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Bern

Bürgerliche wollen mit Volksvorschlag Manuel-Modell durchsetzen

Aktualisiert am 26.02.2010

In der Stadt Bern strebt ein bürgerliches Komitee mit Hilfe eines so genannten Volksvorschlags die flächendeckende Einführung des Manuel-Modells an der Sekundarstufe I an. Es will damit eine allzu integrative Schule verhindern.

Die Bürgerlichen versuchten schon im Berner Stadtrat, ein einheitliches Schulmodell durchzubringen.

Die Bürgerlichen versuchten schon im Berner Stadtrat, ein einheitliches Schulmodell durchzubringen.
Bild: Keystone

Das Komitee hat deshalb das so genannte konstruktive Referendum gegen die Ende Januar vom Stadtrat beschlossene Teilrevision des Schulreglements ergriffen, wie es am Freitag mitteilte.

Diese Teilrevision dient der Umsetzung des neuen kantonalen Volksschulgesetzes mit dem Grundsatz, dass grundsätzlich alle Kinder in Regelklassen unterrichtet werden.

Vorwurf der Gleichmacherei

Das sei «Gleichmacherei», findet das Komitee mit dem Namen «Starke Volksschule». Eine allzu integrative Schule, welche keine Kleinklassen mehr aufweise, werde das Niveau der Schüler nach unten drücken.

Das Modell Manuel sieht hingegen vor, dass Sekundar- und Realschüler grundsätzlich getrennt unterrichtet werden. In den Hauptfächern Deutsch, Französisch und Mathematik können aber gute Realschüler den Unterricht auf dem höheren Niveau besuchen. «Manuel» ist also bedingt durchlässig.

Die Bürgerlichen versuchten schon im Stadtrat, ein Einheitsmodell durchzubringen. Nun hat das Komitee bis zum 19. April Zeit, um 1500 Unterschriften zu sammeln. Das Co-Präsidium teilen sich FDP-Stadtrat Pascal Rub, SVP-Vizepräsident Roland Jakob und CVP-Stadtrat Henri- Charles Beuchat. (rdb/sda)

Erstellt: 26.02.2010, 16:11 Uhr

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