Auto

Neuer Ford Explorer mit viel Euro-Know-how

In den USA freuen sich die Offroad-Fans auf den neuen Ford Explorer.

Stichworte

SwissquoteExklusiver Trading-Partner

[Alt-Text]

Von wegen Kleinwagen, Hybrid- oder Elektroautos: Der US-Markt hat sich erholt, die Benzinpreise sind gefallen und die Yankees besinnen sich auf «alte Tugenden». Big ist wieder beautiful und Geländewagen und Pick-ups stehen wieder hoch im Kurs. Genau in diesen Trend fällt jetzt die Premiere eines der wichtigsten US-Autos: Nach wochenlangem Vorgeplänkel im Internet hat Ford bei einer gewaltigen PR-Show quer durchs ganze Land das Tuch vom neuen Explorer gezogen. Der Offroader ist bei uns zwar weitgehend unbekannt, zählt aber zu den erfolgreichsten Allradlern der Welt und ist für die US-Zulassungsstatistik etwa so wichtig wie für uns der Opel Astra oder der VW Polo.

Natürlich ist auch die fünfte Auflage, die Ende Jahr in den Handel geht, ein stattliches Auto von stolzem Format geworden. Doch folgt Ford sehr wohl dem Geist der Zeit und köchelt mit dem Dauerbrenner nun ernsthaft auf Sparflamme: Der durstige V8-Motor wird endgültig eingestampft und unter der Haube stattdessen erstmals ein Vierzylinder montiert, sodass der Verbrauch um rund 30 Prozent sinkt. Allerdings haben die Amerikaner für die PS-Fans einen schönen Trost parat: Weil der gerade mal 2 Liter grosse Motor aus der Ecoboost-Familie stammt und mit Direkteinspritzung und Turbolader vorfährt, liegen seine Leistungsdaten mit 237 PS und 340 Nm auf dem Niveau eines soliden Sechszylinders. Trotzdem bauen die Ingenieure doch noch einen Sechszylinder ein. Jedoch liegt die Leistung des 3,5-Liter-Motors mit 290 PS und 350 Nm kaum über dem Basismodell.

Spartechnik aus Deutschland

Der neue Explorer — mit immerhin fünf Metern Länge und zwei Metern Breite ein XXL im Format von Audi Q7 und Mercedes GL — sieht zumindest von vorn nicht nur aus wie ein Range Rover, er übernimmt auch ein paar technische Details von seinem mittlerweile nach Indien verkauften Stiefbruder. Überhaupt haben sich die Amerikaner kräftig bei all ihren Tochter-Marken bedient: Die Ecoboost-Technologie, die den Vierzylinder so stark und sparsam macht, wurde vor allem in Köln entwickelt, und viele Sicherheitssysteme wie der elektronische Blick in den toten Winkel oder die Warnung vor einem Auffahrunfall stammen von Volvo in Schweden. Doch feiern im Explorer auch ein paar Erfindungen aus Detroit Premiere. So wird der Offroader zum Beispiel das erste Auto mit einem aufblasbaren Sicherheitsgurt für die Fondpassagiere, mit dem der Airbag jetzt auch in der zweiten Reihe Einzug hält. Zudem verspricht Ford ein bahnbrechendes Infotainmentsystem mit grossem Touchscreen, das sich besser mit Handys & Co. vernetzen lasse als je zuvor.

Von diesen Vorzügen können sich aber vorerst nur die Amerikaner überzeugen. Denn auch wenn der Explorer mit seinen millionenschweren Stückzahlen Modelle wie den VW Touareg oder den BMW X5 zu Nischenfahrzeugen stempelt, ist er in Europa nur etwas für Fans. Zwar gab es ihn Anfang der 90er tatsächlich für ein paar Jahre im offiziellen Verkaufsprogramm, doch wie die aktuelle Generation wird auch das neue Modell in der Schweiz nicht offiziell angeboten. (tg) (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 16.08.2010, 16:03 Uhr

[Alt-Text]
Aktuelle Autos auf car4you

Auto

Populär auf Facebook Privatsphäre


Emil Frey AG Autocenter Bern

Geniessen sie die Strasse mit dem neuen Subaru XV. Nur im Emil Frey Autocenter Bern.

Jobsuche

Jobs, in die man sofort wechseln will!

Jobsuche

Jobs, in die man sofort wechseln will!