Badisanierung kostet 1,9 Millionen mehr
Gemeindepräsident Ernst Zürcher (bdp) bestätigt einen Bericht der «Berner Zeitung», wonach unvorhergesehene Arbeiten die Kosten für die Hallenbadrenovation in die Höhe schnellen lassen: Durchgerostete Wasserleitungen, Erosionen im Beton und eine undichte Gebäudehülle schlagen zusätzlich negativ zu Buche. Der marode Zustand des 35 Jahre alten Hallenbades sei trotz vorgängiger, intensiver Detailplanung nicht absehbar gewesen, so Zürcher. Ursprünglich sollten im Hallenbad Garderoben, Duschräume und die Badewassertechnik erneuert, sollte das Flachdach saniert und sollten die Beckenfliesen ausgetauscht werden.
Im Oktober 2007 hiessen die Stimmenden einen Kredit von 4,6 Millionen Franken für die Sanierung gut – dies, nachdem die Gemeinde das Hallenbad kurz zuvor vom Schwimmbadverein übernommen hatte. Nun muss der Gemeinderat einen Nachkredit beantragen. Wie hoch dieser ausfallen wird, ist erst nach Vorliegen der Bauabrechnung klar. Aufgrund der zusätzlichen Arbeiten verschiebt sich auch die Eröffnung des Bads auf März 2010. Unklar ist nach wie vor, ob eine Sauna das Badangebot ergänzen wird. Der Gemeinderat stellte anlässlich der Kreditgenehmigung 2007 einen Wellnesspavillon mit Sauna, Dampfbad und Solarium in Aussicht. Nach Abwägung der Baukosten und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass das ebenfalls in Grosshöchstetten ansässige An-Mo-Gesundheitszentrum bereits einen Wellnessbereich betreibt, wurden diese Pläne 2008 per gemeinderätlichen Grundsatzentscheid bis auf Weiteres zurückgestellt. (sbv) (Der Bund)
Erstellt: 03.12.2009, 10:05 Uhr
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