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Künstliches Motorengeräusch soll Fussgänger warnen

Das erfolgreiche Hybridauto Prius ist für Passanten ein Risiko, weil es so leise ist. Jetzt will Hersteller Toyota Abhilfe schaffen.

Soll mit Lärm auf sich aufmerksam machen: Der Toyota Prius, hier an einer Pressepräsentation im März 2008.

Soll mit Lärm auf sich aufmerksam machen: Der Toyota Prius, hier an einer Pressepräsentation im März 2008.

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Der japanische Autobauer Toyota ( 78.79 0.51%) bietet für seine erfolgreichen Hybridautos einen Krachmacher an. Dieser imitiert das Motorengeräusch, wenn die Autos mit ihrem sehr leisen Elektromotor fahren. Auf diese Weise sollen Unfälle vermieden werden.

Elektromotoren, die in Hybridautos neben Benzinmotoren arbeiten, sind extrem leise. Bei geringer Geschwindigkeit arbeitet meist nur der Elektroantrieb, der Benzinmotor setzt erst später ein. Da vor allem Fussgänger und Velofahrer die leisen Autos oft nicht wahrnehmen, kommt es leichter zu Unfällen.

Bei tiefer Geschwindigkeit aktiviert

«Es ist das erste Mal, dass eine Autofirma ein solches Alarmsystem anbietet», sagte ein Sprecher des Toyota-Konzerns. Das System wird aktiviert, wenn das Auto mit unter 25 Kilometern pro Stunde fährt. Es imitiert dabei den Motorenklang und wird mit steigender Geschwindigkeit lauter.

Der Krachmacher soll ab Ende August zunächst nur in Japan erhältlich sein. Er kostet dort umgerechnet rund 170 Euro. Denkbar ist nach Angaben des Autobauers aber, dass das System auch in anderen Ländern verkauft wird. (oku/sda/)

Erstellt: 25.08.2010, 10:30 Uhr

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