BKW und Mühleberg bereiten Erschliessung für Ersatz-KKW vor
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Diese Erschliessungsvariante soll nun für das Baugesuch verfeinert werden. Für den Bau des von der BKW FMB Energie AG (BKW) geplanten Ersatzkernkraftwerks Mühleberg (EKKM) besteht in der näheren Umgebung des Anlagestandorts Bedarf an Logistikflächen und Erschliessungsstrassen sowie an einer Wohnsiedlung für die Bauarbeiter, wie die BKW am Dienstag mitteilte. Die mit dem Rahmenbewilligungsgesuch von der BKW eingereichten Vorschläge seien bei der Bevölkerung auf Kritik gestossen.
Die BKW habe daraufhin einen umfassenden Dialog mit der Gemeinde eröffnet mit dem Ziel, die Logistikfragen zu erörtern, zu diskutieren und für die nächste Stufe, die Baubewilligung, eine einvernehmliche Lösung zu finden. In diesem Rahmen präsentierten lokale Interessengruppen auch eigene Varianten zur Baulogistik, wie die BKW schreibt. Gemeinsam mit den Vertretern der verschiedenen Interessengruppen aus der Region sei eine gemeinsame Empfehlung zuhanden des Gemeinderats von Mühleberg ausgearbeitet worden. Mitte Dezember habe der Gemeinderat zu diesen Empfehlungen Stellung genommen eine Variante ausgewählt.
Die von der Gemeinde befürwortete Lösung sieht unter andrem eine Bauarbeitersiedlung an der östlichen Grenze der Gemeinde vor. Der Logistikplatz soll südlich der Autobahn platziert werden. Die Erschliessung des EKKM-Bauplatzes soll über einen Tunnel im Gebiet der alten ARA/Neumatt erfolgen. Für den beim Bau des EKKM anfallenden Aushub soll das Gebiet Brättele nördlich der Aare als Deponie genutzt werden.
Diese Variante soll nun in einem nächsten Schritt für das Baubewilligungsgesuch weiter verfeinert werden. Dabei sollen auch die noch offenen Punkte, zum Beispiel die Lage des Autobahnanschlusses oder die Lage des südlichen Tunnnelportals geklärt werden. (rue/ap)
Erstellt: 29.12.2009, 18:38 Uhr

































