleichstellungsbeauftragte auf. Solange der/die MörderIn unbekannt ist, kann es auch eine Frau sein. Auch hier sollte nicht nur die Geschlechter spezifische Häufigkeit wie bei "Maurer" gelten. Oder? Antworten
Manchmal bei solchen Änderungen, welche öfters viel Geld kosten, frage ich mich: Weshalb lösen wir nicht unsere wirklichen Probleme, anstatt uns um solche Nebensächlichkeiten zu kümmern? Eine Frau, wenn sie denn genug Selbstbewusstsein hat, stösst sich nicht an der Grammatik, es fällt ihr wahrscheinlich gar nie auf. Antworten
Es stört eben erst, wenn man weiss, wo Geld hin fliesst. Schlimm? Nein. Wir hinken einfach mal wieder Jahre hinterher mit diesem Leitfaden. Spannend wird es aber erst richtig, wenn wir für Berufe, welche bevorzugt von Frauen gewählt werden, auch geschlechtsneutrale Berufsbegriffe verwenden werden. Eben RICHTIGE Gleichberechtigung. So wird aus der Hebamme dann schnell auch die Geburtshelferin ... Antworten
Diese Fachstellen für Gleichstellung sind eine reine Geldverschwendung. Der Staat übernimmt ohnhein schon viel zuviele Aufgaben, und wenn nichts mehr da ist, erfindet man halt eine. Das hier ist so eine! Dann wollen sie 9, dann 11 und dann noch mehr Bundesräte, wegen "Überlastung". Am Ende zahlen Wirtschaft und Bürger mehr und mehr unproduktiven Unsinn, als jetzt schon. Antworten
@ Regula Bühlmann 17.28 h. Ich bin mit ihrem Vorschlag sofort einverstanden. Das würde die unsinnige Sprachakrobatik eliminieren! Man kann doch selbst abschätzen ob man dazu gehört oder nicht. Früher hat man es auch gewusst, die Leute sind doch nicht dümmer geworden. Antworten
Die Kosten sind nicht so von Bedeutung, es sind die "Folgeschäden". Macht einfache Sachen nur komplizierter. Das Leben wird ja sonst schon immer einfacher, oder nicht? Doch statt entrümpelt werden munter mehr Regeln geschaffen. "Fussgänger" war ja schon immer "männlich" gemeint, oder doch eher als Mehrzahl? Ich fühle mich diskriminiert, weil mein Land nicht "der Schweiz" heisst! ;-) Antworten
@Puls: Sie fühlen den Puls der männlichen "Kommentaristen" nicht, ansonsten könnten Sie die z.T. harschen Reaktionen nachvollziehen. Jeder "eMANzipierte", mit gesundem Menschenverstand bestückte Mann befürwortet die soziale Gleichstellung der Frau. Glücklicherweise sind die meisten jungen Frauen heute gebildet u. sehr selbstbewusst u. scheren sich daher einen Deut um dieses Gleichstellungsgedöns. Antworten
Von mir aus Frau Bühlmann, wenn den Frauen dann wohler ist... Aber mal ganz ehrlich: "Führerausweis" ist doch wirklich ein doofes Wort, Fahrausweis ist 1. kürzer, 2. weckt es keine komischen Assoziationen zum 2. WK in mir und 3. fahren wir normalerweise ein Fahrzeug und führen es nicht, sonst müsste es ja Führzeug heissen. Meine Abhandlung zum Zebrastreifen hat leider kein Platz mehr ;-) Antworten
Warum wird das so kompliziert ausgelegt? Es wäre doch so einfach auszulegen: mit den Bezeichnungen wie Fussgänger, Anfänger, usw. sind doch einfach die Menschen gemeint!! Und die Frauen, die sich bei den Menschen nicht dazuzählen, die tun mir echt leid!! Oder soll das auch Menschinnen heissen? Tut mir leid, ich kenne keinen, der beim Fussgängerstreifen nur an Männer denkt! Ein gesuchtes Problem! Antworten
Männlich dominierte Sprache? So ein Unsinn. Wenn der grammatikalische Maskulin nur für Wörter gelten würde, die Männern vorbehalten sind, wieso heisst es dann "der Tampon"? Und Damen-Mannschaften gibt es auch haufenweise. Eigentlich sollten sich eher die Männer diskriminiert fühlen, dass es keine Wörter gibt, die nur für Männer gelten. Antworten
@Regula Bühlmann: Sie dürfen gerne beginnen, so zu reden (alles feminin). Wenn es ihnen genug Menschen gleichtun, ändert sich der Sprachgebrauch; *so* entwickelt sich Sprache. Wahrscheinlich ist Ihnen das aber auch zu umständlich. Unter allen Feminismen ist der linguistische wohl der entbehrlichste. Und statt über Opferrollen zu lamentieren bricht die emanzipierte Frau einfach daraus aus. Antworten
Anwenderbezogen bezieht sich auf die Person, nämlich den Anwender, anwendungsbezogen bezieht sich jedoch auf die Anwendung! Bevor also ein Wort geschlechtlich neutralisiert werden soll, müsste man verstehen was das Wort überhaupt bedeutet! Wesentlich einfacher wäre es jedoch das ...er durch ...sie zu ersetzen; Anwendsiebezogen, Schiedsrichtsie, Bäcksie, Metzgsie, Meistsie... Antworten
Wenn Frau Krattiger den Leitfaden als Sensibilisierung versteht, gibt sie ja selber zu, wie sinnlos ihre Arbeit ist. Ich habe gar kein Verständnis dafür, dass mit solchen Unsinnigkeiten unsere Steuergelder verschwendet werden und in der Bundesverwalten Personen gut bezahlt werden dafür, dass sie Publikationen und Medien-mitteilung über diese Begriffsklauberei überprüfen. Wo sind wir denn? Antworten
Herrlich und dämlich, wie wir in der Schweiz uns mit derartigen Problemen herumschlagen können. Während alle anderen auf der Welt eine Wirtschaftskrise haben, verbraten unsere Verwaltungen unsere sauer verdiente Kohle mit solchem Unsinn. Mein Vorschlag: ich sage "Zebrastreifen", wenn 50% der Frauen Sätze mit "frau" statt "man" bilden. Antworten
Ups gut das ich ein Berner bin, ja die haben immer was zu nörgeln, haben die nichts anders zu tun? zu Beispiel, warum das Bären-Tier-Gehege so viel Teurer kam? da hört man ja auch nichts mehr, ausgeben schnell, aber die Ursachen aufklären, sehr langsam, kommt mir vor wie bei USB Geld geben schnell, und wen es um Verantwortung geht da schiebt man den Schwarzpeter zum nächsten, sei es Gesetz usw. Antworten
Interessanterweise kennt man das Problem in einigen grossen Sprachen dieser Welt nicht so sehr wie in der deutschen Sprache. ODer liegts daran, dass dessen Benützerinnen Emanzipation und Gleichstellung über andere Argumente definieren als ihre Schweizer Pendents? Übrigens störts mich manchmal, dass ich Bürger einer weiblichen Nation bin. Abhilfe? Antworten
Was für ein Blödsinn. Die Rotgrüne Regierung wird immer wie lächerlich. Da haben sich aus Langweile ein paar Beamte (wohl Beamtinnen) zwecks Arbeitsbeschaffung etwas stupides ausgedacht. Haben die den keine anderen Probleme.. Nun wissen wir wenigstens, dass es dieses Amt noch gibt, wenn auch Unnutz.. Jetzt folgt dann wohl wieder eine Attacke auf das Männchen in Ampeln.. Antworten
Vorschlag an all die Männer, denen offensichtlich egal ist, wer wie mit welchen Personenbezeichnungen gemeint, mitgemeint oder nicht gemeint wird: wir ersetzen das generische Maskulinum durch das generischen Femininum, die Männer sind selbstverständlich je nach Kontext alle mitgemeint oder auch nicht, und dann scheinen ja alle wieder zufrieden zu sein. Antworten
Hauptsache, die Fussgänger/innenStreifen sind zukünftig nicht nur gelb-schwarzen Zebren/Zebrainnen vorbehalten. Autofahrer werden wohl zu Autofahrenden mit Fahrendenausweis. Die Substantivierung des Partizips Präsens ist zwar eine Vergewaltigung der deutschen Sprache, aber was kümmerts die Emmas. Die Frauen sind selbstbewusster geworden - gut so. Und vor allem: Es lebe der kleine Unterschied W/M ! Antworten
"Wenn man von Malern und Maurern spricht, kommt es einer jungen Frau nicht in den Sinn, eine Malerinnenlehre zu starten." ...so ein Unsinn..Malerinnen und Gärtnerinnen gab und gibt es schon lange, ebenso Maurerinnen, Schreinerinnen Strassenbauerinnen etc. etc. Mich nimmt nur wunder, was diese Leute studieren; sie haben doch alle ein Studium oder? Antworten
Zuviel Verhütung, und die Sprache stirbt aus. Man kann ein Pferd nicht von hinten aufzäumen. Falsche, kranke und überholte Begriffe verschwinden von alleine, denn Sprache lebt. Diese Geburtshilfe für ein Berner Neusprech hat einen scharf orwellschen Beigeschmack. Antworten
Das Berner Wappen zeigt einen Bären mit gut sichtbarem, roten Schniedelwutz, was natürlich extrem frauenfeindlich ist! Igitt!! Kastriert den Macho oder gebt ihm noch ein paar Zitzen! Auch muss es von nun an "das Bär" heissen! ... Moment mal.. Ist "Bär" nicht auch eine sexistische Bezeichnung für weibliches Schamhaar? Bern braucht also subito ein anderes Wappentier! Wie wäre es mit einem Rindvieh? Antworten
Die Schweiz ist immer etwas später dran. Geschlechtsneutrales Formulieren war doch vor 10 bis 20 Jahren das Thema und JournalistInnen oder Journalisten/Journalistinnen oder ... haben sehr viel Grips darauf verwandt dieses Problem zu lösen. Nun warum diese Sitte nicht wiederbeleben - wie die Sixties-Mode. Eigentlich ist es aber noch zu früh für Sommerlochthemen. Antworten
Das Thema politisch korrekte Sprache war in den 80ern schon nervig, das wieder aufzuwärmen ist sowas von unnötig. Als Mittel um das Bewusstsein für Gleichberechtigung zu stärken war das ganz ok, aber so langsam könnte man damit echt wieder aufhören. Kein Mensch denkt bei "Fussgängern" nur an männliche Personen, ebensowenig wie bei "Mitarbeitern", "Studenten" oder was auch immer. Antworten
Die Sprache hat tatsächlich mit gleichstellung zu tun. Indem aber einige Mädchen jammern, diskriminieren sie alle Frauen die nicht jammern möchten. Dadurch dass, ein Unterschied gemacht wird wo keiner ist und mit einem Begriff beide Geschlechter GLEICH gemeint wären. Antworten
