Bern

Ausgezeichnete Sanierung der Scheibenhäuser im «Tscharni»

Aktualisiert am 26.01.2012

Der Kanton prämiert die Sanierung der Scheibenhäuser im Tscharnergut mit 200'000 Franken. Diese Sanierung ist eines von fünf Projekten, das im Rahmen des Wettbewerbs «Entwicklungsschwerpunkte (ESP) ausgezeichnet wurde.

Die Scheibenhäuser im Tscharnergut – flankiert von den Hochhäusern.

Die Scheibenhäuser im Tscharnergut – flankiert von den Hochhäusern.
Bild: Valérie Chételat (Archiv)

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Der Kanton Bern unterstützt Wohnbau-Projekte in Bern, Nidau/Biel, Ostermundigen, Uetendorf und Vechigen mit insgesamt 800'000 Franken. Die fünf Projekte setzten sich im fünften und letzten Durchgang des Wettbewerbs «Entwicklungsschwerpunkte (ESP) Wohnen» durch.

Der Wettbewerb lief seit 2007. Der Kanton Bern förderte damit eine Reihe qualitativ hochstehender Wohnbau-Projekte an bereits gut erschlossenen Lagen, wie Regierungsrat Christoph Neuhaus am Donnerstag vor den Medien in Erinnerung rief.

Von der letzten Tranche erhielten Bern, Nidau/Biel und Ostermundigen ein Preisgeld von je 200'000 Franken. Die Stadt Bern wurde dabei für ihr Projekt für die Sanierung der Scheibenhäuser im Tscharnergut ausgezeichnet. Die Überbauung stammt aus den späten 1950er-Jahren und soll modernen Wohnansprüchen angepasst werden.

Unterstützung auch für «AGGLOlac»

Die Städte Nidau und Biel erhalten die Unterstützung für ihr gemeinsames Projekt «AGGLOlac», das eine Siedlungslücke an zentraler Lage schliessen soll. In Ostermundigen wird die Umnutzung und Entwicklung des ehemaligen Schiessplatzes Oberfeld gefördert.

75'000 Franken erhält die Gemeinde Uetendorf für die Überbauung «Wohnpark Jungfraustrasse». Eine Baulandreserve soll hier zur Verdichtung eines bisher klassischen Einfamilienhaus-Quartiers genutzt werden.

In Vechigen wird die Planung «Kern Boll Süd» mit 125'000 Franken gefördert. Die Gemeinde will die geplante Verlegung der RBS- Gleisanlagen als Chance für eine innere Verdichtung des Dorfzentrums Boll nutzen.

Insgesamt zwölf Projekte aus zehn Gemeinden standen zur Auswahl. Regierungsrat Neuhaus zeigte sich erfreut über die grosse Anzahl qualitativ hochstehender Projekte. Die Auswahl sei dieses Jahr so gross gewesen wie noch nie.

(bs/sda)

Erstellt: 26.01.2012, 13:46 Uhr

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