Bärenpark-Fiasko: Ueli Hofer leitet Untersuchung
Resultate werden für Sommer 2010 erwartet.
Geklärt werden müssen die Rollen verschiedenster Akteure, darunter der Stadtberner Gemeinderat und die Stadtbauten Bern mit ihrem CEO Rudolf Lanzrein, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte.
Nur wenige Tage vor der Eröffnung des neuen Bärenparks Ende Oktober war bekannt geworden, dass die Anlage statt 14,5 Millionen Franken gegen 24 Millionen Franken kosten dürfte.
Mit den massiven Kostenüberschreitungen wurde auch klar, dass das Versprechen des Gemeinderates, für den Bau keine Steuergelder zu verwenden, Makulatur geworden ist.
«Schlamassel»
Der Gemeinderat zeigte sich «irritiert und befremdet - um es einmal höflich auszudrücken», wie Stadtpräsident Alexander Tschäppät es formulierte. Es sei unseriös und inakzeptabel, in welchem Ausmass die Kosten aus dem Ruder gelaufen seien.
Im Stadtparlament wurde man noch deutlicher. Dort sprach man von Schlamassel, Debakel, Missmanagement und vollständigem Versagen der öffentlich-rechtlichen Stadtbauten Bern.
Der inzwischen eröffnete Bärenpark hat finanziell eine dornige Geschichte. Ursprünglich ging man davon aus, dass die artgerechte Anlage am Aarehang rund 9 Millionen Franken kosten würde. Rasch wurde klar, dass diese Zahl bei weitem übertroffen würde. Langezeit war dann die Rede von 14,5 Millionen Franken. (bs/sda)
Erstellt: 11.11.2009, 13:50 Uhr








