Ausland
Diskussion
Es ist schlimmer, sich zu ergeben, als erschossen zu werden
Die Anhänger von Bashar al-Assad glauben ebenso unerschütterlich an einen Sieg wie die Aufständischen. Der Nahost-Experte Arnold Hottinger erklärt im zweiten Teil der grossen Serie, wer zu Assad hält und warum die Kämpfe immer brutaler werden. Mehr...
Eine Analyse von Arnold Hottinger.
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
46 Kommentare
Herr Hottinger scheint selbstgerecht geworden zu sein. Sitzt in der Schweiz, liest Agenturmeldungen und bastelt daraus etwas, das wie eine Hintergrundanalyse aussehen soll. Zichtigt vom Büro aus Leute, die *aus* Syrien berichten der einfachen Behauptung. Ignoriert den Bericht der Mission der AL. Und, ach ja 55%* der Syrer sind Reiche, Beamte, etc. * pro Assad gem. katarischer Umfrage in Syrien Antworten
Herr Hottinger. Entschuldigen Sie den Ton in meinem vorhergehenden Kommentar. Ist Artikel ist aber trotzdem schlecht. Als Exponent einer meinungsbildenden Elite im Land, haben Sie eine Verantwortung, der Sie mit diesem Artikel bei Weitem nicht gerecht werden. Antworten
Interessant ist 1) wenn sich ein paar sog, "Freiheitskämpfer" , zusammengetrommelt per Facebook erheben, das seit Jahren regierende und sich auf dem internationalen Politteppich bewegende Regierungshaupt plötzlich - auch international - "das/der Böse" schlechthin ist.
2) Man hat die Toten, die das Pech hatten in der Schusslinie zu wohnen oder sich zu bebewegen, nicht gefragt, ob sie sterben wollen. Wahrscheinlich hätten sie da eine ganz andere Meinung vertreten. Man hat die Eltern nicht gefragt, ob das Sterben ihrer Kinder die "große Sache" rechtfertigt.
3) Man sollte bei einer Massentötung von unpolitischen Bürgern keine Sympathie-Kundgebungen starten.
seltsamer kommentar und nicht wirklich themabezogen... wenn ich davon ausgehe, dass sie in der schweiz zu hause sind und ein gemütliches leben geniessen finde ich ihren kommentar abstossend... wie wenig probleme der schweizer bürger hat und wie gut es ihm geht... naja..
Statt mir nochmals der Mühe zu unterziehen, die eigene Meinung zu formulieren, - die dann von der Moderation einfach nicht gedruckt wird,- möchte ich auf den Artikel von Dr. Meyer zur Lektüre empfehlen. Dr.Meyers Analyse zur Lage in Syrien, die sowohl im Tagi und der BaZ abgedruckt wurde, deckt sich mit meiner Beurteilung. Beachten Sie auch die Kommentare der Leser. Sehr aufschlussreich! Antworten
Es wird nicht schon schnel fertig sein. Assad wird nie sein Land zu ruhe brigen. Es wird immer tot geben. Putin
muss jeztz sein Geld teilen. Kuba, Siria, Weissrussland, Iran, Teschnie. Aber wie lang noch. Assad mit hilfe von
Putin sind zu weit gegangen. Hillary Clinton weiss das. Sie warte nur. Sie ist intelligent.
Antworten
Syrien Berichte überschlagen sich bis man vor dem grossen Krieg steht wir sind in der aufwärmphase kapiert? hier gehts nicht nur um Schiiten oder Sunniten hier gehts um Geostrategie, all diese Menschen die sterben ist für die nichts Wert,die Frage wäre wer ist Naiver beim glauben?welche Seite ist glaubhafter?klares denken ist angesagt,der stärkere wird Siegen so ist das Menschl. Gesetz. Antworten
"Nahost-Experte A. Hottinger" kommt mir wie ein Auftragsredner vor. Kaum auszuhalten. Man muss sich ein wenig schlau machen aufgrund andererweitigere Journalisten-Berichte, in denen deutlich zum Ausdruck kommt, dass es um geostrategische kriegerische Anliegen geht. Die Kriegsvasallen mit dem Schosshund UNO/NATO an der Leine, wollen den nahen Osten zwecks Ausbeutung platt machen, kolonialisieren. Antworten
Vor langer Zeit hatte ich Herrn Hottingers Kommentare als Nahost-Experte durchaus geschaetzt. Aber was er hier schreibt, ist sehr schaebig: mit voelliger Selbstverstaendlichkeit behauptet er, "die Bevoelkerung" stehe "dem Regime" gegenueber, ohne diese propagandistische Vereinfachung ernsthaft zu hinterfragen. Antworten
Herr Seiler
Ihr Kommentar ist nichts anderes als zynisch und menschenverachtend. Pfui. Schämen Sie sich.
Zwischen den Zeilen zu lesen ist nach wie vor eine Kunst. Herr Seller solche Menschen wie sie, ohne Mitgefühl und ohne Verständnis tun mir einfach nur Leid. Würden sie die Gründe kennen würden sie nicht solch einen erniedrigen Beitrag schreiben.