@ Tagi: Wie ich einem Kommentar entnommen habe, hat der Bund (Die Bündin?) auch einen solchen Sprachleitfaden (Sprachleitfädin?)!!! Bitte ins Web stellen! Mit einem recherchierten Artikel, wer wie lange dafür gearbeitet hat, mit den entsprechenden Kosten! Danke. Was, wenn der Schneemann Brüste hat? Ist es dann eine Schneemännin, eine Schneefrau oder ein Shemale? Wählt SVP, dann hört es auf! Antworten
Liebe Frau Puls, ich bin voll mit Ihnen einverstanden. Dass 90% der Kommentare von Männern verfasst wurden könnte vielleicht auch daran liegen, dass sich eine überwältigende Mehrheit der Berner Frauen über einen sehr hohen IQ erfreuen können und sich lieber echten Gleichstellungs-Problemen zuwenden! Zum Beispiel gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Da würden sogar alle männlichen Sarkasten mithelfen. Antworten
Zebra = schwarz/weiss. Wespe = schwarz/gelb! Man könnte aber auch einfach Bäume links und rechts an der Strasse aufstellen, und wie schon gehabt an den Ästen rüberschwingen. Dann erübrigt sich das Bemalen der Strassen und produziert erst noch den bitter nötigen Sauerstoff. Antworten
Vor ein paar Jahren wollte dei FDP sämtliche Steuern und Abgaben im Kanton Bern um 10% senken. "Unmöglich!" hiess es damals von den Behörden, sämtliche Ausgaben seien wohlgeprüft und nötig... Mindestens in der Stadt Bern scheint aber doch noch Potential für Einsparungen vorhanden zu sein! Antworten
Für mich als ehemaligen Linguistik-Studenten sind diese Kommentare ein reines Vergnügen. Im Deutschen gibt es das wunderschöne Wort "Personenvereinzelungsanlange" oder umgangssprachlich "Drehkreuz" ... nennen wir doch den Streifen des Anstosses fortan "Die Strassenseitenwechselzonenmarkierung". Das ist weiblich und tierneutral.... ERich KästnER und die Schildbürgerinnen lassen grüssen. Antworten
Also da kann der Querstreifen auch Männerstreifen heissen, das ist mir wurscht. Lieber gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Eine echte Feministin würde sich nämlich auch eher über diese Ungerechtigkeit aufregen - da sie arbeitet. Undso. Also wirklich. Lächerlich. Antworten
Die Kommentare sind äusserst amüsant und sehr viele an der Zahl. Besten Dank an dem Blogg. Hoffentlich haben die Verfasserinnen der Sprachneutralisierung begriffen was sie da angerichtet haben. Wäre noch wissenswert was dieses Projekt gekostet hat. Für solch einen Meilenstein in der Emazipation darf uns kein Geld zu wenig sein. Antworten
Konsequenterweise müssen jetzt die ehemaligen Fussgängerstreifen weiss gefärbt werden. Denn in DE sind diese weiss und heissen deshalb so. Notabene Frauen werden die Änderung ausführen müssen da bis jetzt noch nie in Bern eine Frau die Fussgängerstreifen gemalt hat. Einfach nur Lächerlich, aber eben jetzt ist Konsequenz gefordert. Kopfschüttelnd Antworten
Mit Bärinnengraben kann der Leitfaden nicht ad absurdum geführt werden, da die Regel, dass sich biologisches und grammatikalisches Geschlecht entsprechen müssen, nur für Personenbezeichnungen gelten, für die ein Femininum und ein Maskulinum existiert. Eine sorgfältigere Berichterstattung wäre dringend nötig, denn dass Sprache effektiv sehr viel mit Gleichstellung zu tun hat, ist hinreichend belegt Antworten
Wie bitter-nötig diese Angleichung ist, zeigt wunderbar diese Polemik und undifferenzierte Meinung von fast allen Männern hier. Danke, leider in die Falle getappt. Von über 300 Kommentaren sind lächerliche 10% von Frauen geschrieben worden. Das sagt ALLES aus. Antworten
Was hat das mit Gleichstellung zu tun? Irrsinn, so etwas! In Wörtern wie Täter, Fussgänger, Anfänger, etc. sind Frauen nicht "mitgemeint" - sie SIND gemeint! Solche Bezeichnungen beziehen sich auf den Menschen, der beschrieben wird. Und beim Wort "Mensch" meinen sich unsere weiblichen Artgenossen ja wohl mit, oder? Antworten
Wenn mit Fussgängerstreifen nur die Männer gemeint sind, was kann man denn nach dieser Logik mit Zebrastreifen anderes meinen als die Zebras? Mit Gleichstellung hat das nichts zu zun, eher mit Sprachfeminismus. und was machen wir mit Mutter Erde und ganz delikat mit der Wasserscheide? Antworten
@Burkhardt. Künstliches Leben kann man nicht herstellen. Auch der amerikanische Biochemiker hat das nicht geschaft. Es ist ein reiner Performance GAG. Auch wenn er eine Zelle (ohne Mantel) selber gebastelt hat, hat er weder deren Geist noch Seele angerührt. Er hat bloss eine HUELLE für das nicht antastbare Leben geschaffen, sonst gar nichts. Biotechniker nennt sich das. Antworten
Plural von Fussgänger ist...? richtig, Fussgänger. Und da der Zebrastreifen ja nicht nur für eine(n) Fussgänger(in) ist, sondern für alle, kann man doch davon ausgehen, dass es sich nicht um die männliche Form des Fussgängers im Wort Fussgängerstreifen, sondern um die Pluralform handelt. Ähnlich verhält es sich meiner Meinung nach mit dem Mitarbeitergespräch. Also, wo ist das Problem? ;) Antworten
bei Sprache gilt es zu unterscheiden zwischen natürlichem Geschlecht (Männlein, Weiblein) und grammatikalischem Geschlecht (z.B. Fussgängerstreifen) bei Nomen, welche sich auf keine Lebewesen beziehen. eine Diskussion über grammatikalische Geschlechter ist Unsinn und NUR politisch (= emanzipatorisch) motiviert. dasselbe gilt natürlich auch für Bezeichnungen für Nicht-Lebewesen! Antworten
Die ewigen " rückständigen " Berner ( ägsgüsi) Bernerinnen. Diese ( masc. und fem. ) erhalten nun ein neues Wappen. Eine Schneckin mit einer Bremse ( im Tierreich sind leider die Schnecken aber bisexuell ! ) als Ausdruck der ewig an der Frontine gehenden Schweizer/innen. Gruss Mattle Antworten
Ich bin für Gleichberechtigung, keine Frage. Aber ich finde es gibt wichtigere Themen als den Zebrasteifen. So z.B. Lohn, Rentenalter oder aber auch Militärdienst! Meiner Meinung nach sollte man da ansetzen! Gleichberechtiung spielt sich in unseren Köpfen ab und nicht auf dem Fussgänger-/Zebrastreifen. Habe nicht gewusst, dass Fussgängerstreifen diskriminierend ist... bis gestern.... Antworten
Das ist eine Geschichte für den Blick, nicht aber für den Tagi. Das Strickmuster ist einfach: Emotionen hochkochen, Klicks erwirken, Werbeeinnahmen kassieren. Leitfäden für geschlechtergerechte Sprache gibts nicht nur in Bern, auch der Bund hat einen, Kantone und andere Städte. Das Budget eines Gleichstellungsbüros ist klein. Geld geht anderswo verloren - Boni, Armee, usw.! Antworten
Wie steht es eigentlich mit negativ konnotierten Begriffen wie Räuberinnen, Banditinnen, Kriegsverbrecherinnen, etc.? Wo bleibt die Konsequenz? Ausserdem fühle ich mich als Mann extrem diskriminiert und benachteiligt, wenn wir in einer Gruppe als DIE Männer bezeichnet werden... und ich dachte, der student/students-Witz an der Uni Bern vor ein paar Jahren wäre der Höhepunkt gewesen. Antworten
Also, ich sehe es so: ER überquert den (Akkusativ!, Der Strasse!) Strasse (alternativ den Strässerich) über den Fussgängerstreifen. SIE überquert die Strasse über die Füssingängerinstreifin. Die Exekutiven der Städte sind alle rot-grün. Sind jetzt alle StädterInnen dumme HühnerInnen und die LandeierInnen gescheit? Die Dummheit (w) - Der Mann (m)? Antworten
Das einfachste wäre es, man nimmt nur noch die kürzere oder bekanntere Form. Und das macht man solange, bis die Sprache nicht mehr zwischen männlich und weiblich unterscheidet. Wie im Englischen wäre ein Arzt dann sowohl eine Ärztin als auch ein Arzt. Neue Wörter braucht man gar nicht zu erfinden. Ein Mann, der Kranke im Spital betreut, könnte im Grunde auch eine Krankenschwester sein. Antworten
Die Gleichberechtigen gelangt irgentwann an einen Punkt, an dem es nicht weiter geht. Da muesste es ja auch obligatorisch sein das Frauen ins Militaer gehen muessen, dass Maenner mehr scheidungsrechte haetten.Ach ja und die Frauen muessen auch lehrnen ein Pissoir zu benutzen.Ich habe nichts gegen Frauenrecht,der Mann und die Frau bleiben immer ein bisschen verschieden! DIE Sprache ist wie sie ist! Antworten
Nichts neues, wir lernen geschlechtsneutrale Begriffe im Deutschunterricht. Das bezieht sich aber nur auf Nomen die Personenbezogen sind. Zum Beispiel, statt Lehrer und Lehrerinnen, Lehrpersonen. Statt Kundinnen und Kunden, Kundschaft. Statt Studentinnen und Studenten, Studierende. usw. Antworten
@ Werner Renz: Abgesehen davon, dass "Elter" im Berner Leitfaden nicht zu finden ist, sondern nur in demjenigen vom Bund als Beispiel (nicht vorgeschrieben!) für eine geschlechtsneutrale Personenbezeichnung (mit dem Vermerk "sehr selten"), findet sich das Wort tatsächlich im Duden, ist also korrekt... Aber es geht der Autorin scheinbar auch nicht um seriöse Berichterstattung. Antworten
ich frage mich, warum es so unglaublich viele Kommentare gibt, wenn der Inhalt des Berichtes anscheinend dermassen belanglos und lächerlich ist. Die Tatsache, dass sich so viele Menschen durch eine harmlose Sprachregelung (welche in zahlreichen Betrieben schon längst eingeführt worden sind) bedroht fühlen, zeigt auf wie nötig solche Regelungen eben sind. Antworten
