Endlich: BMW macht den Mini klein
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Den Mini-Designern geht die Fantasie nie aus: Kaum eine Messe vergeht, auf der die Bayern mit den britischen Muskeln nicht eine neue Studie ins Rampenlicht rollen. Kurz nach dem Paceman aus Detroit haben sie für Genf deshalb schon das nächste Schaustück angekündigt und besinnen sich damit auf ihre Wurzeln. Denn nachdem Mini zuletzt immer grösser geworden ist und mit dem Countryman sogar die 4-Meter-Marke gesprengt hat, dreht sich nun endlich wieder ein Kleinstwagen im Geist des Originals auf dem Präsentierteller – der Rocketman.
3+1-Sitzer auf 3,42 Meter
Nur noch 3,42 Meter lang und damit rund 30 Zentimeter kürzer als der konventionelle Mini ist der sportliche Zweitürer, der wie der Toyota iQ als 3+1-Sitzer konstruiert ist. Weil der Beifahrersessel im luftigen Cockpit ein wenig nach vorn gerückt wurde, kann hinten rechts selbst ein grösseres Kind noch ganz bequem sitzen. Hinter dem Fahrer dagegen wird es so eng, dass Mini selbst nur von einem Notsitz spricht, den Platz als zusätzlichen Stauraum nutzt und einen praktischen Rucksack an die Lehne bindet. Dabei ist dieser Behelfskofferraum eigentlich gar nicht nötig. Denn zumindest auf den ersten Blick wirkt das Gepäckabteil der Mini-Studie geräumiger als das beim Serienauto. Und cleverer ist es ohnehin. Denn unter der konventionellen Klappe gibt es eine riesige Schublade, die man mit einem Handgriff herausziehen kann. So lässt sich der Wagen auch in engen Parklücken leicht beladen.
Obwohl im Geiste ganz beim Klassiker aus den 50ern, ist der Mini innen ein Auto von morgen: Der Zündschlüssel wird ein digitales Spielzeug mit mehr Möglichkeiten als ein iPod, der zentrale Tacho wird als Center-Globe zum Leuchtball mit psychedelischen 3-D-Grafiken, und hinter den Konsolen sorgen Lichtleiter für die passende Stimmung: Rot leuchtet der Mini, wenn man alleine unterwegs ist und bei flotter Fahrt seinen Spass haben will. Pärchen empfängt die Studie mit harmonisch gelbem Licht und sucht aus beiden iPods gleich die gemeinsamen Lieblingslieder. Und fürs Musikhören hat man genügend Zeit, denn zumindest in Genf steht die Studie noch ohne Motor, doch dazu genügt bei BMW (BMW 61.9 -0.13%) ein Griff ins Konzernregal. (DerBund.ch/Newsnet)
Erstellt: 27.02.2011, 09:03 Uhr
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