Auto
5-mal VW in den Top 6
CH-Hitparade 2012, 1. Quartal
1. VW Golf 3304
2. Skoda Octavia 2380
3. VW Polo 1834
4. VW Passat 1429
5. VW Tiguan 1415
6. VW Touran 1283
7. Skoda Fabia 1155
8. Mercedes C-Klasse 1129
9. Opel Astra 1124
10. Peugeot 207 1116
Quelle: Astra/Mofis/Auto-Schweiz
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Plus 32,9 Prozent nach drei Monaten: Der Siegeszug der Marke VW in der Schweiz geht ungebrochen weiter. Im ersten Quartal des neuen Jahres hat VW mit 11 542 Immatrikulationen schon fast so viele Autos verkauft wie Toyota im vergangenen Jahr – im ganzen vergangenen Jahr! Kein Wunder also, dass auch die Modell-Hitparade der Schweiz von VW dominiert wird. Und dominiert ist der richtige Ausdruck, denn gleich 5 Autos der aktuellen Top 6 fahren mit dem Emblem der Wolfsburger vor.
Auf Platz 1 natürlich wie eh und je der VW Golf. Und das, obwohl der Bestseller im Herbst in seiner neusten Version vorgestellt wird. Was bei der Konkurrenz für schwächelnde Verkäufe sorgt und gerne als Ausrede angeführt wird, hat bei VW im Schweizer Markt schlicht und einfach keine Auswirkungen. Im Gegenteil: Herr und Frau Schweizer haben im ersten Quartal 2012 knapp 30 Prozent mehr Golf gekauft als 2011.
Weltweit 2,16 Millionen Autos
Aber nicht nur die Marke VW ist gut unterwegs, sondern der ganze Konzern. Und das keineswegs nur in der Schweiz, auch weltweit ist Volkswagen bei seiner Jagd nach neuen Rekorden derzeit kaum zu bremsen: Die Konzernmarken von Europas grösstem Autobauer schlossen das erste Vierteljahr 2012 mit einem Bestwert beim weltweiten Absatz ab. Wie die Wolfsburger vergangene Woche mitteilten, lieferten die Kernmarke VW und die Töchter zwischen Januar und März 2,16 Millionen Fahrzeuge aus. Das waren 9,6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Dem Unternehmen gelang damit zum ersten Mal in einem Auftaktquartal der Sprung über die 2-Millionen-Schwelle.
Klare Nummer 1 im Konzern blieb natürlich die Stammmarke VW-Pw mit 1,36 Millionen verkauften Autos, was einem Plus von 10,5 Prozent entspricht. Auch die Oberklasse-Tochter Audi legte zum Jahresbeginn mit mehr als 346 000 verkauften Autos stark zu – plus 10,8 Prozent weltweit, plus 4,8 Prozent in der Schweiz. Ebenso die tschechische Marke Skoda: Sie setzte weltweit total 11,8 Prozent mehr Autos ab, in der Schweiz sogar 23,9 Prozent mehr.
Kritisch war die Lage dagegen nach wie vor beim spanischen Ableger Seat. Den Kunden in aller Welt wurden 11,6 Prozent weniger Fahrzeuge übergeben. Grund sei?die anhaltende Marktschwäche im westlichen Europa, hiess es in Wolfsburg. Allerdings: In der Schweiz hat sich Seat erholt und nach drei Monaten mit einem kräftigen Plus von 41,5 Prozent ein neues Lebenszeichen abgegeben.
Dass sich an der Dominanz der Wolfsburger in der Schweiz in naher Zukunft etwas ändern wird, ist auszuschliessen. Im Gegenteil: Bald wird auch der VW Up unter die Top 10 vordringen. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 16.04.2012, 19:40 Uhr
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