Nicht einzelne Worte, die Sprache muss gendergerecht reformiert werden. Was wir sehen, hören und sagen beeinflusst wie wir denken, fühlen und handeln. Unser Volk besteht mind. zur Hälfte aus Frauen. Wir sind es leid, immer mitgemeint zu werden. Probleme? Kosten? - Für männliche Probleme wie z.B. Fussballstadien haben wir immer Zeit - und Geld hat dabei noch nie eine Rolle gespielt Antworten
Fussgängerstreifen ist ein zusammengesetztes Wort aus: die Fussgänger (plural, geschlechtslos) und der Streifen (männliches Nomen) zusammen: Der Fussgängerstreifen. Das "der" bezieht sich ausschliesslich auf den zweiten Teil -streifen weil man in der deutschen Sprache den zweiten Teil für den Artikel berücksichtigt. (genau wie das Zebra, der Streifen->Der Zebrastreifen) Was ist da diskriminierend? Antworten
Fussgängerstreifen ist ein zusammengesetztes Wort aus: die Fussgänger (plural, geschlechtslos) und der Streifen (männliches Nomen) zusammen: Der Fussgängerstreifen. Das "der" bezieht sich ausschliesslich auf den zweiten Teil -streifen weil man in der deutschen Sprache den zweiten Teil für den Artikel berücksichtigt. (genau wie das Zebra, der Streifen->Der Zebrastreifen) Was ist da diskriminierend? Antworten
Mich erstaunt, dass innerhalb der stadtbernischen Verwaltung niemand bemerkt hat, dass dieser qualifizierte Unsinn (teilweise) sogar bundesrechtswidrig ist. Nach Art. 77 der eidgenössischen Signalisationsverordnung (SSV) heisst es nun einmal "Fussgängerstreifen" und nicht "Zebrastreifen". Da kann auch ein verbindlicher Sprachleitfaden der Stadt Bern nichts daran ändern... Antworten
An alle Feministinnen, ab sofort werden auch negative Ausdrücke feminisiert oder geschlechtsneutral gestaltet. "Rasende" statt "Raser", "Dämmerungseinbrechende", KriegsverbrecherInnen, AbzockerInnen, LadendiebInnen, "Feuerbekämpfende" statt "Feuerwehrmänner". Ach ja: Und die "Frauenparkplätze" müssen auch weg. Und zum Lesen gibts dann "Ärztinnen-Romane"...So seid Ihr nicht mehr bloss mitgemeint! Antworten
@Luzia Keller: Auch mir als Frau fehlt bei diesem Blödsinn die Gelassenheit! Wenn Sie sich für Frauen stark machen wollen, dann engagieren Sie sich für mehr Krippenplätze, 'Gleicher Lohn für Gleiche Arbeit' wäre auch ein Thema oder wenn Sie dann noch immer Geld zum Wegwerfen haben, hätte es in der dritten Welt sicherlich ganz viele Frauen, die sich über ihre (sinnvolle) Unterstützung freuen würden Antworten
Wiso lernen nicht alle Personnen die die Schweizer Sprache zu Maennlich finden nicht einfach die viel mehr femininere Sprache Franzoesisch??? Als gaebe es nichts besseres zu tun als ueber so dumme sachen zu streiten. Die Deutsche Sprache hat sich ueber Jahrhunderte entwickelt. Nicht nur die Maenner haben vorteile, was ist den mit Schwangerschafftsurlaub oder Erziehungs recht der Kinder (meistens). Antworten
:-) Was für eine Wohltat! :-D Bin nun wirklich super gücklich, die Wirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit, Löcher in den Sozialkassen etc. konnte ich durch dieses Wunderreglement einfach vergessen. Aber bitte, ich bin immer noch genug weiblich auch wenn, es "der" IV, der AHV, der keine Krise, der keine Arbeitslosigkeit heissen würde. MANN O MANN wer sich für so was engagiert, ist sein Geld nicht wert. Antworten
Oh Gott .... ähm pardon ... oh Göttin. Also liebe Frauen und FrauInnen, die Eman- ähm pardon ... Efrauzipation treibt ja herr- ähm pardon ... frauliche und mannig- ähm pardon ... frauigfaltige Blüten. Im Gegenzug verlange ich SOFORT, dass die/der Plural nicht wie bisher immer automatisch weiblich ist, sondern sich dem Singular anpasst. Also "die Frau/die Frauen", "der Mann, der Männer" !!! ;-) Antworten
Was wäre denn mit dem Fussgängerinnenstreifen?! Der wäre als Streifen immer noch maskulin, schrecklich. Ich freue mich auf nächsten Dienstag in Bern(erin), ich hoffen nur, dass AC/DC beigebracht wurde, wie sie sich politisch korrekt auszudrücken haben, damit keine sexistischen Lautinnen aus den Lautsprecherinnen dröhnen. Bravo Herr/Frau Tschäppätin Antworten
Die Komödie zeigt eins: das Büro für Gleichstellung fokusier einseitig auf die Gleichberechtigung der Frau - sie blendet damit die Pflichten aus sowie die Benachteiligung des Mannes. Ich denke da bei letzterem vor allem an die Altersvorsorge, die Scheidung, die Kinderregelung bei derselben, die Militärdienstpflicht und vieles andere. Im Strafgesetzbuch gehts übrigens immer um den Mörder,Täter etc Antworten
Als Mann sage ich: Gut so! Denn die Gleichberechtigung der Frauen ist eben nicht nur Emantentum, sondern Befreiung - auch der Männer - aus den patriarchalen Gesellschaftsstrukturen. Ich möchte irgendwann in einer Gesellschaft leben, in der geschlechtergerechte Sprache normal ist, in der Hausmänner normal sind, und es mal 5 Bundesrätinnen gibt! Antworten
Die Peinlichkeit bekommt eine Grundsätzliche Dimension, wenn man sich an die "Ampelfräuleingeschichte", die auch von einer grünen Stadträtin erdacht wurde, erinnert. Um die "Bernerische Öde" aufzuhellen, braucht es natürlich eine weitere Köstlichkeit aus dem rot/grünen Lager um zu zeigen dass die Probleme erkannt wurden...! Antworten
Ich nehme an, diese Beamtinnen sassen vor ihren Rechnerinnen, schauten in die Bildschirminnen und dachten sich, dass das Amtsdeutsch wohl einige Veränderungen benötigt. Aber warum muss es denn englisch Team statt Mannschaft sein? Wie wär's mit Spiel- Sport- oder Arbeitsgruppe? Und "kundengerecht" ist für Beamtete (W/m) ein Fremdwort, auch wenn es "Entspricht den Wünschen der Kundschaft" heisst Antworten
In der deutschen Sprache heisst es nun mal "der Kunde" und "die Kundin". Die Bezeichnung "die Kunden" hat überhaupt nichts damit zu tun, dass Frauen "mitgemeint" sind - ebenso sind nämlich Männer in dieser Bezeichnung enthalten und zusätzlich wird damit auch eine Menge von Kunden bezeichnet, von der das Geschlecht nicht bekannt ist. Regen sich Männer etwa auf, dass es DIE Kunden heisst? Bisseguet. Antworten
Auch für Mitarbeitende der Bundesverwaltung gibt es einen Leitfaden mit dem Titel "Geschlechtergerechte Sprache". Und auch in diesem Buch wird als Alternative zu "Fussgängerstreifen" das Wort "Zebrastreifen" empfohlen. Über diese Wortwahl kann gestritten werden. Warum aber sollten sich die Bemühungen der Behörden, chancengleiche Strukturen zu schaffen, nicht auch im Sprachgebrauch niederschlagen? Antworten
Köstlich! Wirklich gute Unterhaltung, diese Diskussion. Ganz grosses Kino. Ich folge eher dem philosophischen Weg. Yin & Yang, der Baum & die Wurzel, der Halm & die Ähre, der Tisch & die Tische, der Müll & die Tonne, der Computer & die Festplatte, der Töff und die Strassenverkehrsamtsreglementierung etc.; es braucht immer beides für eine funktionierende Welt in einem geordneten Gang. Antworten
Peter Schneider praktiziert das in seinen Sendungen ja bereits sehr gut. "Liebe Zuhörer und Zuhörerinnen an den Radioempfängerinnen"... Einfach HERRlich! Die Berner Regelungen finde ich dagegen eher etwas DÄMlich. Ab heute verwende ich wieder das Wort "Bübin" für Mädchen. Antworten
Und Bern hatte gelacht, als Zürich die TV-Übertragung in Gartenbeizen untersagte. Das hier ist ja noch der grössere Brüller! Momentan wohl die Schweizermeisterschaft der absurden Ideen statt. Neuer Zwischenstand: Bern in Führung vor Zürich. Bin gespannt wie die anderen Städte reagieren und ob Zürich noch eine andere Idee im Köcher hat, um wieder an die Führung zu übernehmen. Antworten
Super Anzahl Kommentare! 2 Gedanken dazu: 1. Wie verhält es sich mit dem Begriff 'Kantonsrat, Stadtrat' usw.? 2. Letzte Woche kam die Meldung, dass es gelungen sei, 'künstliches Leben' zu erzeugen. Dazu äusserten sich gerade mal 8 (acht!) Leser. Den Kommentar DAZU überlasse ich euch... Antworten
Man kann darüber sicher lachen. Das Ganze ist jedoch Ausdruck eines totalitären Staatsverständnisses und eines Bevormundungsstaates, welche die Linken in der Schweiz errichten wollen. Dagegen müssen wir uns wehren, sonst sind wir bald alles Staatssklaven eines linken Meinungsterrorregimes. Das Fernsehen haben sie schon übernommen. Antworten
Zebrastreifen geht nicht, denn die Markierung ist ja gelb-schwarz, also muss sie in Zukunft natürlich YB-Streifen heissen! Also auch YB-Streifen-Ampel. Was ist mit der Junkerinnengasse und dem Tscharnerinnengut? Im Übrigen ist auch der "Der Bund", bei dem nachweislich viele Frauen sehr gute Arbeit leisten, irgendwie zu männlich. Wie wärs mit "Die Bund", ev. geschlechtsneutral mit "Das Bund"? Antworten
@ emanzipierte Frauen - Ich kann es ja vielleicht noch nachempfinden, wenn Frau nicht gerne mitgemeint wird. Aber was ändert die neue Sprachweise daran? Damit gibt es weder Männer noch Frauen, sondern nur noch geschlechtslose oder Zwitter. Sorry, aber dann bin ich als Mann lieber nur mitgemeint und freue mich auf die Zukunft, die Haus, die Menschin .... Antworten
