Bern
Bern schenkt Schweizer Fernsehen 56'000 Franken
Von Martin Erdmann. Aktualisiert am 16.08.2012 4 Kommentare
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Bern putzt sich raus. Denn am Samstagabend schaut das SF-Publikum auf die Hauptstadt. «SF bi de Lüt» sendet das Saisonfinale direkt aus der Kramgasse vor dem Zytglogge-Turm. Deshalb verkehren seit Dienstag in der Kramgasse keine Busse mehr. Der Auf- und Abbau des mobilen Fernsehstudios nimmt sechs Tage in Anspruch. Das ganze Projekt ist nicht billig: 56'000 Franken werden für verschiedene Gebühren fällig, wie die «Berner Zeitung» berichtete.
Das SRF kann sich aber vor der Rechnung drücken, denn die Stadt Bern übernimmt diese grosszügig. Das heisst, dass die Stadt die Kosten für den Standort, die Polizeileistung und Reinigungsarbeiten übernimmt. Stadtpräsident Alexander Tschäppät (SP), der in der Sendung auftreten wird, erklärt den Grund: «Das Geld ist angesichts des Werbeeffekts sehr gut investiert.»
Weg von der Beamtenstadt
Bei Bern Tourismus teilt man Tschäppäts Auffassung. Aber braucht Bern denn um jeden Preis eine Image-Politur? «Nein, Bern hat ein gutes Image. Es geht einfach darum, den guten Ruf noch zu verstärken», sagt Michael Keller, Leiter Tourist Information auf Anfrage von DerBund.ch/Newsnet. Er ist von einem positiven Effekt der Sendung überzeugt– unter anderem wegen den Studiogästen. Angekündigt sind Eishockey-Star Mark Streit, Züri West-Frontmann Kuno Lauener und Fechter Fabian Kauter. «Die Gäste können den Ruf als Beamtenstadt ein wenig aufpeppen», sagt Keller.
Er freut sich nicht nur über die Gästeauswahl, sondern auch über den Sendestandort. Der Zytglogge-Turm sei zwar schon altbekannt, doch das steigere den Wiedererkennungswert. «Der Zytglogge ist eine würdige Kulisse, die Bern gut repräsentiert.» (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 16.08.2012, 17:05 Uhr
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4 Kommentare
Ja, ja die Stadt Bern hat ja Geld in Hülle und Fülle und wir zahlen einmal mehr Steuern und Bilagbeiträge für was????????Diese Sendung ist ja keine Eurovisionsausstrahlung damit mehr Touristen in Bern vorbeikommen könnten - die Schweizer kommen nach Bern wenn Sie Lust haben oder halt auch nicht! Der Werbeeffekt ist somit gleich null Herr Stadtpräsident! Antworten
Schön einmal konkrete Zahlen zu sehen, was Produktionskosten von SF betrifft. Das heisst wenn man so zusammenzählt was da alles für Sendungen im hochbrillanten Hollywood-Format produziert werden und noch die exorbitanten Einkaufskosten von Spielfilmen und Lizenzrechte dazu rechnet, muss indessen nicht erstaunt sein, wenn wir Gebührenzahler letztlich an die (BILLAG-) Kasse gebeten werden! Antworten
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