Bern hat jetzt eine Fachstelle für Behindertengleichstellung
Von Rahel Bucher. Aktualisiert am 02.06.2010
Mehr Behinderte in der Verwaltung, Abbau von baulichen Hürden, Förderung der Integration von behinderten Menschen: Das sind einige Anliegen, für welche sich die neu eröffnete Fachstelle für Behindertengleichstellung der Stadt Bern einsetzen wird. Geschaffen wird sie auf Anregung der Behindertenkonferenz Stadt und Region Bern. Der Gemeinderat ist dem Anliegen nachgekommen. Allerdings gilt die Stelle als Pilotversuch und ist auf drei Jahre befristet. Danach wird über eine allfällige Weiterführung diskutiert. Finanziert wird sie aus den Mitteln des Fonds für Kranke, Betagte und Behinderte.
Die Fachstelle ist dem Alters- und Versicherungsamt angegliedert. «Sie hat zum Ziel, innerhalb der Stadtverwaltung, gegenüber Bürgern, Betrieben und Organisationen zum Thema Behinderung, Gleichstellung und Integration zu beraten und vermitteln», sagt Rita Gisler, Amtsleiterin Alters- und Versicherungsamt. Leiter der neuen Stelle ist der Rollstuhlfahrer Brian McGowan. In einem ersten Schritt wird er ein Konzept für die Ausgestaltung der Fachstelle erarbeiten. Auch auf Kantonsebene wird das Bedürfnis nach einer ähnlichen Fachstelle abgeklärt.
Fachstelle für Behindertengleichstellung, Schwanengasse 14, Bern (Der Bund)
Erstellt: 02.06.2010, 07:47 Uhr
Bern
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