Ich verstehe es nicht! Immer wurde und wird Israel als das Boese im Nahen Osten presentiert und nun scheint es doch nicht so zu sein.
Hat hier die Linke Propagand versagt oder ist die Welt dort doch nicht wie von ihnen "gewuenscht"?
PS: Vielleicht sollten wir doch Alle froh sein, dass es das kleine Land gibt?
Antworten
Was hat das mit Israel zu tun bitteschön? Jeder weis das auch andere Staaten in diesem Teil der Welt keine Musterknaben sind. Na und? Deswegen alles schönreden ist keine Lösung. Israel ist bei weitem das mächtigste und westlichste Land in der Region. Daher ist die Kritik an Israel berechtigt, ganz egal was in Syrien vor sich geht.
2 Sachen.Das Gute zuerst.Der Tagi gewinnt mir Achtung zurück: der heutige Artikel von Dr. Meyer.Unsere freie Presse erfüllt bei aller Selbstzensur + guttenbergen den Auftrag nur, Meinungsvielfalt zur Meinungsbildung zu bieten, nicht Tunnelblick.Das Schlechte: zwar ist pret-a-porter Saison aber zum Thema Krieg blasphemisch: schönst gestylten Rebellen-Beau in Mass-Camuflage, Armani-T-Shirt! Schämdi Antworten
Lieber Herr Hottinger, vielen Dank für die ersten zwei Artikel der Serie. Was brennend wichtig ist, wäre eine Definition der Aufständigen - wer sie sind, was vertreten sie. Könnte ihr Sieg ein ähnliches Resultat ergeben, wie die Revolution in Aegypten, Tunisien, Libyen etc.: den Aufschwung des fundamentalistischen Islams? Wäre der besser für Syrien als die Diktatur der Familie al-Assad? Antworten
ich empfehle, das interview mit dr. günter meyer im heutigen auslandteil zu lesen. dort werden auf die wirklichen ursachen hingewiesen...es ist, wie so oft in der machtpolitik, ein konflikt von religionen (schiiten gegen sunniten) und ethnien. hernn hottingers analyse lässt diese sichtweise vermissen, mit dem strom der westlichen medienwelt schwimmend. Antworten
@d.stoop:Sie haben recht, unbestritten ist, dass der ursachen immer viele sind. unbestritten ist, dass zwischen angehörigen verschiedener religiöser strömungen oft ein soziales gefälle herrscht( vergl. auch nordirland). spannungen sind so vorprogrammiert. die zivilationsdecke ist noch dünn.
So nicht ganz richtig: dem Aufstand/Bürgerkrieg in Syrien ging ein Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit sowie eine hohe Inflation bei Nahrung, Wasser und Energie voraus. Alles Dinge, die nichts mit Religion, aber viel mit Revolutionen zu tun haben. Religion und Ethnie ist eine Ebene von Spannung, aber bei weitem nicht die einzige!
Ein weitere Mal fehlt die "Auseinandersetzung" mit der Zusammensetzung der "Aufständischen". Frage mich weshalb Hottinger nicht darauf eingeht, wie sich diese "Oposition" zusammensetzt. Kann mir einfach schlicht nicht vorstellen, dass es an mangelnder Sachkenntnis liegt. Antworten
Herr Stoop, Sie sind der Erste, der mir solches unterstellt, ansonsten werde ich oft als "Islamisten-Freund" diffamiert. In Wahrheit "fürchte" ich mich vor Religion, bzw. vor deren Vertreter/Anhänger, egal welchen Ursprungs.
Nur weil er ihre Paranoia gegenüber Islamisten nicht zelebriert, heisst das nicht, dass er in den beiden Artikeln nicht sehr viel über die Opposition gesagt hat. Islamismus ist aber nur einer von vielen Faktoren, bei weitem nicht der einzige.
Ob die Syrer dann mit einer neuen, dem wahabitischen Islam à la Saudiarabien treu ergebenen Regierung glücklich werden, bleibt zu bezweifeln. Komisch, wie plötzlich alle möglichen Menschen eben diesen von Saudiarabien mit Waffen unterstützten Aufständischen so viel Gutes abgewinnen können... Ob die Israeli sich auch so über deren Sieg freuen würden, wage ich zu bezweifeln.
@Max Untreu: eine Revolution ist immer ein Desaster, das weiss jeder. Deswegen findet sie auch immer erst statt, wenn die Situation untragbar wird und alles andere einfach besser sein muss. Eine Endabrechnung kann man eh bestenfalls in 100 Jahren machen.
