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Hamas jubelt über Gefangenentausch – und ruft zu weiteren Entführungen auf
Aktualisiert am 19.10.2011 52 Kommentare
Feiern ihre Freilassung: Palästinensische Häftlinge unterstützen den Widerstand gegen Israel. (Video: Reuters)
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Hunderte palästinensischer Häftlinge sind heute nach ihrer Freilassung durch Israel jubelnd in den Palästinensergebieten begrüsst worden. In Ramallah küsste Palästinenserpräsident Mahmud Abbas freigelassene Gefangene, die zu seinem Amtssitz gebracht wurden.
Auch im Gazastreifen feierten Zehntausende Menschen die Ankunft von Häftlingen, die Israel im Tausch gegen den 2006 entführten Soldaten Gilad Shalit freigelassen hat. Ein Hamas-Führer rief die Bewegung zur Entführung weiterer Soldaten auf. Etwa 40 Gefangene sollen über Ägypten in Drittländer abgeschoben werden.
In der Nähe des Übergang Beitunia in das Westjordanland kam es während des Häftlingsaustauschs zu Zusammenstössen palästinensischer Demonstranten mit israelischen Sicherheitskräften.
Netanyahu warnt freigelassene Häftlinge
Die israelische Armee teilte mit, etwa 1500 Palästinenser hätten Steine geworfen und Reifen in Brand gesetzt. Die Sicherheitskräfte hätten Tränengas eingesetzt.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat die heute freigelassenen palästinensischen Extremisten vor einer Rückkehr zur Gewalt gewarnt. «Wir werden den Terror weiter bekämpfen und jeder freigelassene Terrorist, der zum Terror zurückkehrt, wird dafür zur Rechenschaft gezogen», sagte heute Netanyahu, nachdem er den beim Gefangenenaustausch befreiten israelischen Soldaten Gilad Shalit begrüsst hatte.
Von den mehr als 1000 Palästinensern, die im Gegenzug für Shalit freikommen, verbüssten über 300 lebenslange Haftstrafen wegen tödlicher Anschläge auf Israelis.
Shalit telefoniert mit seinen Eltern
Der freigelassene Gilad Shalit telefonierte am Morgen erstmals seit mehr als fünf Jahren mit seinen Eltern. Das israelische Fernsehen meldete, der 25-Jährige habe von einem Militärstützpunkt an der Grenze zu Ägypten aus mit ihnen gesprochen.
Das Fernsehen zeigte erste Bilder von Shalit nach seiner Rückkehr nach Israel. Ein israelischer Soldat ging neben ihm und legte seinen Arm um den jungen Mann. Shalit lächelte, wirkte aber scheu.
Er wurde den Angaben zufolge ärztlich untersucht. Man habe seinen Blutdruck gemessen und gefragt, ob er verletzt sei oder Schmerzen habe. Auf den Bildern sah Shalit sehr hager aus; er hatte dunkle Augenringe.
Die Armee hat ihm wegen seiner langen Geiselhaft den Status eines Kriegsinvaliden verliehen. Er muss nie wieder dienen. Nach der ärztlichen Untersuchung sollte Shalit mit einem Helikopter zu einem Treffen mit seinen Eltern geflogen werden.
(mrs/sda/dapd/afp)
Erstellt: 18.10.2011, 15:40 Uhr
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52 Kommentare
Unglaublich! Hamas kündigt weitere Entführungen an und hat in der Schweiz noch Symphatisanten! Für mich sind das keine Freiheitskämpfer sondern ganz simple gemeine Terroristen.
Unter diesen Konditionen sollte ein von der UNO anerkannter Staat in weite Ferne rücken. Dieses Verhalten macht die UNO unglaubwürdig.
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da wird wird wieder einmal Mord gefeiert und Terror - was kann man schon anders erwarten von Hamas et al.-
Sie werden es nie aufgeben- vom 1. Tag an hat man Israel bekämpft- kein Vorschlag wurde je angenommen.
Bedenklich wie ein Volk so blutdrünstig und borniert sein kann.
Sie bekommen Strom, Wasser, Gesundheitspflege etc. von Israel und schicken Raketen und Attentäter zurück??
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