Das Beste zum Schluss
Bevor die nächste Generation der Baureihe 998 vorgestellt wird, verleiht Porsche ( 47.135 -1.84%) auch dem aktuellen 911 Turbo ein «S». Nach dem Motto «genug ist nicht genug» bedeutet dieses Kürzel nichts anderes als einen weiteren Leistungszuwachs. In Zahlen: Statt mit 500 steht der Turbo S mit 530 PS am Start.
Keine schlechte Idee für den Sportwagenhersteller, denn in der Schweiz ist der Neunelfer nach wie vor der bestverkaufte Porsche: In den ersten drei Monaten des Jahres wurden 156 neue 911er in der Schweiz eingelöst. Damit liegt das Sportcoupé noch deutlich vor dem neuen Panamera mit 108 Exemplaren. Egal, wer in der Schweiz die Nummer 1 von Porsche ist: Hauptsache es geht für den Stuttgarter Sportwagenhersteller wieder aufwärts. Und das klappt: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat Porsche Schweiz um 38,7 Prozent zugelegt, während der Gesamtmarkt im ersten Quartal mit 11,4 Prozent im Plus steht.
In 3,3 Sekunden auf Tempo 100
Mit den 30 zusätzlichen Pferdestärken und einer besseren Serienausstattung steigt der Preis um rund 40 000 Franken und liegt nun bei 266 118 Franken für das Coupé und 283 152 Franken für das Cabrio.
Doch das interessiert Porsche-Fans nur in zweiter Linie. Primär wollen sie wissen, was im Heck los ist. Dort bleibt es beim eben erneuerten 6-Zylinder mit 3,8 Liter Hubraum und Benzindirekteinspritzung. Doch neben dem Plus an 30 PS klettert das maximale Drehmoment des «S» auf 700 Newtonmeter. So ausgerüstet, spurtet der Porsche in 3,3 Sekunden auf Tempo 100, Schluss ist erst bei 315 km/h. Und der Verbrauch: theoretisch bei moderaten 11,4 Litern. (lie) (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 11.05.2010, 09:44 Uhr
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