3. "man" leitet sich tatsächlich von "Mann" ab, 4. Es gibt tatsächlich geschlechtsneutrale Personenbezeichnungen wie "Person" und "Laie", aber nicht Fussgänger. 5. Ein Problem wird nicht weniger aktuell, wenn man es durch Überstrapazierung lächerlich macht, wie das gewisse Personen hier versuchen. 6. Wenn's den Männern wirklich egal ist, führen wir doch am besten das generische Femininum ein. Antworten
Es melden sich hier Leute zu Wort, die offensichtlich keine Ahnung haben, wovon sie sprechen, sich aber zutiefst in ihrer Männlichkeit angegriffen fühlen. 1. Grammatik hat sehr wohl sehr viel mit Gleichstellung zu tun: Wo Frauen nicht sprachlich bezeichnet, können sie sehr einfach weggedenkt werden. 2. Ein generisches Maskulinum im Plural ist nach wie vor ein Maskulinum. Also auch "Fussgänger". Antworten
glechstellung ist ein wichtiges Thema, schade wird es durch diese Arbeit ins lächerliche gezogen, schade für alle die sich Bemühen die Gleichstellung von Mann und Frau zu erreichen. Solange es alleinverziehende Mütter gibt die das Mädchenfeindliche Verhalten Ihrer Söhne tolerieren wird sich kaum was ändern in der Gesellschaft. Sie ziehen Männer heran die auch später keinen Respekt kennen... Antworten
Liebe Berner, Bernerinnen und Zebras oder besser "Liebe Lebewesen von Bern". Das Problem liegt an der deutschen Sprache. Im Gegensatz zum Englischen "The" sagen wir halt immer noch Der, Die, Das... Es ist auch schon genug Feminismus im Deutschen enthalten find ich, so werden aus allen männlichen Begriffen im Plural weibliche: Der Hund -> Die Hunde, Der Fels -> Die Felsen, Das Haus -> Die Häuser... Antworten
Ich glaube, es geht nur um typisch vermännlichte Unwörter, die den weiblichen Anteil einfach ausschliessen. Das Wort 'Fussgängerstreifen' betrachte ich als neutral und beinhaltet Mann und Frau. Soweit würde ich nicht mal gehen wollen. Im Französisch werden geschlechterspezifische Wörter schon immer in männlicher und weiblicher Form geschrieben. Bitte mehr Differenziertheit und weniger Polemik! Antworten
zu einem lächerlichen entscheid gibs einen lächerlichen kommentar: was meinen dann die elefanten und löwen zum zebrastreifen??? sorry gendergereicht schreiben: zu einem/einer lächerlichen/lächerliche entscheid gibs einen/eine lächerlichen/lächerliche kommentar/kommentarin: was meinen dann die/der elefanten/elefantinnen und löwen/löwinnen zu dem / zu der zebrastreifen/zebrinnenstreiferin??? Antworten
Der Steuerzahler wird einmal mehr veräppelt und Veloständerprobleme müssen unbedingt durchgesetzt werden. Schlicht lachhaft. Wenn dieselben Personen, die sich solchen Unsinn ersinnen Ihre Arbeitsenergie und ihr Arbeitsfeld z.B. in das Bildungswesen verlegen würden, gäbe es genug Kinderkrippen und man könnte jedem schulpflichtigen Kind das Schwimmen während dem Sportunterricht beibringen. Antworten
Habe ich das heuige Datum nicht richtig im Kopf? Haben wir heute den 1. April? Ich mag es der Stadt von Herzen gönnen, dass sie offenbar keine grösseren Probleme hat und somit Steuergelder mit solche Projekt verschleudern kann. Gott sei dank bezahle ich meine Steuern nicht in der Städtelachnummer 1 in der Schweiz. Antworten
Schämt euch, Probleme auf hohem Niveau zu schaffen und eure Energie und unsere Steuergelder für so etwas zu verschwenden. Der Schweiz geht es dermassen gut, dass wir das nicht mehr zu schätzen wissen und ständig auf der Suche nach neuen "Problemen" sind. Gegenübern anderen Ländern die WIRKLICHE Probleme haben schäme ich mich für unsere Bürokraten! Antworten
Zebrastreifen ist definitv der falsche Ausdruck. Seit wenn haben Zebra gelbe streifen? Was sagen die Tierschützer dazu? Unverschämtheit! Strassenjalousien wäre die richtige Bezeichnung gewesen. Sachlich, neutral und ein effektives Mittel gegen Frauenleiden. Antworten
es ist doch ok, wenn wenigstens die behörden auf eine geschlechtergerechte formulierung achten. das ganze am unglücklichen zebrastreifen-beispiel aufzuhängen ist eine reisserische schreibe, welche den sinn des sprachleitfadens nicht wiedergibt. ich kann dem leitfaden durchaus tipps entnehmen, die mich bei meiner arbeit unterstützten (z.B. bei einem vortrag). Antworten
Apropos Benamsung der Frauen: Die Frauen haben’s immer noch nicht fertig gebracht, Ihren Namen nach der Heirat eigenständig zu behalten OHNE Anhängsel des Ehegattennamens. DA herrscht in der Tat keine Gleichberechtigung! Dieses Bsp. zeigt bloss, wie uneins frau in Sachen Gleichberechtigung ist. Den meisten ist es offenbar schlichtweg egal, den Nachnamen des Mannes anzunehmen, oder nicht? Antworten
Ich danke der Berner Stadtregierung für die Berücksichtigung des weiblichen Geschlechts in der Amtssprache des öffentlichen Lebens und Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes. Bei einem Anteil von über 50% der Bevölkerung mehr als fair! Fast alle Kommentatoren sind Männer hier und urteilen über einen Zustand, welcher Frauen betrifft?! Aber bitte mehr Gelassenheit, meine Herren! Antworten
Komische Blüten treibt der Feminismus. Angefangen hat das ganze Übel schon, als gewisse Individuen meinten, man müsse das Indefinitpronomen "man" durch "frau" ersetzten. Als ob das etwas mit dem Substantiv "Mann" zu tun hätte. Dies ist nun der nächste Versuch. Man darf diese Wörter nicht geschlechtsbezogen betrachten, sondern eher wie die Ind.pr. Fussgänger z.B. steht sowohl für Mann als auch Frau Antworten
Kein schlechter Ansatz, aber nicht zuende gedacht. Die Artikel beschreiben ja auch noch ein Geschlecht. Somit wäre klar, dass derdiedas Berner/Bernerinnen in derdiedas Zukunft(innen?) einige derdiedas Probleme(innen) zu lösen haben. Alternativ drehen wir doch derdiedas deutsch(e) Sprache(innen) um und meinen für die nächsten 2000 Jahre nur noch derdiedas Männer(innen) mit. Dann wieder wechseln Antworten
Wir schreiben oft etwas am PC und drucken es dann aus. Dabei ist Drucker nicht im Sinne der Gleichstellung, weil es die mänliche Form einer Berufsbezeichnung ist. Mein Vorschlag, der die Stadtberner Fachstelle für die Gleichstellung von Frau und Mann bitte prüfen soll: Endgerät zur entvirtualisierung von Daten. Antworten
ehehe, macht mal weiter so in Bern. Werd Euch mit dem WWF und der Greenpeace postwendend verklagen. Arme Zebras!nämlich...Im Ernst (wie ist die weibliche Form von Ernst), die Typen/Typinnen? sollten die Kosten für diesen geistigen Dünnpfiff selbst übernehmen, danach sollte man(n)/Frau entlassen werden und AL gibts auch keine. Yep, und die Bosse/Bossinnen auch gleich. Oder so, ich glaub es färbt ab Antworten
Zebrastreifen in Ländern mit schwarz/weissen Streifen noch nachvollziebar, in einem Land mit gelb/schwarzen Streifen nur anbiedernd. Im Schulhaus "zur Mücke" in Basel müssen die Schweizer Schüler jetzt sogar in den Pausen Deutsche Schriftsprache sprechen. Es reicht so langsam mit dem Anbiedern ! Antworten
Ich bin eine Person vielleicht sogar eine Persönlichkeit aber trotzdem männlich.Wie muss ich jetzt sagen? Was ist die korrekte männliche Form von Person und Persönlichkeit? Ich werden mal in Bern nachfragen müssen - ich habe diese geistige Elite ja auch gewählt. Antworten
Ich finde diese ganze Aktion einfach nur lächerlich. Es gibt viel wichtigers als dieses Männer/Frauen Thema. Was an dem Ausdruck Fussgängerstreifen Frauendiskriminierend sein soll, wissen jene Personen wohl selber nicht. Wir Männer haben ja auch nichts dagegen dass der Backofen männlich ist und nicht Backöfin heisst. Setzt Eure Energie für gescheitere Arbeiten ein. Antworten
Dass Gendergerechtes schreiben/benennen seine Berechtigung hat kann ich soweit verstehen. Ich hoffe doch, dass in der Berner Regierung Frauen gleich entlöhnt werden wie Männer und Teilzeitstellen existieren damit auch Frauen mit Familien ohne Probleme arbeiten können. Scheint mir immer noch wichtiger (und anscheindend auch schwerer) zu sein als den Fussgängerstreifen um zu benennen. Antworten
Dass Gendergerechtes schreiben/benennen seine Berechtigung hat kann ich soweit verstehen. Ich hoffe doch, dass in der Berner Regierung Frauen gleich entlöhnt werden wie Männer und Teilzeitstellen existieren damit auch Frauen mit Familien ohne Probleme arbeiten können. Scheint mir immer noch wichtiger (und anscheindend auch schwerer) zu sein als den Fussgängerstreifen um zu benennen. Antworten
Ein bisschen weniger Häme und Spott, bitte! Hat sich doch eine Projektgruppe aus vielbeschäftigten und gut entlöhnten Stadtbeamtinnen und -beamten unter gemeinderätlicher Führung über Monate vollzeitlich und ernsthaft mit dem Thema befasst, als Resultat die längst ersehnte Sprachreform vorgelegt und somit den Beamtenposten aller Beteiligter und Beteiligterinnen legitimiert. Toll, oder? Antworten
Interessanterweise besteht die Berner Fachstelle für Gleichstellung von Frau UND Mann aus 2 Frauen (lediglich das Sekretartiats-ein-Personen-Team ist männlich). Würden sich solche Gleichstellungs-Weltverbesserer-Steuergelderbezüger ernsthaften Themen widmen nähme man sie auch ernst. Schade versuchen viele Behördenteams ihren Job mit Sinnlosigkeiten zu begründen. Stellen streichen bitte! Antworten