Schon komisch, dass die Libyer kaum die Vorzüge des neuen Regimes zu schätzen wissen. Und in Ägypten bleibt abzuwarten, ob das Militär die Macht wirklich abgeben wird und wie sich die Salafisten danach verhalten werden. Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
Denke dass da einige Verhandlungen im Hintergrund am Laufen sind, da die Franzosen ja gerne ihre gefangen genommenen Spione äh Rebellen wieder auf freien Fuss haben wollen. Ich hoffe auch dass die Regierung nicht einknickt, da sonst der Weg zum Iran frei wäre und der Westen sich diese überfallen könnte. Antworten
Es gibt im Deutschen den Ausdruck "Tanks" nicht. Mir tut sowas beim lesen weh. Bitte in Zukunft unnötige englische Ausdrücke unterlassen. èbrigends hatten die Amerkikaner im ersten Weltkrieg vor dem Kriegseintritt ihre (völkerrechtswidrigen) Waffenleiferungen an England stest als "Tank" deklariert, so ist dies zu einem dauerhaften Begriff für "Panzer" geworden. Antworten
@Marmet: Bevor Sie hier andere als Quatsch-Schreiber hinstellen sollten Sie den Kommentar richtig lesen. Herr Maximiliam hat NICHT geschrieben das die USA Panzer geliefert hätten. Sondern diese Lieferungen als "Tank" deklarierten. Unabhänig davon ob es nun historisch korrekt ist oder nicht.
@Maximiliam Sie schreiben hier einen riesen Quatsch. Die USA hatten keine Panzer/Tanks die sie den Briten hätten liefern können damals. Die ersten Tanks wurden von den Briten unter Winston Churchill Entwickelt, auch die Franzosen führten damals die ersten Panzer ein (Char-B). Der ausdruck Tank kommt daher, dass die britischen Panzer erst einem grossen Tank ähnelten
@Jones: Herr Maximiliam hat die Niederlage von 1918 offenbar immer noch nicht verarbeitet. Da lebt sich's eben einfacher, wenn man irgendwas behauptet. Wo genau im Völkerrecht etwas vom Verbot von Waffenlieferung steht, kann er uns sicher noch darlegen. Einfach mal etwas behaupten, ein paar Leser werden es dann schon glauben.
Was würde passieren, wenn Rebellen doch gewinnen? Dann würde es den Alewiten und Christen an den Kragen gehen, schon heute schiessen offenbar Scharfschützen der Rebellen auf Zivilisten anderen Glaubens. Das ist das schlimme im Nahen Osten, dass es den Islam gibt, der gegen alle kämpft auch untereinander. Demokratie ist dort unten eine Illusion oder endet in Regierung von Extremisten/Terroristen. Antworten
Das schlimme an Europa, dass es Christen gibt, die sich in Nordirland untereinander bekämpfen.
Das Schlimme ist nicht der Islam, sondern der Missbrauch der Religion.
Achtung, Herr Bühler, in Europa ging es zur Zeit der Religionskriege (16./17. Jahrhundert) genauso übel zu und her. Es dauerte rund 200 lange Jahre mit sehr grausamen Auseinandersetzungen, bis endich das Wort TOLERANZ entdeckt wurde. Davon sind die islamischen Länder noch Generationen entfernt - leider und tragischerweise.
Nicht nur den Alewiten und Schiiten, sondern auch vielen Sunniten, die mit den wahhabitischen Extremisten nichts zu tun haben und zu tun haben wollen. Deshalb stehen auch viele Sunniten - und nicht nur Reiche - hinter Assad, weil sie genau wissen, womit sie es hier zu tun haben.
Die Syrer werden mit den Rebellen fertig werden, es ist nur eine Frage der Zeit. Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter Assad und kann mit dem religiösen Extremismus der Rebellen und deren Hass gegen Minderheiten nichts anfangen. Antworten
@Pius Meier: Andere Frage: "Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung steht hinter dem Bundesrat." Glauben Sie das wirklich? Ich denke die Frage wie dies in Syrien genau aussieht können noch nichtmal die Syrer selber mit Sicherheit beantworten.
"Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter Assad". Glauben sie das wirklich? Die Mehrheit der Bevölkerung ist sunnitisch und leidet under dem Regime der Alawiten. Religiöser Extremismus spielt in Syrien momentan eine sehr untergeordnete Rolle - es geht um einen Freiheitskampf, um den Diktator und seine Schergen loszuwerden.
@Wenck
Immer wieder interessant diese selbsternannten Kenner des Landes. Da sprechen mehr die eigenen, abstrusen Vorurteile als irgendeine Kenntnis des Landes. Stammtischparolen.
Zurück zur Story
Ausland
Fernstudiums-CAS an der FFHS
Holen Sie sich das juristische Fachwissen für einen Job in Compliance & Corporate Governance
Heizöltank: Tankrevision oder Sanierung
Möchten Sie mehr über die Revision und Sanierung von Heizöltanks erfahren? Dann sollten Sie hier klicken und weiterlesen.
Jetzt wechseln und sparen
Finden Sie in nur fünf einfachen Schritten die optimale Fahrzeugversicherung.
Alles für Abonnenten und Abonnentinnen
Laden Sie sich Ihr ePaper auf Ihren Computer und blättern Sie gratis und ab 5 Uhr früh in Ihrem "Bund".

Bitte warten
Die Welt in Bildern
























Angemeldet mit Facebook