Chinesen gehen mit Familien-Stromer an den Start
Von Dieter Liechti. Aktualisiert am 11.01.2010
Die chinesischen Autohersteller in in den vergangenen Jahren ein paar Anläufe gemacht, um nach Europa und auch in die Schweiz zu kommen. Doch nun machen sie wohl ernst: Am Genfer Auto-Salon im März will Byd Auto die gesamte Palette der Serienmodelle für die Schweiz präsentieren.
Das Highlight dürfte der «e6» sein, von dem Byd diese Woche ein erstes Bild veröffentlicht hat. Der kantige Crossover soll «im Markt neue Akzente setzen». Das zumindest verspricht die PR-Ankündigung des Importeurs. Das wird dem «e6» kaum mit seinem Design gelingen, aber womöglich mit seiner Technik. Denn der Byd rollt mit zwei Elektromotoren an den Start.
330 Kilometer mit 268 PS
Die beiden von Fe-Ionen-Batterien gespeisten Stromer leisten kombiniert üppige 268 PS und entwickeln ein maximales Drehmoment von 550 Newtonmetern, welches bereits bei der ersten Umdrehung zur Verfügung steht. Gegenüber anderen Akkus sind Fe-Ionen-Batterien wesentlich günstiger in der Herstellung und bieten laut dem Hersteller auch Vorteile in Bezug auf Reichweite, Umweltfreundlichkeit und Sicherheit. Mit dem Aktionsradius von 330 Kilometer ist der «e6» der Stromer-Konkurrenz überlegen.
«Wir verfügen schon über viele Händlerkontakte in der Schweiz und freuen uns, die Fahrzeuge in Genf zeigen zu können», sagt Martin Parsons, Geschäftsführer der Byd Auto Schweiz, einer Tochtergesellschaft der belgischen Alcopa-Gruppe. Alcopa vertreibt die Marke Hyundai. Mit den zur Gruppe gehörenden Alcadis-Garagen verfügt sie auch über ein eigenes Händlernetz in der Schweiz. Die ersten Byd sollen im Dezember 2010 auf unsere Strassen rollen. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 11.01.2010, 11:27 Uhr
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