Ich nenne mich ab sofort Maria und renne in Frauenkleidern herum. Denn die erste Hälfte meines Lebens habe ich als Mann gelebt. Folglich muss ich jetzt gerechterweise zum Weib mutieren? Wieso nicht gerade alle Neugeborenen kastrieren resp. Hysterektomieren. Schon hätten wir DAS Mensch und keine Streitereien, keine Ueberbevölkerung. Den Nachwuchs könnte man steril clonen. Gruss, Vision Bern. Antworten
Ich danke der Berner Stadtregierung für die Berücksichtigung des weiblichen Geschlechts in der Amtssprache des öffentlichen Lebens und Umsetzung des Gleichstellungsgesetzes. Bei einem Anteil von über 50% der Bevölkerung mehr als fair! Fast alle Kommentatoren sind Männer hier und urteilen über einen Zustand, welcher Frauen betrifft?! Aber bitte mehr Gelassenheit, meine Herren! Antworten
Linguistisch und historisch gesehen ist das Wort "Frau" auch NUR eine Ableitung aus dem Wort "Mann" ... und nun ? Wir sollten das Wort "Frau" wieder durch das ursprünglich verwendete "Weib" und Mann durch "Kerl" ersetzen, damit sprachlich alles wieder seine Ordnung hat. Antworten
Wieso ist Fussgängerstreifen frauenfeindlicher als der kindliche Ausdruck Zebrastreifen? Wir sind doch keine Tiere sondern Menschen, welche über die Strassse laufen! Wieso müssen englische Ausdrücke verwendet werden wie Team oder Manual (Manual kommt sicher von Mann...), wenn wir in Bern noch deutsch sprechen? Aendert die Amtssprache auf English oder steigert das Bruttosozialprodukt, silly girls! Antworten
Tja, wie steht es mit einer Umbenennung unseres Fussballclubs? Young Boys? Hallo! Und dies bei einem Club, der auch eine Frauenmannschaft - oh, Entschuldigung - ein Frauenteam unterhält? Und dann heisst der Club auch noch BSC - sprich BERNER Sport Club. Geht ja gar nicht. Wie wäre es mit FC Young People? Antworten
Herzlich willkommen in einer völlig oberflächlichen Welt, die scheinbar keine andere Probleme hat. Diese Leute sind eigentlich bewundernswürdig! Gewalt, Betrug, Mord und Vergewaltigungen? Interessiert doch keinen? Die Gründe für Zunahmen dieser Delikte? Braucht man nicht zu wissen. Da kann man sich nur noch an den Kopf oder an die Köpfin fassen! Antworten
Also ich bin ein Mann und fühle mich z.B. in dem Begriff "Menschheit" mit eingeschlossen. Obwohl er feminin ist. Das stört mich auch nicht, im Gegenteil. Es stört mich auch nicht, wenn ich als "Person" bezeichnet werde. Ich fände es schön, wenn Frauen endlich in unserer Gesellschaft so gleichberechtigt wären, dass niemand sich mehr ersatzweise an der Grammatik austoben müsste. Antworten
Warum heisst es eigentlich die rot-grüne Stadtregierung? Sollte es nicht neutral heissen das rot-grüne Leitgremium? Gibt es tatsächlich irgendeine Frau, die sich durch Ausdrücke wie "Fussgängerstreifen" oder "Führerschein" diskreditiert fühlt? Wirklich absonderlich unsere Gewichtung heutzutage. Dass die gleichen Kreise dann aber für die Zulassung einer Burka eintreten, zeigt die verquere Sicht. Antworten
Herr Foppa, schade, dass Sie sich hier damit begnügen, ungeschickte Beispiele des Sprachleitfadens aufzuzählen. Schlimmer noch: Obwohl Sie Germanist sind, lassen Sie die (sozio)linguistischen Hintergründe für die Umsetzung des Leitfadens gekonnt aus. Sehr einseitiger und reisserischer Artikel. Antworten
Ein Land und Volk das während einer oder mehreren Krise solche Probleme pflegt, kann nicht wohlgerüstet in die Zukunft marschieren! Soviel Dummheit und Ignoranz macht mir Angst. Oder vor was soll das Volk und seine Beamten abgelenkt werden? Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht mehr. Antworten
Als Auslandschweizer hat mir der Artikel ueber die sprachliche/politische 'Korrektheit' ein muedes Laecheln abgerungen...Solange dass der Schweizer Staat genug Geld fuer eine Fachstelle fuer die Gleichstellung von Frau und Mann hat und deren Angestellten erlaubt, an derart nutzlosen 'Projekten' Zeit zu verschwenden, verbleibt die Schweiz wie gehab: hinterwaeldlerisch.... Antworten
Der Amtsschimmel in Bern dreht völlig durch. Da scheinen einige Abteilungen in Bern-Schilda enorm viel Zeit und Geld zu haben. Die Stadtregierung (wieder ein sexistischer Macho-Begriff;-)) sollte hier einschreiten und dem wirren Treiben ein Ende setzen. Die Gleichstellungstruppe sollte ihre kreativen Ergüsse ohne Steuergelder in der Privatwirtschaft (Privatwirschäftin?) wirken lassen. Antworten
Und was machen wir mit Fraubrunnen, Frauenfeld, Männedorf, Männlichen? -Auch umbenamsen? Ist es überhaupt nicht auch ein Skandal, dass der mächtige Berg im Oberland "Jungfrau" hiesst? -ist doch wirklich eine Beleidigung für alle Jungfrauen! Und der "Mönch" gleich nebenan, da könnte ja wirklich was sexistisches passieren! Glücklich, diese Berner, über die momentan die ganze Schweiz lacht... Antworten
Wie phantasievoll feministische Politik doch sein kann! Wenn das Stadtregierung (die ist ja feminin!!!) in Bern keine andern Probleme mehr hat, dann kann auch gleich die ganze Stadtregierung zurücktreten. Das Stadtregierung soll doch zuerst den Schuldenberg (pardon Schuldnerinnen- und Schuldnerberg) bewältigen und endlich den Schandfleck Reiterinnenhalle- und Reiterhalle entfernen. Antworten
Wenn's Negativ ist, wird immer die männliche Bezeichnung gebraucht: der Täter, der Schwarzarbeiter, der Unfallverursacher, der gierige Manager usw. dort monieren die Frauen nicht. Ja, führt diese Sprachregelung ein und eine 50% Frauenquote - aber auch eine 50% Zwangs-Frauenquote bei den Bauarbeiter/innen, Mauer/innen und sonstige körperliche Tätigkeiten. Echt keine andere Sorgen? Antworten
@Hans Berger: Sie haben Recht. Im Moment geht es "nur" um amtsinterne Sprachregelung. Allerdings, scheint diese Behörde nicht an echten Problemen zu arbeiten, finden Sie nicht? Und zweitens, die Väter und Mütter dieser Regelung werden schon alles in ihrer Macht stehende tun, diese Sprachregelung eines Tages auch nach aussen durchzusetzen. Da werden manche unserer Medien liebend gerne mitmachen. Antworten
Einige, die sich hier über Geldverschwendung und Arbeitsbeschaffung aufregen, sollten sich an der eigenen Nase nehmen und überlegen, warum sie wärhend der Arbeitszeit so fleissig Kommentare schreiben können (gilt nicht nur für diesen Artikel). Und zudem interessierts mich persönlich nicht, welche intere Sprachregelung irgendwo in einem Amt gilt. Für mich (und für EUCH) spielt das doch keine Rolle. Antworten
Wie ernst es der Stadtberner Regierung mit der Gleichstellung der Geschlechter ist zeigt der Beschluss des Stadtrats von gestern abend, Männer zukünftig ein Jahr länger als Frauen arbeiten zu lassen bis das Pensionsalter erreicht wird. Ganz offensichtlich werden mit diesem Entscheid die städt. Mitarbeiter gegenüber den Mitarbeiterinnen diskriminiert. Wo bleibt da der Aufschrei von Frau N. Wenger? Antworten
C.N. Parkinson hielt ins seinem "Gesetz über das Wachstum der Bürokratie" sinngemäss fest, dass sich die Arbeit der Verwaltung in dem Masse ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht. Zum Glück gibt es in Bern auch noch Verwaltungen welche weniger "sepktakuläre" Dehnübungen veranstalten. Oder ganz einfach: Ja ist denn schon erster April? Antworten
@Max Kellermüller: danke für diese gute Aussage! Ich fühle mich als Frau auch besser, wenn ich miteinbezogen werde in Pauschalausdrücken. Wie fühlt sich denn ein Mann, wenn plötzlich sämtliche männlich geprägte Ausdrücke wie 'Mannschaften' ab sofort 'Frauschaften' heissen würden?! @elena dissi: genau dasselbe ist mir durch den Kopf gegangen, als ich diese Polemik gelesen habe! Nichts von neutral! Antworten
Dies sind derart gewichtige Anliegen, dass bestimmt eine mehrköpfige Kommission dafür eingesetzt wurde, die mehrmals in stundenlangen Sitzungen darüber beraten hat und zum Schluss musste noch eine Einigungskonferenz darüber befinden, ob die Bezeichnungen Gender like sind. Sorgen haben wir in unserem Land! Übrigens: Wieviel wertvolle Zeit geht verloren, um in Reden diesem Punkt gerecht zu werden? Antworten
Erstaunlich, dass sich so viele Männer, aber nur wenige Frauen dazu äussern. Als Bernerin geht mir übrigens die Ironie auf die Nerven, mit dem ZürcherInnen BernerInnen permanent eindecken. Gut, dass sich endlich jemand mit der Entmännlichung der deutschen Sprache befasst! Stört mich seit Jahrzehnten. Will nämlich nicht nur "mitgemeint" sein. Madeleine Cisternino Antworten
Was spricht so dagegen, dass, wo ein geschlechtsneutraler Begriff vorhanden ist, dieser nicht auch verwendet wird? Mir scheint, dass vor allem Bequemlichkeit, eine der ureigensten menschlichen Eigenschaften, als ein Grund dafür angeführt werden kann. Weshalb sich anstrengen und überlegen, ob es nicht einen sinnvollen geschlechtsneutralen Ausdruck gibt? Ad absurdum führen darf man es nicht! Antworten
Der (kritische) Artikelschreiber: ein Mann. Die Mehrheit der (meist negativen) Kritiken: Männer. Was sagt uns das über unsere Gesellschaft und die durchaus nötigen und gerechtfertigten Gleichstellungsbemühungen der Behörden? Und übrigens: mit Sexismus, wie im reisserischen Titel angekündigt, hat die vorgeschlagene Sprachregelung nun überhaupt nichts zu tun. Das ist journalistisches Blick-Niveau. Antworten
