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Sportlicher denn je: Jaguar C-X16 geht als F-Type in Serie
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Besser spät als nie: Eigentlich hätte diese Ansage schon im vergangenen Jahr auf dem Genfer Salon kommen müssen. Denn dort war es, wo Jaguar vor damals genau 50 Jahren den E-Type enthüllt und damit einen der «Sportwagen des Jahrhunderts» auf den Weg gebracht hatte. Aber jetzt mussten die Fans so lange auf einen Nachfolger warten, dass es auf ein paar Monate mehr oder weniger auch nicht mehr ankommt. Deshalb freut sich die Fangemeinde der Briten auch jetzt noch darüber, dass Markenchef Adrian Hallmark auf der New York Autoshow die Katze aus dem Sack gelassen und den überfälligen Bau eines kleinen Sportwagens bestätigt hat. Wie nah der Herausforderer für Porsche Boxster, Mercedes SLK und BMW Z4 am legendären E-Type ist, belegt nicht zuletzt der Name: Denn Jaguar ist im Alphabet einfach einen Buchstaben weiter gerückt und nennt den Neuen schlicht und einfach F-Type.
Die Vorlage für den 2-Sitzer deutlich unterhalb des XK, der schon im nächsten Sommer zunächst als Roadster und später als Coupé in den Handel kommen soll, ist die Studie C-X16, die Jaguar vergangenen Herbst auf der IAA in Frankfurt enthüllt hat. Ganz im Geiste des Originals lockt sie nicht nur mit einem faszinierenden Design, das vor allem von den ausgeprägten Muskeln und den ungewöhnlichen Proportionen lebt: Immerhin ist der Zweitürer nur 4,45 Meter lang, aber dafür mehr als zwei Meter breit. Sondern Hallmark verspricht auch potente Fahrleistungen. Ob das Serienauto den Hybridantrieb der Studie übernimmt, lässt er zwar genauso offen wie die Zahl der Zylinder. «Doch die weniger als fünf Sekunden von 0 auf Tempo 100 und die mehr als 300 km/h, die für die Studie versprochen wurden, werden wir in der Serie mit mindestens einer Variante sogar toppen», stellt der Firmenchef in Aussicht.
Serienpremiere noch 2012
Ausserdem werde der F-Type sportlicher als jeder Jaguar bisher: «Wir werden dort anfangen, wo die RS-Version des XK aufhört», sagt Hallmark und verspricht ein extrem agiles Handling und eine immerwährende Sehnsucht nach scharfen Kurven. Die wird nicht nur vom handlichen Format geschürt, sondern auch vom geringen Gewicht. Nicht umsonst soll der F-Type als erster und einziger seiner Art komplett aus Aluminium gebaut werden.
Niemand weiss besser als Designchef Ian Callum, wie sehr der Marke so ein Auto gefehlt hat: «Wir wissen, dass viele auf dieses Auto sehr lange gewartet haben», räumt der Brite ein. Doch jetzt hat das Warten ja bald ein Ende. Und die Fans müssen nicht einmal mehr bis zum nächsten Salon in Genf warten. Nicht umsonst verspricht Hallmark: «Wir zeigen das Serienmodell noch in diesem Jahr.» (tg)
Erstellt: 09.04.2012, 19:32 Uhr
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