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Calmy-Rey und die schnellen Flitzer

Aktualisiert am 03.03.2011 8 Kommentare

Das Auto sei eines der wichtigsten Verkehrsmittel, sagte die Bundespräsidentin bei der Eröffnung des Automobilsalons. Gleichzeitig erhob sie den Mahnfinger und warb für mehr Hybrid- und Elektroautos.

1/6 Zu Beginn wirkt ihr Blick etwas skeptisch: Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey bei der Eröffnung des Automobilsalons in Genf.
Bild: Keystone

   

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Autosalon Genf 2011

Autosalon Genf 2011
Mit zahlreichen neuen Modellen und guten Aussichten auf weltweite Rekordverkäufe eröffnet am 3. März der Autosalon in Genf offiziell seine Tore.

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Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat den 81. Automobilsalon in Genf eröffnet. In ihrer Rede plädierte sie für eine ökologische Verkehrspolitik. «Wir müssen über nachhaltige Mobilität diskutieren», appellierte Calmy-Rey an das Publikum - anwesend waren unter anderen der Genfer Regierungspräsident Mark Muller und die Genfer Bürgermeisterin Sandrine Salerno. Das Auto sei aus dem Leben nicht mehr wegzudenken.

Zwar habe in den vergangenen Jahren der Schienenverkehr wieder zugelegt, «doch das Auto ist und bleibt eines der wichtigsten Verkehrsmittel», sagte Calmy-Rey. Über vier Millionen Fahrzeuge seien in der Schweiz immatrikuliert. «Das ist mehr als ein Auto pro Haushalt», rechnete die SP-Bundesrätin vor.

«Menschen streben nach Mobilität»

Der Mensch strebt laut Calmy-Rey nach einem Maximum an Mobilität, so wie auch die Wirtschaft ohne Ende wachsen wolle. Dies habe jedoch zu Problemen geführt wie Zersiedelung, Lärm und Umweltverschmutzung. Deshalb bleibe gar nichts anderes übrig, als auf Nachhaltigkeit zu setzen.

Ein weiteres Problem sieht die Bundespräsidentin im immensen Ressourcenverbrauch der Industriestaaten: «Ein Viertel der Weltbevölkerung verbraucht drei Viertel der Ressourcen.» Bleibt dieses Ungleichgewicht bestehen, sind Friede und Wohlstand in westlichen Welt laut Calmy-Rey bedroht.

Plädoyer für umweltfreundliche Autos

Die Lösung des Problems sieht die Bundesrätin daher unter anderem in einer auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Wirtschaft - und dazu gehört auch eine ökologische Verkehrspolitik. «Alles andere ist zum Scheitern verurteilt», gibt sie sich überzeugt.

Ein Schritt in die richtige Richtung ist für Calmy-Rey die Entwicklung und die Förderung von umweltfreundlichen Autos. Immer mehr Menschen würden sich für solche Fahrzeuge entscheiden, konstatierte sie. Und der Automobilsalon sei ein gutes Schaufenster dafür.

Nach ihrer Rede begab sich die Bundespräsidentin auf einen mehr als anderthalbstündigen Rundgang durch die Ausstellung. Angetan hatten es ihr vor allem Hybrid- und Elektroautos, welche von vielen traditionellen Autoherstellern präsentiert werden.

Fototermin mit Kerstin Cook

Immer wieder blieb Calmy-Rey stehen und liess sich technische Details erklären. Auch für den «Grünen Pavillon», in dem die neusten umweltfreundlichen technischen Errungenschaften vorgestellt werden, nahm sich die Bundesrätin Zeit.

Das obligate Foto mit der amtierenden Miss Schweiz Kerstin Cook durfte auch dieses Mal nicht fehlen. Auch mit der anwesenden Miss Earth, Andrea Kuster, wechselte Calmy-Rey einige Worte.

Luc Argand, Präsident des Automobilsalons, dankte der Bundespräsidentin für den Besuch. Er nahm das letzte Mal in der Funktion als Präsident an der Eröffnung des Automobilsalons teil, denn er gibt sein Amt Mitte Jahr ab. Sein Nachfolger wird der Genfer Rechtsanwalt Maurice Turrettini. (miw/sda)

Erstellt: 03.03.2011, 16:05 Uhr

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8 Kommentare

Alois Leimgruber

03.03.2011, 19:15 Uhr
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Den Mist den diese Frau rauslässt kann ich schon gar nicht mehr hören. Antworten


Patrick Keller

03.03.2011, 21:11 Uhr
Melden 1 Empfehlung

@Leimgruber: Ich kann beim besten Willen keinen Mist erkennen. "Nachhaltige Mobilität", "Entwicklung und Förderung von umweltfreundlichen Autos", der "immense Ressourcenverbrauch der Industriestaaten" sind von Wissenschaft und Politik allgemein anerkannte Problemfelder. Dass dieser Diskurs bei Ihnen (am Stammtisch?) noch nicht angekommen ist, dürfte eher Ihr Problem sein... Antworten



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