Super Eigengoal für diese Art von Feministinnen: Die sind jetzt einfach nicht nur out, sondern megaout. Mein Gott, sind die verkrampft: Wen genau vertreten diese Frauen eigentlich? Sich selbst? Zum Glück bilden normale Frauen heute die Mehrheit. Antworten
Die Leute, die sich an diese Probleme widmen können haben wirklich wenige Sorgen und zu wenig zu tun im Leben. Vielleicht ist nur eine Frage der phylologischen Entwicklung der Sprache und hat gar nicht mit Sexismus zu tun. Warum findet man nicht für diese Leute etwas wichtigeres zu denken (Armut, Kriege auf der Welt, tödliche Krankheiten), sodass sie etwas nütlicheres für die Gesellschaft machen? Antworten
Ich bin das Frau Nadine Wengsie (ehemals Wenger) von das Fachstelle für Gleichstellung dankbar für diese neue Weisung! Endlich wird nicht mehr auf uns rumgetrampelt, endlich sind die Zebras dran! Abschaffung von der und er ist das nächste Schritt bitte. Zudem wäre ich dankbar wenn es (ehemals man) in Zukunft nicht mehr Berliner Hamburger usw isst, bitte auch diesbezüglich an uns Männer denken... Antworten
Jetzt, wo das klar ist, können sich die Gender-Spezialistinnen aus Bern als nächstes den Bezeichnungen der Strassen und Plätze zuwenden: Gasse der Predigerinnen und Prediger, Platz der Bärin und des Bären, Gasse der Aarbergerin und des Aarbergers, Gasse der Genferin und des Genfers etc. etc. P.s. In Bern würde ich Gefahr laufen, meinen Nachnamen ändern zu müssen... Antworten
Hat man noch vor kurzer Zeit Jugendliche in der Ausbildung "Lehrlinge" genannt, so bezeichnet man sie heute mit den Vokabeln "die/der "Lernende". Schade ! Sonst könnte man heute den Berner Gemeinderat "Leerlinge" nennen. Doch Spass beiseite - stehen in diesem Rat wirklich keine dringendere Probleme an ? "DER Gemeinderat" (maskulin) ? Nennen wir es doch von nun an "DAS Kindertheater" (neutral) ! Antworten
Aufregen über Sprachveränderungen gehört zur Geschichte der Menschheit. Jetzt entrüsten sich alle, in zwanzig Jahren ist alles übernommen und kein Hahn kräht mehr danach, wie unsinnig das zu dieser Zeit war. Die Sprache muss vorwärts gehen, warum nicht auch in diesem Punkt? Nörgeln war schon immer des Bünzlig' Definition von Freiheit. Antworten
Als linker Stammwähler ärgert mich diese Bürokratenposse der rot-grünen Stadtregierung Berns. Habt Ihr nichts Gescheiteres zu tun? Seid Ihr auf der Suche nach der öffentlichen Delegitimierung links-grüner Politik-Inhalte? Dann macht weiter so. "Die Eisenbahn" ist auch nicht geschlechtsneutral, ebensowenig "der Streifen" - und ganz wichtig, auch "die Berner Stadtregierung" ist es nicht! Antworten
Schön, dass es im Provinzhauptort Bern keine grösseren Probleminnen gibt. Lächerlich, dass es eine solche Leitfadin braucht. Nun aber im Ernst: Tretet alle dem Bund der Steuerinnenzahler bei. Die Schweizerische Völkinnenpartei reibt sich wieder einmal die Hände... Antworten
Urs Weiersmüller: "Hier entmenschlicht man die Sprache." Hervorragende Feststellung. Offenbar haben einige Politiker Mühe mit der Sprache und der Unterscheidung von Geschlecht und grammatischem Genus. Ist die Sonne weiblichen Geschlechts, der Mond männlichen Geschlechts? Muss man fortan erst den Hund von unten anschauen, bevor man sich entscheidet, ob Hund (Gattung) oder Hündin angebracht ist? Antworten
Das interessante ist: Egal wie bescheuert eine Idee ist, es wird immer Menschen/Menschinnen geben, die finden das noch voll in Ordnung. Die Linken treiben die Leute ja geradezu in die Hände der SVP, weil die Leute langsam berechtigt am gesunden Menschenverstand der Linken zweifeln. Antworten
Selten so gelacht! Wieso müssen wir immer wieder Anglizismen verwenden? Und dann werden die Begriffe noch falsch verwendet. Ein Benutzerhandbuch ist im Englischen kein "Manual", sonder ein "User Manual". Es gibt auch noch "Maintenance Manual" (Wartungsanleitung), "Repair Manual" (Reparaturanleitung) usw. Wenn Benutzerhandbuch sexistisch ist, wie wäre es dann mit Bedienungsanleitung? Einfach oder? Antworten
Leider wurde in der Berichterstattung des Tagesanzeiger ganz vergessen, die Seite 13 besagter Broschüre zu besprechen: die braunbepelzten Wappentiere am Aareufer werden allesamt kastriert = geschlechtsneutralisiert. Die Anlage heisst fortan: DAS BÄRENDENGRABEN. Entsprechend muss auch der rote Zagel des Bären auf dem Berner Wappen wegretouschiert werden. Antworten
Ihr lieben Berner, da habt Ihr mal schnell gedacht. Das bekommt Euch nicht. Beim Schnelldenken könnt Ihr Euren Gedanken selber garnichtmehr folgen. Mit dem "Zebrastreifen" beleidigt Ihr die Zebras, und ausserdem ist die "Fussgängerpassage" gelb-grau und nicht schwarz-weiss. Also lasst den Blödsinn und denkt wieder normal. fredi Antworten
die sprache ist ein kulturgut. wahrscheindlich das wichtigste was die menschen jemals zustande gebracht haben. es gibt in der psychologie die these das unser bewust- und unterbewustsein durch die sprache strukturiert wird. unser denken besteht also aus sprache. dieses kulturgut gilt es nun zu plfegen. die berner sind sich dieser verwantwortung bewusst und nehmen sie auch wahr. sprache lebt. Antworten
Das war längst überfällig, endlich ist ein dieses brennend wichtige Problem gelöst! Gratulation an die Stadtregierung, die einmal mehr gezeigt hat, dass sie die richtigen Prioritäten setzt. Einmal mehr behauptet sich Bern an der Spitze der aufgeklärten, modern denkenden Städte, und das weltweit! Gerne wird sich meine Wohngemeinde an den Kosten dieser Aktion (Stichwort Zentrumslast) beteiligen! Antworten
Der bernerisch korrekte Ausdruck für «blöder Affe»: «doofes Primat maskuliner Spezies». Dumme Kuh dürfte politisch korrekt etwa so lauten: «dämliches Hausrind weiblicher Gattung». Im Ernst, eigentlich wäre es ja lustig, wenn es denen nicht wirklich ernst wäre! Antworten
Der Tages-Anzeiger schreibt in seinem Artikel "Der sexistische Fussgängerstreifen": "Die Stadt Bern will 'geschlechtergerechter Formulieren'." Man wundert sich, denn es müsste "geschlechtergerechter formulieren" heissen. Zum vollständigen Artikel - der aufgrund seiner Länge hier nicht gepostet werden kann - über http://crazyprocesses.blog.de/2010/06/04/sexistische-fussgaengerstreifen-8732085/ ... Antworten
Was wollt ihr? Es braucht halt Jobs für die vielen Menschen die in sozialwissenschaftlichen Fächern ausgebildet werden. Nein ehrlich, wenn ich denke dass ich diesen Schrott mitfinanziere werde ich echt sauer! Und denke mir wie heute morgen als ich vergeblich versucht habe mein Velo in der Nähe des Bahnhofs legal zu parkieren, es gäbe doch noch ein paar andere, handfeste Probleme zu lösen.. Antworten
Toll, BZ. Toll TA-Media. Reflektion ist ja nicht effizient, so für den Tages-Journalisten, oder, in den selteneren Fällen, für die Tages-Journalistin. Das kann man ja getrost vergessen, was man/frau mal gelernt hat, unter dem Stichwort "Linguistic Turn". Gerade als Journalistin, gerade als Journalist muss man/frau der Sprache weder Sorgfalt entgegenbringen, noch Sorge tragen. Do you know no shame Antworten
Hier scheinen alle etwas falsch zu verstehen: es geht hier um eine Stadtkanzlei-interne Sprachenregelung! Die Kommentarschreiber(innen...) haben aber scheinbar das Gefühl, dass wir alle so reden und schreiben müssen, ist aber nicht so! Bitte nochmal den Artikel genau lesen! und @ Fredy Zürcher: genau wegen solchen Kommentaren sind die Zürcher in der Schweiz so beliebt.... Antworten
George Orwell lässt grüssen: Denkverbote verhängen, indem die Sprache von unbequemen und potenziell gefährlichen Konstrukten säubert. Die Berner Machthaber zeigen ihr wahres Gesicht: Einen besseren Beleg für den totalitären, unterdrückerischen Geist des Feminismus gibt es ja wohl nicht. Und die Zebras? Die können sich nicht wehren, wenn man auf ihnen herumtrampelt. Feminismus = Zebrafeindlich! Antworten
Das ist Pseudogleichstellung ohne jegliche Relevanz fürs reale Leben. Ich denke, jede Frau legt mehr Wert auf gleichen Lohn für die gleiche Leistung wie ein Mann, als auf geschlechterneutrale Ausdrücke. Ich wurde von frau aber auch schon zurecht gewiesen weil ich den negativ besetzten Ausdruck "dämlich" verwendet habe da dies die "Damen" diskriminiere ("herrlich" dagegen ist ja positiv besetzt). Antworten
Auffallend: Es äussern sich praktisch nur Männer. Abgesehen davon: Ob ein solches Papier notwendig ist, bezweifle ich. Ebenso unnötig erachte ich aber die polemischen Reaktionen darauf. Die vermehrte Sensibilisierung in der Sprache finde ich sinnvoll. Es gibt definitiv dringendere Anliegen in der Gleichstellung. Antworten
In den meisten Ländern sind die Fussgängerstreifen weiss gemalt. Weisse Streifen auf dunklem Asphalt - da macht der Begriff Zebrastreifen durchaus Sinn. Bei uns sind sie jedoch gelb und damit macht der Vergleich mit dem afrikanischen Steppentier sehr wenig Sinn. Aber wenn man sonst nichts mehr zu tun hat, kann man ja zu jedem Begriff ein neues Gesetz machen - lenkt vom Regieren ab. Antworten
