Ausland
«Wir werden euch im Herzen treffen»
Aktualisiert am 18.10.2011 4 Kommentare
Artikel zum Thema
- Kenia jagt somalische Gotteskrieger
- Bewaffnete verschleppen Französin von Ferieninsel
- Die grosse Show des Champions aus Kenia
Google Map
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Nach Angaben eines Armeesprechers rückten die kenianischen Truppen mindestens 120 Kilometer weit nach Somalia ein. «Bislang läuft alles bestens», sagte der kenianische Armeesprecher Emmanuel Chirchir. Die Angriffe der kenianischen Armee, die von der Luftwaffe unterstützt wurden, konzentrierten sich demnach auf die Region Afmadow im Süden Somalias. Nairobi beschuldigt die Shebab-Miliz, für die Entführung von Ausländern in Kenia verantwortlich zu sein - und begann am Sonntag eine Militäroffensive. Kenia wird dabei von Soldaten der somalischen Übergangsregierung unterstützt.
Die Shebab-Miliz drohte, sie wolle die kenianischen Interessen «im Herzen» treffen, wenn «die Aggression auf somalischem Boden» nicht beendet werde. Shebab-Führer Scheich Hassan Dahir Aweys sagte heute, seine Miliz werde «Kenia an allen möglichen Fronten angreifen». Die Bevölkerung von Nairobi wurde zu erhöhter Aufmerksamkeit aufgerufen. Die Miliz bestreitet die Verwicklung in die Entführungen. Kenia ist ein beliebtes Touristenziel und fürchtet um seinen Ruf als Urlaubsland.
Zwei entführte Briten
Die kenianische Polizei nahm nahe der Grenze zu Somalia am Sonntag zwei Briten fest, denen «terroristische Aktivitäten» nachgesagt wurden. Die britische Polizei stand in Kontakt mit den kenianischen Behörden, um die Hintergründe aufzuklären. Die beiden Briten stammen aus der Gegend von Cardiff, wo es eine starke Gemeinde somalischer Einwanderer gibt.
Die Shebab-Miliz kämpft seit dem Jahr 2007 gegen die schwache somalische Übergangsregierung. Sie hat weite Teile des Südens und des Zentrums des Landes unter ihrer Kontrolle. Experten halten es für möglich, dass die Entführungen auf das Konto von Piraten oder gewöhnlichen Kriminellen gehen. Am Donnerstag waren zwei spanische Helferinnen der Organisation Ärzte ohne Grenzen im ostkenianischen Flüchtlingslager Dadaab entführt und vermutlich über die nahegelegene somalische Grenze verschleppt worden. Vor ihnen wurden schon eine Britin und eine Französin auf dem Touristen-Archipel Lamu entführt und laut Polizei nach Somalia verschleppt. (wid/AFP)
Erstellt: 18.10.2011, 14:38 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
4 Kommentare
Ausgerüstet mit Waffen die mit Geldern von unseren Steuern bezahlt werden, resp. über Entwicklungshilfe !!
Es gibt Parteien die jedes Jahr mehr fordern für eben diese!
Lustiger weise wollen die gleichen bei uns die Arme Abschaffen !!
Antworten
Ausland
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.
BLS Schifffahrt Berner Oberland
Auf Deck scheint die Sonne am längsten.
Was gibt es Schöneres als die wohlverdienten Feierabendstunden auf dem Thunersee zu verbringen?
Heizöltank: Tankrevision oder Sanierung
Möchten Sie mehr über die Revision und Sanierung von Heizöltanks erfahren? Dann sollten Sie hier klicken und weiterlesen.
Fernstudiums-CAS an der FFHS
Holen Sie sich das juristische Fachwissen für einen Job in Compliance & Corporate Governance

Bitte warten
Die Welt in Bildern
























