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Lotus baut Super-Rennwagen für
reiche Raser

Lotus baut einen Formel-1-Rennwagen für jedermann – naja, zumindest beinahe. Beim Concours d'Elegance in Pebble Beach hat der britische Sportwagenhersteller aus Hethel deshalb jetzt den 650 PS starken T125 vorgestellt, der vom nächsten Jahr an verkauft werden soll.

Wer die runde Million für den T125 nach Hethel überweist, bekommt zudem die Mitgliedschaft in einem exklusiven Club namens «Exos».

Wer die runde Million für den T125 nach Hethel überweist, bekommt zudem die Mitgliedschaft in einem exklusiven Club namens «Exos».
Bild: Lotus

(Lotus)

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Der Kreis der Kunden ist allerdings relativ begrenzt: Erstens kostet der offene Einsitzer rund eine Million Euro, und zweitens will Lotus lediglich zwei Dutzend Fahrzeuge bauen. Pate für den T125 stand der Rennwagen, mit dem Jarno Trulli und Heikki Kovalainen in dieser Formel-1-Saison unterwegs sind. Allerdings wurde das Auto so modifiziert, dass man es nun auch ohne Boxenmannschaft starten und am Laufen halten kann. Deshalb prangt in dem ansonsten radikal reduzierten Cockpit mit Schalensitz, Digitalinstrumenten und einem authentischen Rennlenkrad jetzt zum Beispiel ein Starterknopf. Allzu weit gehen die Briten mit der Kompromissbereitschaft allerdings nicht: Die Strassenzulassung bleibt dem Renner deshalb strikt verwehrt.

Spass beginnt ab 10'000 Touren

Angetrieben wird der nur 650 Kilogramm schwere Einsitzer aus Karbon von einem Achtzylinder mit 3,5 Litern Hubraum, der erst dort so recht in Fahrt kommt, wo normalen Motoren die Kolben davonfliegen: Betriebsdrehzahlen von über 10'000 Touren sind für ihn deshalb kein Problem. Dabei erreicht er ein maximales Drehmoment von 450 Nm und wird jeden Strassensportler stehen lassen. Zwar gibt es noch keine exakten Fahrdaten, und letztlich hängt das Tempo immer vom entsprechenden Getriebe und natürlich dem Streckenprofil ab. Aber viel mehr als drei Sekunden auf Tempo 100 wird der Wagen nicht brauchen. Und wer eine genug lange Gerade findet, schafft locker mehr als 300 km/h, versprechen die Briten.

Mit dem Auto allein ist es allerdings nicht getan. Wer die runde Million nach Hethel überweist, bekommt zudem die Mitgliedschaft in einem exklusiven Club namens Exos, in dem der Hersteller Rennwochenenden organisiert und die Fahrer für das Erlebnis am Steuer eines Formel-1-Rennwagens und die extremen Kräfte auf der Rennstrecke vorbereitet – samt Einweisung durch Profis und eigenem Fitnesstrainer. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.08.2010, 12:44 Uhr

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