....beknackt? Zuviel Geld und zuwenig andere Probleme? Ich bin ja für gleiche Chancen für alle, aber das geht einfach zu weit. Es ist total bescheuert was sich einige Emanzen zur Lebensaufgabe gemacht haben. Hoch und Tiefdruckgebiete oder Ampelsymbole müssen abwechselnd Männlein und Weiblein sein, etc... Ja, seids noch bei Trost. Wir sind verschieden! Und das ist gut so! Antworten
@Sabina Villiger; und weil die deutsche Sprache männlich dominiert ist, dominieren Männer unsere Gesellschaft. Ja klar. Mit Emanzipation hat das gar nichts zu tun. Profilierungsneurose von Unverbesserlichen die hinter jedem Baum den bösen Mann sehen und sich das Feindbild erhalten wollen. Wenn Fussgängerstreifen und Mannschaft ein Problem unserer Gesellschaft ist, dann gute Nacht. Antworten
Was macht Bern aber mit Wörtern wie "Person", die einen weiblichen Artikel haben, aber sowohl für männliche wie weibliche Menschen und Menschinnen gebraucht wird? Da harren noch grosse und wichtige Probleme einer Lösung. Bei solchen Versuchen der Befreiung des Weiblichen fällt mir immer Mani Matter ein, der gesungen hat: "Sy würde d'freiheit gwinne, wenn sy däwäg z'gwinne wär." Antworten
Finde ich eine super Angelegenheit. Wir gehen einfach dann immer davon aus dass ein Zebra Bisexuell ist oder wie versehen wir Geschlechtsneutrales Wort Zebrastreiffen? Gut hat eine Regierung keine grösseren Sorgen als dass wir Geschlechtsneutrale Fussgängerstreiffen bekommen :-) Das Steuergeld für diese Gehälter möchte ich eigentlich für sinnvollere Themen ausgeben als für solche! FOKUS! Antworten
Wenn der Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät sich nochmals über irgendeine andere Schweizer Stadt lustig macht oder herumspottet, soll er sich immer wieder diesen Artikel und die diversen Kommentare anschauen und einfach schweigen (auch wenn er das oft gar nicht kann), denn mit dieser Aktion hat er sich und die Stadt Bern definitiv zur Lachnummer der Schweiz gemacht. Antworten
Müssen wir nun im Berner Wappen das kleine rote Dreieck zwischen den Hinterbeinen des Bären durchstreichen oder wegschneiden? Haben die rotgrünen Amtsstuten und Amtshengste eventuell bereits eine Studie zur Entwicklung eines geschlechtsneutralen Symbols in Auftrag gegeben, mit welchem wir zukünftig die inkorrekte Darstellung überkleben können? Antworten
DER Fussgängerstreifen wird also zu DER Zebrastreifen, damit der Ausdruck geschlechtsneutral wird. Was ist dabei mit dem männlichen Artikel DER? Könnten nicht auch gleich noch die Artikel der deutschen Sprache auf DAS vereinfacht werden? So wären auch die Substantive geschlechtsneutral! DAS Zebrastreifen, tönt doch gut, oder nicht? Übrigens: wusste gar nicht, dass Zebras gesschlechtsneutral sind. Antworten
Wieso eigentlich Zebrastreifen? Ich dachte in der linken Berner Regierung gibts nur Faultiere! Müsste es dann nicht Faultierstreifen heissen? Immerhin bin ich Tschäppät dankbar, dass er uns eindrucksvoll demonstriert, dass die Schweiz keine wirklichen Probleme hat. Schliesslich sind wir ja nicht in der EU! Aber dafür ist Tschäppät nicht verantwortlich! Antworten
Zebrastreifen? Also, ich wäre für „Strassenseitewechselzone“. Denn es könnte ja sein, dass plötzlich das Zebra diskriminiert wird. Oder? Eh nu so de! Wenigstens weiss ich nun, dass auf dem Fussgängerstreifen Diskriminierung von Frauen stattfinden soll und warum die Steuern in Bern so hoch sind. Haben wir keine anderen Probleme mehr? Antworten
Als Berner Stadtpräsident würde ich den Rechtsvortritt im Strassenverkehr aufweichen. Für linksgrüne Wählerinnen ist ab sofort auch Linksvortritt zulässig. Damit lassen sich linke Wählerinnenstimmen gewinnen, und ich könnte mich rühmen eine weitere schlimme Diskriminierung zu Fall gebracht zu haben... Antworten
Die Gesellschaft wirkt auf die Sprache und die Sprache wirkt auf die Gesellschaft. Die Anpassung der Sprache ist ein Mittel zur Erreichung der Gleichstellung. Denn die deutsche Sprache ist eine männlich dominierte Sprache. Wer das nicht weiss, hat leider eine Bildungslücke. Emanzipierte Frauen schlechtzureden ist wohl wieder in Mode. Tolle Sache, dieser Rückschritt... Antworten
In was für einer Welt leben wir eigentlich! In Bern darf man nicht mehr "Fussgängerstreifen" sagen und in Zürich muss in Gartenbeizen während der WM an den TV-Geräten der Ton ausgeschaltet werden! Haben die keine anderen Probleme?! In Europa geht der Euro und die halbe Wirtschaft den Bach runter, in Amerika gibt's die grösste Öl-Katastrophe seit jeher, vom weltweiten Klimawandel ganz zu schweigen. Antworten
Ernsthafte Probleme lassen sich nicht mit Linken-Regierungen lösen. Die geschlechterneutrale Amtssprachen und die tonlosen Fernsehübertragungen sind ein weiterer Beweis dafür. Verschwendung von Steuergeldern und völlig neben jeglicher Realität. Übertriebene Selbstverwirklichung und Populismus, für die Bevölkerung bringen solche Scheinprojekte gar nichts. Antworten
Einmal mehr wird mir klar, weshalb ich mich schon als Jugendliche über die Auswüchse der sog. Emanzipation distanziert habe. Was hat das bitte mit Gleichberechtigung zu tun? Muss sich Frau wirklich über solche Kinkerlitzchen definieren? Ich weiss, dass ich eine Frau bin ob der Fussgängerstreifen nun ein solcher ist oder ein Zebrastreifen. Tierschützer wehrt euch gegen den Zebrastreifen! Antworten
Wohl schon bald darf der Mond nur noch "erdtrabantantierendes Gestirn" heissen und und aus der Sonne wird das "Lebensenergie spendende Himmelslicht". Aus dem Tod wird 'das finale Lebensziel' ('Endstation" ist bereits abgeschafft). Ja, bleibt DER Mensch. Ich behelfe mir seit geraumer Zeit mit dem Kunstwort "Menschin" und werde von den Frauen seither nicht mehr ernst genommen... So ein Stumpfsinn! Antworten
*Ironiemodus an* Starten wir eine Initiative, bringen wir das als Vorschlag für die gesamte Schweiz in der Öffentlichkeit!! Natürlich müsste man noch Vorschläge für Französisch, Italienisch und Rätoromanisch ausarbeiten.... Aber es ist ja zum Wohle von uns allen!!! *Ironiemodus aus* Ich wünsche Ihnen allen noch einen herrlichen Tag... Antworten
Fussgängerstreifen wird zu Zebrastreifen, Mannschaften werden zu Teams, Anfängerkurs wird zu Einstiegskurs, das Mitarbeitergespräch wird zum Beurteilungsgespräch. Die Kastration der Sprache schreitet munter voran. Wieso bekommen die Frauen statt Sprach-Spielereien nicht einfach den gleichen Lohn wie Männer und auch sonst die gleichen Rechte? So gäbe es an der Sprachfront bestimmt rasch Entlastung Antworten
Haben die in Bern keine wichtigeren Probleme mehr zu lösen? Als nächstes kommen die Lichtsignale dran, da findet sich doch ein "schreitendes Männchen" . . . . Einfach nur noch grotesk, mit was sich Leute beschäftigen, die mit Steuergeld alimentiert werden. Höchstwahrscheinlich zu viele, die unterbeschäftigt sind! Antworten
Guete Morge Bärn, ist es nicht erfreulich zu sehen, dass die Berner Regierung Zeit und Geld aufwenden kann für solchen Leerlauf, wenn es in der ganzen Welt genügend Probleme gibt die unterstützt werden könnten, mit diesen Mitteln. Bravo Bern, ich werde niemandem erzählen, dass ich Berner Bürger bin, die Blamage wäre zu gross. Nur hübsch weiter mit Team etc. sicher korrekt. Gruss aus Thailand Antworten
Der/die RegierungInnen arbeitet mal wieder hervorragend. Vermutlich mit Steuergeldern finanziert. Wie wäre es mit Zenbrastreif/In? Oder doch eher FussgängerInnen-Streifen? Als männlicher Steuerzahler würde ich gerne auch vorkommen. Die Probleme möchte man mal haben. Aber irgendwie muss man ja die GleichstellungsbüroInnen der GenderInnen beschäftigen. Denn wir SchweizerInnen lieben das Neutrale. Antworten
Lieber Tagesanzeiger, haben Sie sich schon einen neuen Neman ausgesucht? In chauvinistischer Manier glauben Sie, der Anzeiger des Tages, der Verbreiter einer intelligenten Zeitung; könne nur ein Mann sein. Also ab morgen sollten Sie sich Tagesanzeigerin oder Tagespost nennen, sonst wird Ihre Zeitung in Bern auf dem Scheiterhaufen verbrannt! Antworten
Eine echte Schreibtischtigerleistung! Jetzt wird die Welt besser und gerechter. Und die Steuerzahler muessen fuer diesen Unsinn noch aufkommen. Tja, wenn man halt kein politisches Programm hat und auch sonst nichts kann, verfasst man halt einen Sprachleitfaden der political correctness. Antworten
Im Golf von Mexico sprudeln Millionen von Litern von Oel täglich ins offene Meer Griechenland ist pleite Spanien ist fast pleite Unser Bankensystem ist am zusammenbrechen und oh weh - wir zerbrechen uns in Bern den Kopf über Fussgänger- und Fussgängerinnenstreifen, über Mannschaften und Frauschaften oder über Anfänger- und Anfängerinnenkurse? Schön, ein schweizer Bünzli zu sein.... Antworten
Im Golf von Mexico sprudeln Millionen von Litern von Oel täglich ins offene Meer Griechenland ist pleite Spanien ist fast pleite Unser Bankensystem ist am zusammenbrechen und oh weh - wir zerbrechen uns in Bern den Kopf über Fussgänger- und Fussgängerinnenstreifen, über Mannschaften und Frauschaften oder über Anfänger- und Anfängerinnenkurse? Schön, ein schweizer Bünzli zu sein.... Antworten
