Auto
Audi setzt auf Sportlichkeit
Schweizer Audi-Hitparade 1. Quartal
1. A3 936 Fahrzeuge
2. A4 713 Fahrzeuge
3. A6 649 Fahrzeuge
4. Q3 583 Fahrzeuge
5. A5 524 Fahrzeuge
6. Q5 464 Fahrzeuge
7. A1 456 Fahrzeuge
8. A7 100 Fahrzeuge
9. TT 79 Fahrzeuge
10. Q7 63 Fahrzeuge
11. A8 34 Fahrzeuge
12. R8 9 Fahrzeuge
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Plus 4,8 Prozent nach dem ersten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahr. Was auf den ersten Blick nach einem tollen Resultat tönt, ist nicht ganz so rosig. Zwar bleibt die Marke Audi mit den insgesamt 4613 immatrikulierten Autos von Januar bis März noch immer die Schweizer Nummer 1 im Premiumsegment. Doch die Konkurrenz hat aufgeholt. Vor allem Mercedes-Benz startet in diesem Jahr mit einem Plus von 42,6 Prozent durch und liegt mit 4317 Autos nur noch knapp hinter den Ingolstädtern. Auch der dritte im Premium-Bunde, BMW, hat um 23,3 Prozent auf 4138 zugelegt, das reicht derzeit aber nur gerade für den dritten Platz.
Jetzt kommt der S-Express
Nachdem Audi im Frühjahr bereits das Comeback des 450 PS starken RS 4 Avant angekündigt hat, rollt im Frühsommer ein weiteres S-Trio in der Schweiz an den Start – S6, S6 Avant und der S7. Mit «starker Leistung, souveräner Dynamik, dezentem Understatement und hoher Alltagstauglichkeit» sollen die drei Neuheiten in der gehobenen Mittelklasse für neuen Schwung sorgen. Wo Audi bis jetzt auf den V10-Motor gesetzt hat, montieren die Ingenieure stattdessen einen 4-Liter-V8-Motor. Der ist zwar mit 420 PS einen Hauch schwächer als das bisherige V-10-Aggregat (435 PS). Doch mit Direkteinspritzung und Doppelturbo hat er mehr als genug Dampf und nimmt dem alten S6 mit einem maximalen Drehmoment von 550 Nm beim Sprint sogar eine halbe Sekunde ab. Bis Tempo 100 vergehen deshalb im besten Fall nur 4,6 Sekunden.
Auf der Strasse wird die Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen Motor zwar kaum jemand herausfahren. Doch an der Tankstelle merkt man den Paradigmenwechsel unter der Haube sehr schnell. Mehr als 30 Prozent sparsamer soll der neue Motor sein, verspricht Audi dank einer Zylinderabschaltung und stellt je nach Karosserie Normverbräuche von 9,6 und 9,7 Litern in Aussicht.
Ein Audi Q3 mit 360 PS
Weil das Geschäft mit der Leistung boomt, denkt man bei der Quattro GmbH auch über neue Modelle nach. Die Audi-Tochter hat darum nicht nur den TT als RS Plus auf die Zielgerade geschickt und arbeitet an den RS-Modellen von A6 und A7, sondern plant jetzt auch den ersten Ausflug auf die Buckelpiste. In Peking zeigen die Bayern kommende Woche einen aufgemotzten Q3. Wie ernst es die Bayern damit meinen, merkt man beim Blick unter die Motorhaube: Dort steckt der heissere 2,5-Liter Turbo, dem die Quattro-Ingenieure 360 PS entlockt haben. So katapultiert der 5-Zylinder den Q3 in 5,2 Sekunden auf Tempo 100. Offiziell ist der RS Q3 zwar nur eine Studie, doch gilt die Sportversion als gesetzt und dürfte Anfang 2013 starten. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 21.04.2012, 07:54 Uhr
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