Iran verzichtet auf Todesurteil gegen Ashtiani
Bildstrecke
Artikel zum Thema
- «Sajjad hat unter massivem Druck aufgegeben»
- Verwirrung um verurteilte Iranerin
- «Hauptsache, irgendeine Frau wird hingerichtet»
- «Ich bin eine Sünderin»
- Ashtianis Todesurteil spaltet das Regime
- Iranerin könnte morgen hingerichtet werden
Stichworte
Der Iran hat im Ehebruch-Prozess gegen Sakineh Mohammadi Ashtiani eine weitere Todesstrafe ausgesetzt. Der Angeklagten droht nun nicht mehr der Tod durch Erhängen, heisst es laut einer Mitteilung der Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses im iranischen Parlament.
Wegen des Gnadengesuchs der Kinder von Ashtiani sei das Urteil in eine zehnjährige Haftstrafe umgewandelt worden. Zuvor hatte der Iran bereits ein Steinigungsurteil ausgesetzt.
Strafe schon einmal umgewandelt
Ashtiani war 2006 wegen der angeblichen Verwicklung in den Mord an ihrem Ehemann und wegen mehrfachen Ehebruchs zum Tod durch Steinigung verurteilt worden. Die Verurteilung wegen Mordes an ihrem Ehemann wurde im Jahr 2007 in zehn Jahre Haft umgewandelt, die Todesstrafe wegen Ehebruchs jedoch im selben Jahr bestätigt. Der Fall hatte international für grosses Aufsehen gesorgt. Das Steinigungsurteil wurde weltweit kritisiert. (miw)
Erstellt: 17.01.2011, 13:33 Uhr
Ausland
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Remund führend in Werbetechnik
Kein Wunsch zu aufwendig, kein Format zu gross - Remund Werbetechnik löst jede Aufgabe mit modernster Technik.
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.