Also ob es in der Welt nichts wichtigeres gäbe... Team = Mannschaft, Arbeitsgruppe, Halb-Gruppe usw... Warum nicht für den Fussgängerstreifen gleich "crosswalking" brauchen. Welcome in Bern, the city who does never sleep Am besten wir nennen jetzt die Berner Stadtregierung eine Halb-Gruppe :) Antworten
Aha, ganz etwas Weltbewegendes! Umdenken ist angesagt. Aus: „När muesch dert über ä Fuessgänger übere“ wird: „När muesch dert über z Zebra übere“. Nun müsste die Stadtregierung aber handeln, und sämtliche gelben Streifen auf Berns Teerstrassen in weisse um lackieren. Ansonsten droht ungemach von den anonymen schwarz weissen Zebras, die sich dann in unserer Gesellschaft Diskriminiert fühlen. Antworten
Toll dass die Berner Zebras nun die Strasse in Sicherheit überqueren können. Jetzt brauchts aber zusätzliche Eselstreifen damit auch die Esel der Stadtregierung sicher über die Strasse gehen können. Bloss – wo sollen nun die Fussgänger die Strasse überqueren? PS: Wenn von „Fussgängern“ die rede ist, versteht sich für mich dass dies auch zu Fuss gehende ohne den gewissen Appendix mit einbezieht. Antworten
Regulierungen erlassen für geschlechtsneutrale Bezeichnungen von gelben Streifen auf dem Asphalt: Sind das wirklich die Probleme unserer Zeit? Wir müssten zu beneiden sein, weil wir keine anderen Probleme haben. Wie schön müsste die Welt demnach sein. Ist sie aber nicht! Und deshalb ein Grund mehr, die völlig linkslastige Berner Regierung nicht mehr ernst zu nehmen. Antworten
Während die halbe Welt in einer Fin.-Krise steckt und die andere Hälfte viel die grösseren Probleme hat, gibt es doch tatsächlich Menschen, deren Dekadenz darin besteht, den Geschlechterkrieg in verschiedenen Bereichen und alltäglichen Ausdrücke auszuweiten. Eine echt tolle Leistung! Wow! Antworten
Wenn Bern und die grün/roten Regierungen unserer Kantone keine anderen Probleme zu lösen haben...!? Die sogenannte Geschlechterneutralität ist nicht mehr auszuhalten. Eine Art emanzipierter Verfolgungswahn. Hört endlich auf die Geldmittel, notabene Steuergelder, auf diese Art zu verprassen! Antworten
Sprache quasi von (links) oben verordnet. Es scheint ein Grundbedürfnis der Linken zu sein, den Menschen und seine gewachsene Sprache gemäss den eigenen Vorstellungen zurechtzubiegen. Erinnert einem schwer an die ehemaligen kommunistischen Diktaturen und ist meiner Meinung nach menschenrechtswidrig. Ein Angestellter, der wegen "falschem" Sprachgebrauch schikaniert wird, sollte die Stadt verklagen. Antworten
Müssen wir, als erwachsene Personen, uns jetzt wie Kindergärtnern vorschreiben lassen was unser Wortschatz zu sein hat und was nicht? Kein Dialekt mehr nur noch korrektes Schriftdeutsch? Wo bleibt die Individualität? Sind wir noch eigenverantwortlich oder selbstbestimmend? Übrigens..., wann haben Sie zuletzt für ein Zebra, am schön gerade aufgemalten Fussgängerstreifen, angehalten? Antworten
Wer keine wirklichen Probleme hat, schafft sich welche. Es erinnert einen mit Schaudern an "1984" von G. Orwell, an den "Neusprech", an schleichende Diktaturisierung mittels sprachlicher Zwangsjacke. Wer nicht pariert, wird einer Gehirnwäsche unterzogen ("Beurteilungsgespräch"). Es läuft einem kalt den Rücken herunter. Hütet Euch vor der Diktatur der politisch Korrekten. Freiheit für die Sprache! Antworten
Da gibt's nur einen Ausdruck: LÄCHERLICH! Wir haben gedacht, dass die "Frauen-Frauen" ihre Traumas und Komplexe überwunden haben. Anscheinend haben wir uns getäuscht. Auf jeden Fall ist andern Städten von so ein Leitfaden dringend abzuraten. Antworten
Hat Bern keine dringenderen Probleme? Abgesehen davon sind die vorgeschlagenen Synonyme überhaupt nicht sinngleich:anwender- und anwendungsbezogen sind wohl nicht dasselbe. Die Wörter "DÄMlich" und "HERRlich" darf man dann wohl auch nicht mehr verwenden. Am besten, man schafft einfach die bestimmten Artikel "der"/"die" ab und verwendet nur noch "das". Dann ist hoffentlich ein für alle mal Ruhe Antworten
Wie sagt Peter Schneider? Lieber Leserinnen- und aussen... Heute werde ich ruhig einschlafen können. Denn solange sich unsere Regierung mit sochen Problemen befasst, kann es in unserem Vaterland.... äääh tschuldigung... Heimatland keine wirklich wichtigen Probleme geben! Antworten
Gott, ist das peinlich. Die Linken hätten, wenn sie Feuer in der Hose hätten, jetzt die Chance, dem unmenschlichen und rücksichtslosen Finanzkapitalismus den Garaus zu machen, mit einem grossen Teil des Volkes hinter sich, aber was machen sie? Brösmelizeugs!! Antworten
Schön dass man in Bern nur solche Probleme hat. «Zebrastreifen» ist aber leider nicht tiergerecht. Die Tiere sind in der Regel schwarz-weiss. Gelb kommt hier nicht vor. - Dass die Anfänger zu Einsteigern werden ist sehr zu begrüssen, immerhin entrichten sie somit auch einen angemessenen Fahrpreis. - Und dass wir Rot-Grün künftig «anwendungsbezogen» ansehen werden, versteht sich von selbst... Antworten
Typisch Stadtberner Politik: Weil man die Augen vor den wirklichen Problemen verschliesst, muss man sich halt anderweitig beschäftigen und sich Probleme schaffen. Wie wäre es übrigens mit einem neuen Namen für den Gemeinderat, z. B. "realitätsfremde Ideologen" ? Antworten
Würde mich intressieren wie viele hochbezahlte Arbeitsstunden für den zwölfseitigen Wisch verschwendet wurden. Bei der Berner Regierung sollte mal eine Studie über das vorhandensein von gesundem Menschenverstand durchgeführt werden, und dieser sollte dann auch am Mitarbeitergespräch bewertet werden! Aber es scheint ja oft, als würde eben dieser in Regierungen, Verwaltungen und Ämtern verboten. Antworten
Was hat denn eine Reihe gelber Rechtecke mit einem Zebra zu tun ? Und "Beurteilungsgespräch" tönt doe einiges diskriminierender als "Mitarbeitergespräch" Man kann ja direkt neidisch werden auf eine Stadtverwaltung, die keine grösseren Sorgen hat. Ob die Berner Steuerzahler das auch so sehen ? Antworten
Zebrastreifen ist eine Diskrimminierung der Zebras, das verstösst gegen den Tierschutz! Alle trampeln über die Zebras, das haben die Zebras nicht verdient. Die zudem nicht gelb/schwarz sind. In Bern sollte man diese rot /grün machen und Politikerstreifen nennen. Antworten
Es ist eigentlich lachhaft, was die in Bern für Probleme suchen. Es ist natürlich einfacher über Formulierungen zu diskutieren, als wesentlichere Sachen, wie die Schlägereien und den Kehricht zu diskutieren! Aber eben, mit einfältiger Wortklauberei kann man den hohen Lohn einfacher verdienen, als mit schwierigen Problemlösungen! Also nur noch lächerlich! Antworten
Jetzt haben wir es schriftlich, was wir immer egahnt haben: Rot / grüne MenschInnnen sind die Einzigen, die die wesentlichen Probleme der Menscheit erkennen. Ich wage nicht zu fragen, was das Ersinnen und Produzieren dieses Leitfadens gekostet hat. Antworten
Wow, der Amtsschimmel - resp. die Amtsstute - hat wieder zugeschlagen. Nur wird anwendungsbezogen nie - und möge man/frau das noch so gerne - dasselbe sein wie anwenderbezogen. Die Perspektive ist eine andere... Aber schön für die Damen und Herren, wenn in ihren Mitarbeitergesprächen auch eine Beurteilung vorgenommen wird und diese keine Alibiübungen sind... D- für diese Ideen! Antworten
So sehr ich political correctness begrüsse: muss denn alles hinterfragt und umgestellt werden? Sind die entsprechenden Behörden dermassen unterbeschäftigt? Eventuell müssen wir bald von Gästinnen sprechen. Von Schirmfrauschaft. Gar von frau-lich im Gegenzug zu herr-lich. Sprache sollte nicht verstümmelt werden, um auf lächerlich anmutende Weise einer Gleichwertigkeit Ausdruck verleihen zu wollen. Antworten
ein bernerwappen welches auf der rechten fahrzeugseite falsch gezeichnet wird-grüne frauen auf den fussgängerampeln und nun keine fussgängerstreifen mehr im wortschatz...darf man davon ausgehen, dass die restlichen,weit grösseren probleme berns nun denn allesamt gelöst sind? Antworten
Ich weiss nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Macht sich die Politik der Stadt Bern einen unendlichen Spass daraus solchen Mumpitz in die Welt zu stellen? Wollte man das groteske Ton-Verbot der Stadt Zürich bei WM Übertragungen in Gartenbeizen noch überbieten? Im Sprachgebrauch ist es völlig überflüssig eine solche penible Gendervorschrift zu erlassen. Antworten
Typisch linke Berner Stadtregierung In der Stadt Bern läuft alles bestens. Es gibt gar keine Probleme. Die Kriminalität ist auf 0, Verkehrsprobleme gibt es keine, Umweltprobleme sind alle gelöst usw. Deshalb kann sich die offensichtlich unterbeschäftigte Stadtregierung unter dem Präsidium von A. Tschäppät an solch “riesige Probleme” heranmachen. Antworten
Bern
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Beat Meister
Mich deucht, der studierte Mensch sieht vor lauter Haarspaltereien den ganzen Haarschopf nicht mehr. Wir "studieren" unserem eigenen Untergang "zu"! Wie soll denn bitteschön der Drucker, der Projektor, der Kerzenständer, der Hosenträger heissen? Sollen wir denn Wörter wie 'Hebammer' oder 'Ammer' oder 'Nutter' verlangen? Hört auf mit dem Quatsch und gebraucht euer Hirn für Wichtigeres! Antworten